| Zitate über Jesus Christus | |||||
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Worin er selbst gelitten hat
und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.
Christus regiert, Christus
überwindet, Christus triumphiert. Wäre er nicht geboren worden,
die Welt wäre zugrunde gegangen, der Satan hätte sie gepackt. Das einzige wirkliche Lehrbuch
ist unser Herr Jesus Christus. Diese Schule hat mich gelehrt, alles dranzugeben.
Diesem Meister will ich leben. Bartolomé de Las Casas, 1474-1566, spanischer Dominikaner und Indianermissionar, Kämpfer für die Rechte der Indios Wer Christus hat, hat genug. Theresia von Avila (Teresa de Cepeda y Ahumada), 1515-1582, spanische Mystikerin, reformierte den Karmeliterorden, katholische Heilige
O Haupt voll Blut und Wunden, voll
Schmerz und voller Hohn, o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron. Erkenntnis Gottes ohne Erkenntnis
des eigenen Elends führt zum Hochmut. Erkenntnis des eigenen Elends ohne
Erkenntnis Gottes führt zur Verzweiflung. Erkenntnis Jesu Christi gibt die
rechte Mitte, weil wir da sowohl Gott wie unserem Elend begegnen. Blaise Pascal, 1623-1662, französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker Ohne Jesus Christus wissen wir
weder, was unser Leben, noch was unser Tod ist, noch was Gott ist, noch was wir
selber sind. Angelus Silesius (Johann Scheffler), 1624-1677, deutscher Dichter, Arzt, Priester Ich kenne nur eine Passion:
Jesus! Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, französischer Philosoph und Schriftsteller Die evangelische Geschichte soll
eine Erfindung sein? Mein Freund! So erfindet man nicht, und die Taten des
Sokrates, die niemand bezweifelt, sind nicht so beglaubigt als die Taten Jesu. Matthias Claudius, 1740-1815, deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbeker Boten Käme er, man würde ihn zum
zweiten Mal kreuzigen. Christus, der Sohn Gottes ward
wie wir, damit wir werden wie er. Napoleon I. Bonaparte, 1769-1821, französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804-1814/15 Alles, was mit Grammatik und
Examen zusammenhängt, ist nie das Höhere. Waren die Patriarchen examiniert
oder Moses oder Christus? Die Pharisäer waren examiniert. Und da sehen Sie, was
dabei herauskommt. Ernest Renan, 1823-1892, französischer Orientalist, Religionshistoriker Ohne Christus wäre die
Geschichte unverständlich. Da war ein Weib, das war im
Ehebruch begriffen. Die Geschichte ihrer Liebe wird uns nicht berichtet, aber
diese Liebe war ohne Zweifel sehr groß, denn Jesus sagte, ihre Sünden sind ihr
vergeben, nicht weil sie bereue, sondern weil ihre Liebe so stark und wundervoll
wäre. Rudolf Steiner, 1861-1925, österreichischer Anthroposoph, Gründer der Anthroposophischen Gesellschaft, Begründer der Waldorfschulbewegung und heilpädagogischer Therapieformen Bemühet euch nicht, neue Lehren
zu predigen, sondern gebt euch hin in Liebe. Euer abendländisches Denken steht
all zu sehr im Banne von Eroberungsgedanken, und euer traditioneller Wahn,
Proselyten zu machen, ist neu eine Form davon.
Christus predigt nie sich selbst oder ein neues Dogma oder eine Lehre, er
predigt bloß Gottes Liebe.
