"Heiligste Dreifaltigkeit" Altdorf b.Nürnberg
Eine-Welt-Laden
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weltkuge.gif (1041 Byte)Der Eine-Welt-Laden befindet sich am Seiteneingang der Dreifaltigkeitskirche.
Er ist jeden Sonntag im Anschluss an den Pfarrgottesdienst geöffnet, also von ca. 10.30 bis 10.45 Uhr..

 

Die Produkte, die im Eine-Welt-Laden verkauft werden, tragen das sog. TRANSFAIR-Siegel, für  Fairen Handel.
rotepfsp.gif (841 Byte) Was ist Fairer Handel?

Das Produktangebot des Eine-Welt-Ladens erstreckt sich von Kaffee; Kakao und Tee über Schokolade und Schokoriegel, getrocknete Früchte und Nüsse bis zu Honig, Quinua, Reis, Wein und vielem mehr. Aber auch Schreibwaren, Schmuck und Geschenkartikel sind zu finden.
rotepfsp.gif (841 Byte) Produktinformationen (Reis, Likör...)
rotepfsp.gif (841 Byte) Misereor-Fastenaktion

Der Eine-Welt-Laden wird organisiert von einem Team von ca. 10 Frauen. Sie verkaufen und kaufen ein, rechnen ab, gestalten den Laden und planen spezielle Aktionen. Wir freuen uns über jeden, der Interesse hat, bei uns mitzuarbeiten.
rotepfsp.gif (841 Byte) Ansprechpartner


Was ist Fairer Handel?

Fairer Handel bedeutet, dass die Handelsbeziehungen auf Partnerschaft bauen. Fairer Handel fördert die Selbständigkeit und Gleichberechtigung der benachteiligten Handelspartner in der Dritten Welt. Dies wird einerseits dadurch gewährleistet, dass ein Preis an die Anbauer bezahlt wird, den über dem Weltmarktpreis liegt. Andererseits erhalten die „kleinen“ Produzenten in den Entwicklungsländern durch gezielte Information die Möglichkeit zur Kooperation untereinander. So können sie sich untereinander austauschen und haben als Gruppe bei Verhandlungen eine stärkere Ausgangsposition. Sie sind weder durch Marktmacht und Preiskampf zu unterdrücken noch sind sie als unterstützungsbedürftige Bettler zu betrachten.

Wie funktioniert fairer Handel? 
Mit Hilfe von Importorganisationen des fairen Handels (z.B. gepa) und Weltläden erhalten Produzentengruppen neue Entwicklungschancen durch:

  • Langfristige Handelsbeziehungen (d.h. finanzielle Sicherheit)
  • Vorfinanzierung (z.B. von Saatgut, Stoffen)
  • Beratung und Schulung bei Produktion und Vermarktung
  • Ausschluss teurer Zwischenhandelsstufen
  • Höhere (gerechtere) Preise
  • Bessere Markttransparenz
  • Möglichkeiten zur Organisation in Gruppen/Verbänden

-> stärkere Produzenten
-> Basis für soziale, politische und ökologische Entwicklungen

Erläuterungen:

  • gepa = Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft in der 3. Welt (Importorganisation)
    Im Jahre 2000 feierte die gepa ihr 25-jähriges Bestehen
    Aufgabe: Import und Vertrieb von Waren benachteiligter Produzenten. Der Vertrieb erfolgt an Weltläden, den Einzelhandel und an Großverbraucher.
    (1978: Jutetaschen aus Bangladesch „Jute statt Plastik“ stand für einen neuen Lebensstil)
  • Weltläden = Fachgeschäfte des fairen Handels
    In Weltläden werden ausschließlich fair gehandelte Produkte angeboten. Der Verkauf erfolgt über ehrenamtliche Mitarbeiter ohne Gewinnorientierung (nur Kostendeckung).
    In Deutschland existieren ca. 800 Weltläden, wovon ca. 300 dem Weltladen-Dachverband angehören.
  • TransFair = Siegel für fairen Handel
    Durch dieses Siegel ist es möglich, dass auch gewinnorientierte Einzelhändler überprüfbar „faire“ Handelsprodukte in ihr Angebot aufnehmen können (z.B. HL)

rotepfsp.gif (841 Byte)  Weitere Informationen zum Fairen Handel
Literaturempfehlung: Brigitte Pilz: Zum Beispiel Fairer Handel (Reihe Süd-Nord). Göttingen: Lamuv Verlag 2.Aufl. 2001 

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