| Christliche Tiersymbole - Variationen eines Motivs | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Tiers ariationen eines Motivs
In vielen Varianten entdeckt man ihn als Autoaufkleber - auch in verfremdeten Formen und gelegentlich in der weniger freundlichen Form des Haifisches. Im alten römischen Reich gab es keine Religionsfreiheit. Wer sich nicht vor der Statue des römischen Kaiser verneigte und ihn damit als höchste Autorität anerkannte, riskierte sein Leben. Als zum Beispiel die Stadt Rom im Jahre 64 durch ein Großfeuer in Schutt und Asche versank, schob Kaiser Nero die Schuld auf die Christen und ließ sie daraufhin verfolgen. Deshalb ging die Christenheit wortwörtlich in den Untergrund und versammelte sich beispielsweise in den Katakomben zum Gottesdienst. Der Fisch war Ihr geheimes Erkennungszeichen, denn "Fisch" heißt griechisch ICHTYS und das steht für:
sozusagen ein Glaubensbekenntnis in
Kurzform !
Die Taube ist eines der ältesten christlichen
Symbole für Hoffnung und Frieden und wurde mit dem Ölzweig im
Schnabel zum Sinnbild internationaler Friedensbewegungen. Ihre Typisierung geht
zurück auf das Alte Testament, wo sie, von Noahs Arche ausgeschickt, mit einem Ölzweig
zurückkehrte und somit zum Symbol für neues Leben nach der Katastrophe wurde.
Sie taucht auch als Symbol für den Hl. Geist auf - etwa bei der Taufe Jesu im
Jordan. Erst seit Picassos Bild der Taube mit dem Ölzweig (1949) hat dieses
Friedenssymbol allerdings weltweit seine Bedeutung erhalten. gelb für Asien
Zumeist sieht man ihn auf der Turmspitze
evangelischer Kirchen. Das Krähen des Hahnes in bestimmten Zeitabständen
ist so regelmäßig, dass er unseren Vorfahren den Wecker ersetzte. Der erste
Hahnenschrei zwischen 2 und 3 Uhr bezeichnete den Beginn der vierten Nachtwache.
Der Hahn krähte dreimal, als Petrus Jesus verleugnete. Daher gilt er auch als
Symbol der Wachsamkeit. Er erscheint als Symbol der Auferstehung,
des Sieges Christi über das feindliche Dunkel sowie als derjenige, der
uns zum Tagwerk ruft und als Richter einst aus dem Todesschlaf wecken wird. Als
Wetterhahn auf dem Kirchturm dreht er den Kopf immer gegen die
Windrichtung (was man von manchen Christen heute nicht sagen kann, die
sich dem Zeitgeist anpassen) ! |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Home | Übersicht | Mitteilung | Weiterempfehlen |
© Dr. Martin Weimer, Altdorf b.Nürnberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||