Jeder Christ soll sein wie Christus. Ricarda Huch 1864-1947, deutsche Erzählerin und Lyrikerin Weder Christus noch Buddha noch
Sokrates haben ein Buch geschrieben, denn das hieße, das Leben gegen einen
logischen Prozess vertauschen. Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.), 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes Ob die Überlieferung von Jesus
geschichtlich erwiesen ist oder nicht, für mich ist sie wahrer selbst als die
Geschichte, denn ich halte sie für möglich, weil sie ein ewiges Gesetz
darstellt - das Gesetz vom stellvertretenden Leiden des Unschuldigen. Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.), 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes In den Worten Christi ist mehr
Licht als in jedem anderen Menschenwort. Das zu erkennen scheint nicht zu
genügen. Man muss überdies noch glauben. Bertrand Russell, 1872-1970, walisischer Philosoph und Mathematiker Ich versuche zu zeigen, wie das
traditionelle Christusbild die Charakteristika eines Archetypus auf sich
vereinigt und zwar desjenigen des Selbst. Martin Buber (Mordechai), 1878-1965, jüdischer Religionsforscher und Religionsphilosoph
Es gibt wirklich nur eine Stelle in
der Welt, wo wir kein Dunkel sehen. Das ist die Person Jesu Christi.
Nur das Beispiel großer und reiner
Persönlichkeiten kann zu edlen Auffassungen und Taten führen. Das Geld zieht
nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch. Kann
sich jemand Moses, Jesus oder Gandhi bewaffnet mit Carnegies Geldsack
vorstellen?
Hier gibt es keine Philosophie.
Seine Aussprüche, von denen manche noch im hohen Alter Wort für Wort im
Gedächtnis haften, sind die eines Kindes mitten in einer fremden, späten und
kranken Welt.
Jesu ganzes Dasein ist die
Übersetzung der Macht in Demut.
Es gibt keinen Maßstab für
Christus. Den Maßstab setzt er selbst.
Man kritisiert Christus nicht. Man
kritisiert die Christen, weil sie ihm nicht ähnlich sind.
Dieser Jesus ist das aufgedeckte
Antlitz des Menschen.
Christus kam als ein Laie in die
Welt.
Jesus ist gestorben, und das war die
Verkündigung einer Wahrheit, der Wahrheit, dass man aus Liebe zu einem
Nächsten sterben kann.
Jesus, wer soll das sein? Ein
Galiläer. Ein armer Mann. Aufsässig. Eine Großmacht. Und eine Ohnmacht. Immer.
Heute noch.
Was mich unablässig bewegt, ist die
Frage, wer Jesus Christus heute für uns eigentlich ist.
Gäbe es Tod, Alter und Krankheit
nicht, wäre Gott wirklich tot. Hat er nicht seinen Sohn für uns leiden und
sterben lassen, um uns zu zeigen, wie sehr er uns liebt?
Ohne Jesus wäre unser Leben
bedeutungsleer und unverständlich.
Christus ist mit jedem Menschen,
ohne Ausnahme, in irgendeiner Weise verbunden, auch wenn sich der Mensch dessen
nicht bewusst ist.
Das Leiden in der Welt ist durch
Christus nicht kleiner geworden, aber es ist durch ihn sinnvoll geworden.
Wenn Jesus die Friedensstifter selig
nennt, spricht er nicht von denen, die stets den lieben Frieden wollen. Jesus
meint vielmehr die, die sich aktiv für den Frieden einsetzen und den Dialog als
Mittel und Weg zum Frieden wählen: einen Dialog, der keine Barrieren zwischen
Rassen und Völkern zulässt: einen Dialog, der Bejahung und Annahme des anderen
ist, getragen von Wertschätzung und Hilfsbereitschaft: einen Dialog, der zum
Protest und Widerstand gegen die Gewalttätigkeit und Unterdrücker wird.
Christus ist die Sprache der
Ewigkeit, übersetzt in die Worte der Zeit. Jesus von Nazareth hat mit seinem
Leben etwas versucht, was ich auch will, an dem mir tatsächlich
"alles" liegt. Da der Ausgang seines Experiments ungewiss ist, kommt
es darauf an, dass möglichst viele, möglichst alle daran mitarbeiten.
Mit-Wunder-Tun, Mit-Leiden, Mit-Erzählen, Mit-Teilen.
Jesus hat sein eigenes Blut
vergossen, nicht das anderer.
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