Das Kreuz mit dem Kreuz  
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... oder die Verdrängung des Kreuzes aus dem öffentlichen Raum

Die "Kreuzkämpfe" in Nazi-Deutschland
Das "Kreuz des Ostens" auf dem Fernsehturm der DDR in Ostberlin
Der Streit um das Kuppelkreuz auf dem wiederaufgebauten Berliner Schlosses (Humboldt Forum)
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte erst gegen Kreuze im Klassenzimmer
Weglassen des Kreuzes aus falschverstandener Toleranz, multikulturalistischer "Neutralität", Anbiederung und Unterwerfung

Das Kreuz bleibt - gestern - heute - morgen

  Die "Kreuzkämpfe" in Nazi-Deutschland

Weltweit beachtet wurde der Oldenburger Kreuzkampf vom November 1936: Eine französische Zeitschrift illustrierte ihren Bericht von der entscheidenden Protestversammlung in Cloppenburg mit dieser Zeichnung. Rechts stehend Reichsstatthalter Carl Röver."Der Konflikt beginnt Ende Oktober 1936. Die Nazis wollen auch oder gerade im erzkatholischen Oldenburger Münsterland die Kirche entmachten, um ihre Ideologie zu stärken. In Bösel bei Cloppenburg soll eine neue Schule eingeweiht werden und NS-Minister Pauly legt den Termin gezielt so, dass der Dorfpfarrer nicht teilnehmen kann. Als der Geistliche die Segnung der Schule am nächsten Tag nachholt, ist Pauly so aufgebracht, dass er den berüchtigten Kreuzerlass vornimmt. Dieser sieht vor, dass alle Kruzifixe und Lutherbilder aus den Klassenräumen der Schulen im damaligen Gau Weser-Ems zu entfernen sind. Die Bevölkerung ist empört, der erste Widerstand regt sich in der Region.
Abordnungen aus verschiedenen Ecken des Münsterlandes machen sich auf den Weg nach Oldenburg, um ihren Protest im Ministerium des Freistaates Oldenburg vorzubringen und Pauly zur Rede zu stellen. Auslöser ist auch der Auftritt von Kaplan Franz Uptmoor: Beim sogenannten Kriegergedächtnistag am 18. November 1936 hält der Geistliche eine flammende Rede vor 3.000 Pilgern in Bethen - 2.000 von ihnen sind Soldaten im Ersten Weltkrieg gewesen. "Wir werden deshalb kämpfen bis zum letzten und äußersten für das Zeichen des Christentums, das Kreuz. Für das Kreuz auf den Gräbern unser Kameraden, für das Kreuz in der Familie, für das Kreuz in der Schule", predigt Uptmoor. Seine Worte machen Eindruck.
Uptmoor vermeidet es geschickt, den Konflikt direkt zu thematisieren. Aber jedermann weiß genau, was gemeint ist. Die Dinge nehmen ihren Lauf: Andere Pfarrer greifen das Thema in ihren Predigten auf; als Zeichen des Protestes werden immer wieder die Glocken der Kirchen geläutet. Dazu die ständigen Aufwartungen von aufgebrachten Münsterländern vor den Ministerien, Hupkonzerte inklusive. Irgendwann reicht es Röver: Er merkt, dass er handeln muss. In der "Oldenburgischen Volkszeitung" vom 24. November 1936 erscheint eine große Anzeige; Plakate werden aufgehängt. "Morgen spricht Gauleiter Carl Röver in der Münsterlandhalle zu Cloppenburg. Was hat der Gauleiter den Münsterländern zu sagen!", schreibt die "OV" und ändert das Fragezeichen auf den Plakaten kurzerhand in ein Ausrufezeichen.
Dann kommt der große Tag und Röver rudert zurück. Ein Triumph für die Münsterländer, ein Sieg über das Regime. Oder? Wäre vielleicht mehr möglich gewesen? Mehr Auflehnung gegen den Nationalsozialismus? Nein, glaubt Joachim Kuropka, Historiker mit Schwerpunkt Katholizismusforschung an der Universität Vechta. "Es durfte keine politische Bewegung daraus entstehen", sagt er. Denn dann hätten die Nazis wohl mit voller Wucht zurückgeschlagen. "Es lässt sich heute leicht sagen, dass mehr hätte gemacht werden müssen", so der Historiker. Er bezweifelt, dass überhaupt eine Chance dazu bestanden hätte."
https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Kampf-um-das-Kreuz-und-gegen-die-Nazis,kreuzkampf112.html
http://kirchensite.de/aktuelles/aus-den-regionen/aus-den-regionen-news/datum/2011/11/18/vor-75-jahren-oldenburger-kreuzkampf/
(Gemälde in der französischen Zeitschrit "Pélerin", dt. "Pilger")

