Zitate zum Schutz der Schöpfung - Umweltschutz, Naturschutz, Tierschutz, Lebensschutz
 

Schöpfungsliebe und Schutz der Schöpfung

Darum trauert das Land, und alle, die in ihm leben, darben, zusammen mit den wilden Tieren und den Vögeln der Luft, sogar die Fische des Meeres gehen unter.
Bibel, Altes Testament, Hosea 4,2-3

Der Bote sprach: "Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu!"
Bibel, Neues Testament, Geheime Offenbarung des Johannes 7,3

Tragt Sorge zu unserer Erde, seid zu ihr zärtlich und lieb.
Hildegard von Bingen (1098-1179), deutsche Mystikerin, Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, katholische Heilige

Mache die Augen auf, halte deine geistigen Ohren hin, löse deine Lippen und lege den Herz her, dass du in allen Geschöpfen deinen Gott sehest, hörest, lobest, liebest und verehrest.
Johannes Bonaventura (1221-1274), italienischer Philosoph, Franziskaner

Liebt die ganze Schöpfung, alles bis zum kleinsten Staubkorn. Wenn ihr alles liebt begreift ihr das Geheimnis Gottes in den Dingen.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881), 1821-1881

Wer mithilft, die Schöpfung zu bewahren, baut Brücken in die Zukunft.
Adalbert Ludwig Balling (1933-), deutscher Marianhiller Missionar, Journalist

Der Mensch muss ein Schutzengel der Erde werden.
Leonardo Boff (1938-), brasilianischer katholischer Theologe und Franziskaner, Beiname "Alliierter der Armen", legte 1992 das Priesteramt nieder und trat aus dem Orden aus

Umweltschutz

Gott sei Dank, dass die Menschen noch nicht fliegen können und den Himmel ebenso verschmutzen wie die Erde. [Er ahnte noch nicht was passierte]
Henry David Thoreau (),

Wälder gehen den Völkern voran, die Wüsten folgen ihnen.
François René de Châteaubriand (1768-1848), französischer Schriftsteller

Ich kann wenig Glanz an einem Weltreich erkennen, das zwar die Wogen regieren, aber seine Abwässer nicht beseitigen kann.
Winston Churchill (1874-1965), englischer Politiker

Köpfe, die nur den Nutzen und das Brauchbare bedenken, benutzen und verbrauchen die Welt.
Friedrich Georg Jünger (1898-1977), deutscher Lyriker, Erzähler und kulturkritischer Essayist

Im Geist Jesu müssen nicht alle Umweltschützer Christen, aber alle Christen Umweltschützer sein.
Franz Alt (1938- ), deutscher Schriftsteller und Fernsehmoderator

Das menschliche Talent, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch jenes übertroffen, ihn zu zerstören.
Theodor Heuss (),

Wenn das Wohl der Wissenschaft oder das wirtschaftliche Interesse über das Wohl der Person und letztlich ganzer Gesellschaften vorherrschen, dann ist die Umweltzerstörung ein Zeichen für die wirkliche Verachtung des Menschen.
Johannes Paul II. (Karol Joszef Wojtyla) (1920-2005), polnischer Papst

Ich glaube, die meisten Menschen wollen nicht auf Kosten ihrer Kinder und Enkel leben. Das ist ein universaler Wert aller menschlicher Gemeinschaften.
Jakob von Uexküll (1944- ),
schwedisch-deutscher Schriftsteller, Stifter des "Alternativen Nobelpreises", Initiator des Weltzukunftsrates und  Mitbegründer des alternativen Weltwirtschaftsgipfels

Am siebten Tage war Ruhe. Endlich: Die Erde war wüst und leer, und es war finster über den Rissen und Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist des Menschen geisterte als Totengespenst über dem Chaos. Tief unten in der Hölle aber erzählte man sich die spannende Geschichte vom Menschen, der seine Zukunft selbst in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den Chören der Engel. [Umkehrung der Schöpfungsgeschichte Gottes in die Zerstörungsgeschichte des Menschen]
Jörg Zink (1922-),
deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer, Publizist, einer der Sprecher der Friedens- und Ökologiebewegung

Der Grund für die Umweltverschmutzung ist der Mensch selbst: die Vergiftung seines Geistes, die Verwüstung seiner Seele.
Phil Bosmans (1922- ), belgischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller

Naturschutz

Es ist der Natur um uns schlechthin unmöglich, zu leben und zu überleben, wenn wir sie so traktieren und so wenig alleine ihr Werk tun lassen.
Meister Eckhart (1260-1328), deutscher Dominikaner, Mystiker

Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.
Alexander von Humboldt (1769-1859), deutscher Naturforscher

Schön ist eigentlich alles, was wir mit Liebe betrachten. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.
Christian Morgenstern (1871-1914), deutscher Schriftsteller

Gut ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben schlechthin, das der Pflanze und das des Tieres wie das des Menschen heilig ist und er sich ihm überall, wo es in Not ist, helfend hingibt.
Albert Schweitzer (1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph

Tierschutz

Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Bibel, Altes Testament, Psalm 36,7

Der Gerechte weiß, was sein Vieh braucht, doch das Herz der Frevler ist hart.
Bibel, Altes Testament, Sprüche 12,10

Die Vielfalt der Barmherzigkeit Gottes kommt nicht nur zu dem Menschen, den er nach seinem Bilde geschaffen hat, sondern auch zu den Tieren, die er dem Menschen untergeben hat.
Aurelius Augustinus (),

Gott wünscht, dass wir Tieren beistehen, wenn es von Nöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.
Franz von Assisi (1181-1226), italienischer Heiliger, Gründer des Franziskanerordens

Alle Gebilde der Schöpfung sind Kinder des einen Vaters und daher Brüder. [Franziskus sprach z.B. vom Bruder Esel]
Franz von Assisi (Giovanni Bernadone) (1181-1226), italienischer Heiliger, Gründer des Franziskanerordens

Für einen guten und edlen Menschen ist nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die Barmherzigkeit gegen vernunftlose Geschöpfe.
Isaac Newton (1643-1727), englischer Mathematiker, Physiker und Astronom

Die religiöse Erfurcht vor dem, was unter uns ist, umfasst natürlich auch die Tierwelt und legt den Menschen die Pflicht auf, die unter ihm entstehenden Geschöpfe zu ehren und zu schonen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1823), deutscher Dichter

Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus.
Abraham Lincoln (1809-1865), US-amerikanischer Politiker, Präsident, Kämpfer für die Abschaffung der Sklaverei

Dem wahrhaft ethischen Menschen ist alles Leben heilig, auch das, das uns vom Menschenstandpunkt aus tiefer stehend vorkommt.
Albert Schweitzer
(1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.
Albert Schweitzer (1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph

Lebensschutz

Ich werde das menschliche Leben von der Empfängnis an bedingungslos achten. [Eid des Maimonides, heute das „Genfer Ärztegelöbnis"]
Moses Maimonides (1135-1204), spanischer Schriftsteller jüdischen Glaubens

Es gibt eine gewisse Achtung und eine allgemeine Pflicht der Menschlichkeit, die uns verbindet nicht nur mit den Tieren, die Leben und Empfindung haben, sondern sogar mit Bäumen und Pflanzen. Dem Menschen sind wir Gerechtigkeit schuldig, Milde und Wohlwollen aber den anderen Geschöpfen, gegen die man milde und wohlwollend sein kann.
Michel Eyquem de Montaigne (1533-1592), französischer Schriftsteller und Philosoph

Alles was lebt ist heilig.
William Blake (1757-1827), englischer Dichter und Maler

Der Arzt darf und soll nichts anderes tun, als Leben erhalten; ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, die geht ihn nichts an, und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate; denn ist einmal die Linie überschritten, glaubt sich der Arzt einmal berechtigt, über die Notwendigkeit des Lebens zu entscheiden, so braucht es nur stufenweiser Progressionen, um den Unwert und folglich die Unnötigkeit eines Menschenlebens auf andere Fälle anzuwenden.
Christoph Wilhelm von Hufeland (1762-1836), deutscher Mediziner, königlicher Leibarzt von Preußen

Je hilfloser ein Geschöpf ist, umso mehr Anspruch hat es, vom Menschen vor der Grausamkeit des Menschen beschützt zu werden.
Gandhi, Mahatma (Mohandas Karamchand G.) (1869-1948), indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben erkennt keine relative Ethik an. Als gut lässt sie nur Erhaltung und Förderung von Leben gelten. Alles Vernichten und Schädigen von Leben, unter welchen Umständen es auch erfolgen mag, bezeichnet sie als böse.
Albert Schweitzer (1875-1965), elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph

Man hat kein Maß mehr, für nichts, seit das Menschenleben nicht mehr das Maß ist.
Elias Canetti (1905-1994), bulgarischstämmiger deutscher Schriftsteller

Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das gilt ausdrücklich auch für die ungeborenen Menschen.
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 2


       

 
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