"Heiligste Dreifaltigkeit" Altdorf b.Nürnberg
Kindergarten St.
Josef - Abschied von den Schwestern
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Abschied von den Abenberger Schwestern in Altdorf

Am Sonntag, dem 22. Juli, verabschiedete sich die kath. Kirchengemeinde und viele jetzige und frühere Kinder des kath. Kindergartens St. Josef und deren Eltern von den Abenberger Schwestern in Altdorf. Anknüpfend an den Evangelientext nach Lukas mit der Erzählung von Jesus, Martha und Maria würdigte Pfarrer Albert Börschlein das segensreiche Wirken von Schwester Christa und Schwester Irene in der Gemeinde. Im Sinne Ihrer Ordensgründerin Amalie Streitel hätten sie stets Aktion und Kontemplation glücklich miteinander verbunden, beides sei wichtig und alles zu seiner Zeit.  Pfarrer Gerhard Senninger, der all die Jahre mit den Schwestern zusammengearbeitet hatte, sprach davon, wie Schwester Christa all Ihre Kraft eingesetzt habe, die Kinder nicht nur zu „tüchtigen Menschen“, sondern auch zur Liebe zu Gott zu erziehen. Durch ihre besondere Zuwendung sei es ihr auch gelungen, ängstliche Kinder zu integrieren. Schwester Irene sei wegen ihrer Liebe zur Natur und ihrer Kochkünste bei den Kindern beliebt gewesen.

Gruppenfoto Kindergartenkinder von St. Josef

Nach dem Gottesdienst zogen die Kindergartenkinder mit den Schwestern dann aus der schön geschmückten Kirche im Prozessionszug auf den Rasen hinter dem Kindergarten. Bei dem dortigen Festakt waren auch Mitschwestern aus Abenberg anwesend. Vor den offiziellen Ansprachen stellten sich bei strahlendem Sonnenschein alle jetzigen und ehemaligen Kindergartenkinder zum großen Gruppenbild auf. Die Kindergartenkinder bedankten sich mit Reimen und symbolischen Sonnenblumen, die Kindergartenleiterin Sonja Walenta und die Erzieherinnen mit Fotoalben und die Ministranten mit Collagen bei den Schwestern. Auch Berta Sillner wurde für ihre unermüdliche Hilfe bei der Reinigung des Kindergartens herzlich gedankt. Nicht nur den Schwestern, sondern auch den Erzieherinnen und vielen Gästen war die Bewegtheit anzumerken. Die Provinzialoberin der Abenberger Schwestern, Schwester Margarita, betonte, dass der Dienst der insgesamt 15 Schwestern in den 44 Jahren der Schwesternstation nicht einfach eine sozial-karitative Berufstätigkeit gewesen sei, sondern die Schwestern auch den Geist der Pfarrgemeinde mitgeprägt hätten. Abschiednehmen gehöre zum Leben und auch eine schmerzliche Erfahrung könne zur Heilserfahrung werden. Friedrich Leicht, der Vater eines Kindergartenkindes, trug in Reimform den Dank der Kindergarteneltern vor. Bürgermeister Rainer Pohl richtete freundliche Dankesworte an die Schwestern und überreichte ihnen Bilder von Altdorf und einen Büchergutschein als Geschenk der Stadt.

Das frühere Kindergartenteam

altes Kindergartenteam von St. Josef
stehend:
Tina Sperber (Kinderpflegerin Gruppe I), Sonja Walenta (Erzieherin Gruppe II, jetzige Leiterin), Susanne Hagl (Vorpraktikantin 96/97), Regina Klim (Kinderpflegerin Gruppe II)


sitzend:
Schwester M. Christa Langecker (frühere Leiterin, Erzieherin Gruppe I), Fr. Berta Sillner (Raumpflegerin), Schwester M. Irene Schneider (Haus- und Küchenschwester)..........

 

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