Der Kampf um das Schulkreuz im Dritten Reich gehört zwar nicht zu den spektakulären Widerstandshandlungen ... Aber er bot einer erheblichen Zahl gläubiger Menschen die Möglichkeit, symbolhaft auszudrücken, dass ihnen christlicher Glaube häher als menschliche Gebote stand ... Darin liegt sein überzeitlicher Wert.
http://wwww.amnesty-miesbach.de/Spuren7.htm   (Der Kreuz-Zug der Frauen im Landkreis Miesbach)

Massive Proteste löste die Entfernung von Kreuzen aus den Schulzimmern aus. Der Bischof von Rottenburg Johannes Sproll schrieb in seinem Fastenhirtenbrief 1937: "Christus hinaus! Sein Bild soll verschwinden, sein Zeichen, das Kreuz, von den Straßen und öffentlichen Plätzen entfernt werden. Man tritt das Kreuz und schändet das Kreuz und entfernt das Kreuz - weil man die Religion des Kreuzes hasst, weil man die Kirche des Gekreuzigten auch in Deutschland ausrotten will."
Gerhard Senninger, S. 125 f vgl. dazu auch http://www.ik-augsburg.de/pdf/hefte/46.pdf

  Das "Kreuz des Ostens" auf dem Fernsehturm der DDR in Ostberlin

War das ein Kreuz mit dem Kreuz für die beiden SED-Chefs Walter Ulbrich und Erich Honecker! Wer hat es noch nicht erblickt im nachmittäglichen Sonnenschein am Fernsehturm am Alexanderplatz – das Lichtkreuz an der Turmkugel, rund 200 Meter hoch, mitten in Berlin. Neben der eigentlichen Aufgabe des intern als „Fernmeldeturm 32“ bezeichneten Bauwerks, nämlich als Sendeanlage für einen störungsfreien Empfang des DDR-Fernsehens und aller östlichen UKW-Radioprogramme im Umkreis von etwa 150 Kilometern zu sorgen, sollte es auch propagandistisch genutzt werden.
Warum das gründlich daneben ging, weiß am besten der Kunsthistoriker Peter Müller. Er hat 1995 für seine studentische Abschlussarbeit die Geschichte des Turms erforscht. Dabei ist er auch auf bis dahin geheime Details zum Kreuz an der Kugel gestoßen.
Errichtet wurde der Turm 1965 bis 1969. Die damalige Gesamthöhe von 365 Metern war keinem baulichen Ehrgeiz geschuldet, sondern der Funktechnik und damit der geforderten Reichweite. Nach dem weit höheren Moskauer Fernsehturm Ostankino (537 Meter) stand in Ost-Berlin damals der zweithöchste TV-Tower der Welt und steht noch heute mit 368 Metern (nach der Modernisierung durch die Telekom) Deutschlands höchstes Bauwerk.
Im Rahmen des Ausbaus der Berliner Mitte zum Regierungszentrum der DDR wurde der Sendeanlage zusätzlich höchste symbolische Bedeutung übergestülpt. „Sie sollte im damals geteilten Berlin jedermann vor Augen führen: Hier steht die DDR, wir sind die Größten“, erzählt Peter Müller. In der Tat war der Bau des Turms mit der 4800 Tonnen wiegenden Kugel mit einem Durchmesser von 32 Metern eine technische Meisterleistung. Doch der gewünschte propagandistische Effekt geriet mehr oder weniger zum Desaster.
Erst die Suche nach einem Namen. „Spree-Sputnik“, angelehnt an die raketenähnliche Form des Turmschafts, war heißer Favorit, um die Überlegenheit des kommunistischen Systems zu unterstreichen. Moskau hatte 1957 mit „Sputnik“ den ersten Satelliten ins Weltall geschossen und der Russe Juri Gagarin war 1961 als erster Mensch in den Weltraum geflogen. Aber dann das: Kurz vor der offiziellen Eröffnung des Turms am 3. Oktober 1969 durch den damaligen SED-Chef Walter Ulbricht (1893–1973) waren am 21. Juli die Amerikaner Armstrong und Aldrin auf dem Mond gelandet. Vorbei war’s mit Moskaus Überlegenheit im Orbit. Bei der Suche nach Ersatz, so erzählt Peter Müller, erfand man den „Telespargel“. Den Namen hätten die Berliner aber nie wirklich angenommen. „Vielleicht auch deshalb, weil Spargel damals für uns Ossis kaum zu kriegen war. Fast die ganze Ernte wurde gegen Devisen in den Westen verkauft.
Und dann die noch größere Peinlichkeit mit dem Kreuz – zehn mal zehn Meter gen Westen strahlend. Spott und Hohn aus West-Berlin ließen nicht lange auf sich warten. „Rache des Papstes“, auch „Sankt Walter“ oder „Dibelius‘ Rache“, bezogen auf den streitbaren Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg Otto Dibelius (1880–1967).
Das Geheimnis der Formung des Kreuzes liegt in der Beschaffenheit des Materials und dessen Verarbeitung. Die Außenverkleidung der Kuppel besteht aus dem rostfreien Edelstahl „Nirosta“, den die DDR aus Westdeutschland importieren musste. Dass es sich dabei um Kruppstahl handelt, fand erst Kunsthistoriker Peter Müller bei seinen Recherchen heraus. Die DDR hatte das wohlweislich geheim gehalten. Um die Luftverwirbelung in gut 200 Meter Höhe zu vermindern und damit ein Schwanken der Kuppel zu verhindern, wurden auf die Stahlverkleidung etwa 1000 kleine Pyramiden aufgebracht. „Sie vergrößern die Rauheit der Oberfläche und verringern damit die Angriffsfläche für Winde“, erzählt Müller. „Und diese Pyramiden sind es, die den Kreuz-Effekt auslösen, wenn die Sonne auf sie fällt. Also ein wirkliches Zufallsprodukt.“
Natürlich hat die DDR-Führung versucht, das Kreuz „abzuhängen“. Vergeblich. Die Stasi forschte nach Sabotage – und fand keine. Überlegungen, die Kuppel zu schleifen – zu teuer. Sie mit einem dunklen Kunststoff überziehen – das hätte ja nach einem überdimensionalen Fußball ausgesehen. Nicht belegt, so Müller, sei die Idee, das Kreuz einfach umzuinterpretieren – in ein Pluszeichen für den Sozialismus. Am Ende musste sich eine verärgerte DDR-Führung mit der missliebigen Symbiose aus Technologie und Meteorologie abfinden.
So strahlt das Kreuz noch heute. Etwa als kleiner Trost, dass es die Christenheit in dieser Stadt schon immer schwer hatte?!
https://www.morgenpost.de/berlin/article206343567/6-Geheimnis-Der-Berliner-Fernsehturm-und-das-Kreuz.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Rache_des_Papstes

In den Augen der Kommunisten ist Religion eine Erfindung der Ausbeuterklassen, um die unterdrückten Massen auf das Jenseits zu vertrösten und sie so vom Klassenkampf abzuhalten. Mit dem Sozialismus soll diese Form des „falschen Bewusstseins“ allmählich verschwinden. Doch nach 1945 duldet die sowjetische Besatzungsmacht zunächst die Kirchenarbeit und bemüht sich, die Christen für die „antifaschistisch-demokratische Ordnung“ zu gewinnen. Erst 1948 beginnen die Versuche, die Kirche aus der Gesellschaft zu verdrängen.
Die Jungen Gemeinden haben eine Zeitschrift, Die Stafette, und ein Abzeichen – eine Weltkugel mit Kreuz. Obwohl es kein gesetzliches Verbot gibt, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Häufig verbieten Schulleiter den jungen Christen, ihr Abzeichen zu tragen.
https://www.jugendopposition.de/themen/145421/die-junge-gemeinde

  Der Streit um das das Kuppelkreuz auf dem wiederaufgebauten Berliner Schlosses (Humboldt Forum)

Grüne und Linke setzten sich gegen ein Kreuz auf dem Stadschloss ein und die Süddeutsche Zeitung lehnten das Kreuz als "Symbol der Unterdrückung" mit dem Verweis auf den überwundenen preußischen Obrigkeitsstaat und sein Gottesgnadentum ab.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/diskussion-um-kreuz-auf-berliner-stadtschloss-symbol-der-unterdrueckung-1.3535836
Vgl. auch https://www.deutschlandfunk.de/berlin-der-tanz-ums-goldene-kreuz.886.de.html?dram:article_id=387963

"Beide Forscher [Aledander und Wilhelm Humboldt] haben Gott nicht gebraucht, um die Welt zu erklären... Die Humboldts waren von der Aufklärung, der Revolution von den damals sich dynamisch entfaltenden Wissenschaften geprägt. Sie mussten Gott nicht einmal verneinen. Und nun soll dem im Bau befindlichen Berliner Humboldt Forum ein Kreuz aufgepflanzt werden. Ein großes, vergoldetes christliches Kreuz soll auf die Kuppel kommen... Wer ihm ein Kreuz aufzwingt, spielt mit dem Zeichen der Christen. Es ist nicht das Zeichen der Muslime, der Juden, der Buddhisten, der Agnostiker. Das Kruzifix ist ein Symbol, das man nicht missverstehen kann. Oder? Könnte im gottlosen Berlin auch eine Installation sein, irgendeine künstlerische Provokation." schreibt Rüdiger Schaper, Leiter des Kulturressorts im Berliner Tagesspiegel.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/streit-ums-berliner-humboldt-forum-ein-kreuz-auf-dem-dach-ist-der-falsche-weg/19839548.html

Die kursiv markierten Passagen spiegeln das antichristliche Ressentiment des Verfassers ebenso wie die Unkenntnis (oder Leugnung?) der Religiosität von Wilhelm von Humboldt:
"Glaube kann uns allein über das kleinliche tägliche Leben und irdische Treiben erheben.
Die Größe der Natur ist erhebend. Noch mehr aber ist es die Größe des Schöpfers. Wenn man auch zugeben könnte, dass sie als Größe niederdrückend wäre, so würde sie wieder erhebend und beglückend sein durch die unermessliche Güte, die sich zugleich für alle Geschöpfe darin ausspricht. Die physische Macht kann Furcht einflößen, sie ist es aber auch, welche sich in der Schöpfung und im Weltall verherrlicht und darstellt. So ist sie doch noch weit mehr eine moralische Macht.
Jeder zum Eintritt ins Leben Geschaffene soll nach Gottes Willen glücklich sein.
Nirgends ist diese Vatersorge Gottes für jedes einzelnen Glück so wahrhaft ausgedrückt als im Christentum und im NT [= Neuen Testament].
Von früh an hat mich das Altertum angezogen, und es ist auch eigentlich das, was mein wahres Studium ausmacht. Zu den kraftvollsten, reinsten und schönsten Stimmen, die aus grauem Altertum zu uns herübergekommen sind, gehören die Bücher des AT [= Alte Testaments], und man kann es nicht genug unserer Sprache verdanken, dass sie auch in der Übersetzung so wenig an Wahrheit und Stärke eingebüßt haben. Ich habe oft darüber nachgedacht, dass es nicht möglich wäre, etwas so Großes, Reiches und Mannigfaltiges zusammenzubringen als die Bibel. In ihr ist ein Ganzes: Geschichte, Dichtung und Philosophie, und alles dies so, dass ... jeder darin einen entsprechenden Anklang findet. Der Kenntnisreiche dringt nur tiefer ein, aber keiner geht unbefriedigt hinweg."
Wilhem von Humboldt
Robert Supperich. Wilhelm von Humboldt und die Religion
https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/wz-9199.pdf

und auch Alexander von Humboldt leugnet bei der berechtigten Kritik an Sklaverei und Sklavenhandel nicht den freiheitlichen Geist bzw.das positive Potential der christlichen Religion:
"Kaum wird es die Nachwelt glauben können, dass es in dem zivilisierten Europa, unter dem Einfluss einer Religion, deren ganzer Geist die Freiheit begünstigt, und die Heiligkeit der Menschenrechte verkündigt, noch Gesetze gibt, welche die Sklaverei der Schwarzen sanktioniert, und dem Kolonisten erlaubt, dass Kind von der Brust seiner Mutter wegzunehmen, um es in einem fernen Land zu verkaufen."
Alles, was Gott gibt, muss noch ebenso durch den Menschen und sein eigenes Tun gehen, als wäre es einzig und allein sein Werk."
Alexander von Humboldt
"Man möchte ergänzen: als ob es Gott nicht gäbe. Das ist nicht etwa der kühne Satz eines Freigeistes. Das „etsi deus non daretur“, als wenn es Gott nicht gäbe, hat einen christlichen Hintergrund. Berühmt geworden ist die Formulierung durch Hugo Grotius, der vom Recht sagt, es gelte auch dann, „wenn man annähme, was freilich ohne größte Sünde nicht angenommen werden darf, dass es keinen Gott gäbe oder dass er sich um die menschlichen Belange nicht kümmere.“ Nach diesem Grundsatz der Geltung des Rechts, unabhängig von religiösen Begründungen, ist der Westfälische Frieden möglich geworden. Man kann dies schon in Jesu Wort „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“ angelegt finden. Dieser Kaiser war kein Christ. Und wenn in Alexanders Kosmos das Wort Gott nicht vorkommt, kann das auch daran liegen, dass in den neuzeitlichen Naturwissenschaften Gott als naturwissenschaftliches Argument nicht zugelassen ist. Aber dieser methodische Atheismus oder Naturalismus hat nichts zu tun mit Überzeugungsatheismus."
Prof. Dr. Dr. Richard Schröder war Vorsitzender der SPD-Fraktion in der frei gewählten, letzten Volkskammer der DDR. Er war danach Professor für Philosophie an der theologischen Fakultät der Humboldt Universität Berlin und Verfassungsrichter bis 2009 im Land Brandenburg.
https://berliner-schloss.de/blog/das-kreuz-mit-dem-kuppelkreuz/

"Aus kunsthistorischer wie auch aus kulturgeschichtlicher Perspektive wäre es eine eigene Form von Ikonoklasmus, das Kreuz wegzulassen. Rekonstruktionen, wenn sie denn beschlossen werden, müssen sich vom Zeitgeist und von Stimmungen frei machen."
Horst Bredekamp im Berliner Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de/kultur/humboldt-forum-intendant-bredekamp-zur-kreuz-debatte-das-humboldt-forum-wird-ein-satyrspiel-sein/19890950.html

Aus [Volker] Kauders Sicht ist das Kreuz mittlerweile zu einem „Zeichen der Toleranz“ geworden. Dafür stehe auch der Staat. „In Deutschland können Muslime ungehindert ihre Moscheen bauen und ihren Glauben ausüben [was von Christen in muslimischen Ländern nicht behauptet werden kann], solange die Gesetze beachtet werden.“ Eine Kombination des Kreuzes mit dem - in großen Lettern - Wort „Zweifel“ auf dem Gebäude erschließe sich ihm jedoch nicht, bemerkte der CDU-Politiker. Dies hatten die drei Gründungsintendanten des künftigen Humboldt Forums vorgeschlagen und zur Begründung auf den Zweifel als Kernelement der preußischen Aufklärung hingewiesen.
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/kuppel-streit-kauder-haelt-berliner-stadtschloss-ohne-kreuz-fuer--absurd--27758576

https://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/plus165068287/Eine-kleine-Geschichte-der-Kreuz-Skandale.html

Europischer Gerichtshofs für Menschenrechte erst gegen Kreuze im Klassenzimmer

Christliche Kreuze, die in Klassenzimmern öffentlicher Schulen angebracht sind, verletzen keine Grundrechte - weder Artikel 2 des 1. Zusatzprotokolls (Recht auf Bildung), noch Art. 9 der EMRK (Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit). Dies hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in einem Fall aus Italien entschieden. Damit revidierte der Gerichtshof seine Entscheidung vom November 2009. Damals hatte er das obligatorische Anbringen von Kruzifixen noch als Verstoss gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) beurteilt.
Die Klägerin Soile Lautsi und ihre 1988 und 1990 geborenen Söhne, Dataico und Sami Albertin, sind italienische Staatsangehörige. Im Schuljahr 2001/02 besuchten die Söhne eine staatliche Schule im italienischen Abano Terme, in deren Klassenzimmern Kruzifixe angebracht waren. Bei einer Versammlung fragte der Ehemann der Klägerin den Schulbeirat an, ob die Kruzifixe aus den Klassenzimmern entfernt werden könnten. Der Schulbeirat entschied jedoch, die religiösen Symbole in den Unterrichtsräumen zu belassen. Daraufhin legte die Mutter der Kinder im Juli 2002 beim Verwaltungsgericht Venetien eine Klage ein und machte unter anderem auch einen Verstoss gegen das Gebot staatlicher Neutralität in Religionsfragen geltend. Nachdem Soile Lautsi in Italien vergeblich durch alle Instanzen – bis vor den Verfassungsgerichtshof zog, schaltete sie im Juli 2006 den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Die Kleine Kammer des Strassburger Gerichts gab im November 2009 der Familie Recht und sprach ihr eine Entschädigung von 5'000 Euro zu.
Die italienische Regierung beantragte daraufhin die Überprüfung des Urteils durch die Grosse Kammer. Italien vertrat dabei die Auffassung, dass das Kreuz in dem katholisch geprägten Land heute eine Tradition darstelle, welche, über ihre religiöse Bedeutung hinaus, die Werte und Prinzipien der westlichen Demokratie und Zivilisation symbolisiere. Die Entscheidung des Grossen Kammers erging mit fünfzehn gegen zwei Stimmen; sie ist endgültig.
Demgegenüber hielt die Kleine Kammer des EGMR im November 2009 fest, dass durch die Präsenz von Kruzifixen die Schüler/innen den Eindruck bekämen, in einer Schule ausgebildet zu werden, welche den Stempel einer bestimmten Religion trage. Dies könnte auf die Schüler/innen, die einer anderen Konfession angehören oder Atheisten sind, beunruhigend wirken. Ferner würde dies dem Bildungs-Pluralismus, der für die Erhaltung einer "demokratischen Gesellschaft" notwendig sei, nicht dienen.
Nun hat die Grosse Kammer des Gerichtshofes als letzte Instanz den Fall anders bewertet. In ihrem am 18. März 2011 veröffentlichten Urteil bestreitet diese zwar nicht, dass das Anbringen von Kruzifixen zu einer verstärkten Sichtbarkeit der Mehrheitsreligion in der schulischen Umgebung führt. Sie sieht im Kruzifix jedoch nur ein "passives Symbol, welches nicht mit einem didaktischen Vortrag oder mit der Teilnahme an einer religiösen Handlung" zu vergleichen sei. Ferner vertritt sie die Auffassung, dass es sich nicht beweisen lasse, ob die Präsenz von religiösen Symbolen in Unterrichtsräumen tatsächlich einen Einfluss auf die Schüler/innen hat. Zudem betont die Grosse Kammer die generelle Offenheit der italienischen Schulen für andere Religionen: Diese erlaubten etwa das Tragen von religiösen Symbolen wie das Kopftuch und würden auch Praktiken von Nichtmehrheitsreligionen berücksichtigen.
Der Gerichtshof kommt folglich zum Schluss, dass die Wirkung der höheren Sichtbarkeit des Kruzifixes, angesichts dieser Tatsachen relativiert werden müsse. Er ist der Ansicht, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Behörden sich gegenüber Schüler/innen, welche einer anderen Konfession angehören, intolerant verhalten hätten. Schliesslich hält der Gerichtshof fest, dass das elterliche Recht der Klägerin, ihre Kinder nach ihrer eigenen Weltanschauung zu erziehen, durch die Anwesenheit von Kruzifixen in Klassenzimmern unberüht blieb.
https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/europarats-organe/egmr/urteile/egmr-kruzifixe-klassenzimmer-oeffentlicher-schulen

Es scheint, als ob das Urteil auf der Annahme beruht, dass es einen Gegensatz gäbe zwischen dem Zeigen des Kreuzes und dem Pluralismus in der Bildung. Ich glaube, dass dieser Gegensatz völlig ohne Fundament ist. Genauso nimmt das Urteil an, dass es einen Gegensatz zwischen Kreuz und der Religionsfreiheit des Individuums gibt, und auch das, scheint mir, muss erst noch bewiesen werden. Wir haben viel Erfahrung mit religiösen Minderheiten, die in einer Gesellschaft leben mit einer mehrheitlich anderen Religion – Minderheiten, die dort frei leben.
Aldo Giordano (1954- ), katholischer italienischer Geistlicher und Diplomat des Heiligen Stuhls

  Weglassen des Kreuzes aus falschverstandener Toleranz, Anbiederung und Unterwerfung

Bildergebnis für lidl entfernt kreuze von packungenLidl-Produkte mit Kirchenkuppel ohne Kreuz - nur keine weltanschauliche Gefühle verletzen ...
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er deutsche Discounterkonzern Lidl ist wegen einer eigenwilligen Verpackungsgestaltung in mehreren europäischen Ländern in die Kritik geraten. Weil das Unternehmen auf Fotos für das Design griechischer Produkte die Kreuze orthodoxer Kirchen auf der Insel Santorin hatte wegretuschieren lassen, zeigte sich nun auch der Prager Kardinal Dominik Duka empört.
In einer Stellungnahme kritisierte der Geistliche den „beispiellosen Akt“. Angesichts des Vorgehens der Handelskette schließe er sich jenen an, die „Griechenland ihre Sympathie erklärt haben“, schrieb Duka in einem auf seiner Website veröffentlichten Brief an den griechischen Botschafter in Prag.
Lidl hatte in etlichen Ländern unter einer Eigenmarke speziell gestaltete Produkte wie Feta und Zaziki auf den Markt gebracht. Die Verpackungen wurden mit Bildern der für ihren Kontrast aus weißen Wänden und blauen Dächern bekannten Kirchen und Häuser der griechischen Insel Santorin gestaltet. Die auf den Kuppeln der orthodoxen Gotteshäuser vorhandenen Kreuze wurden jedoch per Bildbearbeitung entfernt. Diese Kreuze wären allerdings auch auf den Fotos der Verpackungen winzig gewesen.
Es sei Bestandteil der eigenen Handelspolitik „die religiöse und politische Neutralität einzuhalten, betonte die internationale Supermarktkette zunächst nach ersten kritischen Reaktionen aus Belgien. Mittlerweile hat sich der Konzern nach zunehmender Kritik in den sozialen Netzwerken entschuldigt: „Keine Frage, hier ist ein Fehler passiert, das tut uns leid“, hieß es am Montag etwa in einem Beitrag auf der Facebook-Seite von Lidl Österreich.

 

Real Madrid - die Königlichen ohne KroneFür arabischen Sponsor aus Abu Dhabi entfernt Real Madrid das Kreuz aus seinem Wappen - ein wahrhaft "königlicher" Zug !
Nette Geste für den Sponsor: Real Madrid verzichtet künftig im arabischen Raum im Wappen auf das christliche Kreuz über der Krone. Aus Rücksicht auf die vielen andersgläubigen Fans. Und auf einen zahlungsstarken Geldgeber aus Abu Dhabi. Der FC Barcelona hat längst die arabischen Geldquellen angezapft, Real Madrid zieht jetzt mit Wucht nach: Vor einem Monat unterzeichneten die "Königlichen" eine strategische Partnerschaft mit Abu Dhabis regierungseigener Investment-Gesellschaft International Petroleum Investment Company (IPIC). Finanzielle Details wurden vorerst nicht bekanntgegeben. Langfristig dürfte es sich um einen stattlichen dreistelligen Millionenbetrag handeln. Dafür ist Real Madrid auch gerne bereit, dem streng muslimischen Emirat einige Zugeständnisse einzuräumen. Auf der Real-Madrid-Kreditkarte, die die "National Bank of Abu Dhabi" seinen Kunden offeriert, fehlt auf dem königlichen Wappen das christliche Kreuz. ... Die spanischen Fans der "Königlichen" sind über so viel Sponsor-Liebe keinesfalls glücklich.
http://www.focus.de/sport/fussball/championsleague/fuer-arabischen-sponsor-real-madrid-nimmt-christen-kreuz-aus-dem-wappen_id_4305593.html

Es ist nicht das erste Mal, dass Real Madrid das Kreuz aus der Krone streicht: Als der Verein vor zwei Jahren die Pläne für das "Real Madrid Resort Island" vorstellte, eine Art Fußball-Vergnügungspark, wurde das christliche Symbol ebenfalls entfernt - denn das Milliardenprojekt, das schließlich doch nicht umgesetzt wurde, sollte in den Vereinigten Arabischen Emiraten entstehen.
http://www.rp-online.de/sport/fussball/international/spanien/real-madrid-entfernt-in-arabischen-emiraten-kreuz-aus-dem-logo-aid-1.4698661

Britisch AirwaysBritish Airways fliegt mit stilisiertem halben Union Jack - und traut sich aus "multikultureller" (kommerzieller) Rücksicht nicht Flagge zu zeigen ...

Der Union Jack wurde infolge der Personalunion zwischen Schottland (Saint Andrew's Cross, Andreaskreuz, weißes Kreuz auf blauem Grund), Irland und Entland (Saint George's Cross, Georgskreuz, rotes Kreuz auf weißem Grund) im Jahre 1606 eingeführt,
Das Georgskreuz hatte Britisch Airways schon vor Jahren vom Rumpf der Maschinen entfernt.
https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_British_Airways 

In der südschwedischen Stadt Karlshamn wurde Schülern verboten, auf Klassenfotos die schwedische Nationalfahne zu zeigen, da dies von einigen Mitbürgern als "ausländerfeindlich" und "rassistisch" angesehen werden könne. Die schwedische Fahne enthält sein 1663 ein Kreuz.
http://www.thelocal.se/20070905/8401 

Kardinal Reinhard Marx ohne Kreuz auf dem Tempelterg in Jerusalem und beim Empfang von Flüchtlingen in München

Kardinal Reinhard Marx (3.v.r), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (3.v.l), Scheich Omar Awadallah Kiswani (M) und die Delegation von Evangelischer Kirche in Deutschland und Deutscher Bischofskonferenz besuchen am 20.10.2016 den Tempelberg in Jerusalem (Israel).  | Bild: (c) dpaAlexander Kissler schreibt unter der Rubrik "Kisslers Konter" im Cicero. Magazin für politische Kultur:
"Bekanntlich will derselbe Bischof Marx [Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz], der nun befürchtet, das Kreuz werde auf dem Einwohnermeldeamt von Bad Tölz „im Namen des Staates enteignet“, derselbe Marx, der jetzt im christlichen Kreuz um keinen Preis der Welt nur ein „kulturelles Symbol“ sehen will und der darum dekretiert, „wer ein Kreuz aufhängt, muss sich an diesen Maßstäben messen lassen“ – bekanntlich will ebendieser Reinhard Marx sich an diesen Maßstäben nicht messen lassen. Warum sonst tat er Ende 2016 auf dem Jerusalemer Tempelberg [ebenso wie Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern] sein eigenes Kreuz ab und machte sich so lieb Kind beim muslimischen Gastgeber? Warum sonst zeigen bereits Fotos vom Willkommenssommer 2015 ihn ohne Kreuz, wie er auf dem Münchner Bahnof mehrheitlich muslimische Migranten begrüßt? Der Jesuit Karl Rahner entdeckte einst ein „anonymes Christentum“. Reinhard Marx arbeitet am „Christentum ohne Bekenntnis“.
Nimmt man Marx in seinen wetterwendischen Selbsterklärungen ernst – manche Stimmen sagen, das wäre schon immer ein Fehler gewesen –, dann stört das Kreuz da, wo es Anstoß erregt: auf dem Amt, in der muslimischen Welt, in multireligiösen Großstädten. Christentum wird von einem hochdotierten Kirchenfunktionär auf jene Schrumpfgestalt verwiesen, die Laizisten ihm zubilligen: den privaten Herrgottswinkel, den Gottesdienst, die Prozession im homogenen Milieu. Überall sonst, draußen in der Welt, muss die Kirche reden, wie Marx gerne redet: politisch. ...
Global betrachtet, liegt in der Komplettumkehrung der Maßstäbe die wahre Spaltung, nicht im verfassungsrechtlich durchaus diskussonswürdigen Kreuzerlass. Was bleibt von einem Bischof, der sich wie Marx ... mehr um die Überpräsenz des Kreuzes sorgt als um dessen Verschwinden aus der Öffentlichkeit? ... Auch darum schämt sich die päpstliche Stimme in Österreich, Vatikanbotschafter Peter Zurbriggen, öffentlich für Marx und dessen deutsche Kollegen, die lieber nicht zu viele Kreuze sehen wollen: „Das ist eine Schande!“  Die einen nennen es eine Schande, die anderen – um den Lieblingsbegriff von Reinhard Marx zu zitieren – einen Aufbruch. Es wird gerade ungemein viel auf- und abgebrochen in deutschen Landen....
Warum sollte sich der bayerische Rechtsstaat nicht symbolisch dazu bekennen? Verneint darf diese Frage jederzeit von jedermann werden, doch wenn Prälaten, Theologen, Kirchenfunktionäre das Banner der Laizität am stolzesten tragen, wenn sie am lautesten mitrufen im Chor der Kreuzallergiker und Religionsskeptiker, dann stimmt ihr Kompass nicht. Dann sind die Kategorien in schlimmer Verwirrung. Dann schafft Kirche sich ab."
https://www.cicero.de/kultur/bischof-marx-kreuz-kirche-soeder-bayern-laizismus

Kardinal Reinhard Marx (M), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (5.v.r), Scheich Omar Awadallah Kiswani (4.v.r) und die Delegation von Evangelischer Kirche in Deutschland und Deutscher Bischofskonferenz besuchen am 20.10.2016 den Tempelberg in Jerusalem (Israel).  | Bild: (c)dpa"Tatsächlich besuchten Marx und Bedford-Strohm am 20. Oktober 2016 die jüdische Klagemauer und den muslimischen Tempelberg mit der Al-Aqsa-Moschee - Marx im Talar, Bedford-Strohm im Lutherrock als christliche Geistliche zu erkennen. Es gibt Agenturbilder vor der Al-Aqsa-Moschee, auf denen die beiden Kirchenvertreter ohne Kreuz zu sehen sind. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die beiden Kirchenvertreter sind mit Kreuz auf den Tempelberg gegangen. Agenturbilder belegen auch das....
Sein Kreuz habe er damals nicht abgenommen, sondern unter den Talar gesteckt. Für ihn stelle sich jetzt die Frage, was man aus diesem Ereignis lernen könne. Er würde auch nicht wollen, dass die grüne Fahne des Propheten Mohammed in der Kirche ausgerollt werde. "Wir lernen daraus, wie sensibel der Umgang der Religionen untereinander weiter ist, wie viel Unverständnis. Ich habe das immer wieder gemerkt, viele von uns wissen von Islam wenig. Wir können davon ausgehen, besonders im Orient, dass fast niemand, auch Juden nicht und Muslime nicht, eine Vorstellung vom Christentum haben, also was das Kreuz bedeutet. Die sehen das als Zeichen der Dominanz*, der Kreuzfahrer." Seine Hauptsorge sei, dass Religion in Zukunft wieder instrumentalisiert werde als Mittel für Auseinandersetzungen."
https://www.br.de/nachricht/faktencheck/mit-oder-ohne-kreuz-verleugnen-deutsche-bischoefe-ihre-religion-100.html

[*Als ob die Christen Anspruch auf den Tempelberg erheben würden. Und a propos Faktenscheck: Auch fast niemand in Deutschland weiß, dass zahlreiche Moscheen hierzulande Namen muslimischer Eroberer in ehemals christlichen Gebieten tragen - aber über ein derartiges Dominanzgebaren wagt kaum jemand zu sprechen - dies könnte ja als "Ausgrenzung", "religiöse Intoleranz" und "Beleidigung religiöser Gefühle" betrachtet werden, Vielleicht wäre aber gerade das ein Thema für einen ehrlichen christlich-islamischen Dialog.] 

  Das Kreuz bleibt - gestern - heute - morgen

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/Das_Kreuz_bleibt%2C_gestern%2C_heute_und_morgen.jpg

https://de.wikipedia.org/wiki/Kruzifix-Beschluss


 

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