Blasphemie und religiöse Gefühle verletzende Provokation als Meinungs- und Kunstfreiheit?
 

 

 

Beispiel "Bitch Bibel"

ThaliaAnfang Juni 2020 bot sich dem Besucher der Thalia-Buchhandlung in Nürnberg folgendes Bild: Auf einem eigenen Büchertisch im Erdgeschoss, prominent und unübersehbar neben der Rolltreppe platziert (so dass man fast darüber fiel), waren Stapel der Neuerscheinung der
"Bitch Bibel. Sei kein Opfer und sie werden dich anbeten" (zu gut Deutsch Schlampen-Bibel) von Katja Krasavice (eigentlich Katrin Vogelová aus Tschechien, das ala atheistischstes bzw. am stärksten entchristlichtes Land Europas gilt) augelegt. Darüber hing das Schild  "Egal ob Nonne oder Bitch. Geheiligt werde die Selbstbestimmtheit."  Eigentlich wäre das Buch nicht wert, Zeit darauf zu verschwenden, doch zeigen die Vorgänge darum beispielhaft, wie es um kulturelle und religiöse Werte in unserer Gesellschaft bestellt ist, wer in den Medien das Sagen hat, der Markt Entscheidungen bestimmt und wie Meinungen gemacht werden.

Bitch BibelOffensichtlich liegt den Verantwortlichen bei Thalia viel daran, das umstrittene Buch aus dem Riva-Verlag in der Münchner Verlagsgruppe kräftig zu pushen - nach dem Motto "Sex sells". Man könnte auch sagen "Schund sells". riva Verlag
Der provokative Cover zeigt die narzistische Selbstinszenierung einer sexualisierten Kunstfigur mit maskenhaften Gesichtszügen [so natürlich wie die einer Barbie-Puppe] als betende Gottesmutter nur mit einem rosa Schleier bedeckt, dafür aber mit einem Gebinde weißer Rosen [Weiß als Farbe der Keuschheit] umkränzt und einem heiligenscheinartigen Gloriole umgeben ... igendwie eine Persiflage der Marienerscheinung von Fatima (s.u.!).
Mit "Bibel" und "anbeten" werden im Titel gleich zwei zentrale religiöse Begriffe profanisiert.
Die Leseprobe bei Thalia "
2. Gebot. Niemand stirbt keusch, das Leben fickt uns alle" illlustriert hinreichend das vulgäre Sprache und das primitive inhaltliche Niveau des Buchs.
Nicht einmal der Titel ist originell - so gibt es schon länger eine englischsprachige Website mit dem Namen "The Bitch Bible" https://thebitchbible.com/

BRAVODie als "Aufklärungsorgan" pubertierender Teens bekannte Jugendzeitschrift BRAVO [die durch die Bundesagentur für Arbeit durch eine berufskundliche Kooperation noch imagemäßig aufgewertet wurde - eigentlich eine Wettbewerbsverzerrung aus Sicht anderer Jugendzeitschriften - der Bundesrechnungshof kritisierte die freihändige Vergabe in Millionenhöhe] schreibt über das "
Dunkle Geheimnis" der Autorin und zitiert sie mit den Worten:
"
In diesem Buch ist meine gesamte fucking Seele drin. Ich verspreche euch nachdem ihr das Buch gelesen habt werdet ihr euch nie wieder was von irgendeinem ******* sagen lassen" [aber von IHR... und BRAVO ...]
https://www.bravo.de/katja-krasavice-alle-infos-zur-bitch-bible-385742.html

Proteste von Christen gegen die Veröffentlichung des Buches waren, wie in unserer Gesellschaft leider fast vorauszusehen, erfolglos. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass die Verantwortlichen nach dem Motto "Jetzt erst recht" verfuhren und die Provokation noch weiter trieben.

Im Sport gibt es die Kampagne Respekt! Kein Platz für Rassismus.

Und wie ist es mit dem Respekt gegenüber dem Christentum und seinen Symbolen in unserer Gesellschaft?

Damit ist es hierzulande nicht weit her. Das Lächerlich- und Verächtlichmachen religiöser Zeichen, die Beleidigung religiöser Gefühle, Blasphemie bzw. Gotteslästerung erfreuen sich, durch unkritische und Ressentiments gegen alles Christliche geleitete Medien- und Meinungsmacher gefördert, zunehmender Beachtung und Beliebtheit. Und die medial konditionierte, abgestumpfte Öffentlichkeit reagiert mit Gleichgültigkeit, Sympathie, Häme und Spott ...


Die Verantwortlichen des Verlags und der Buchhandelskette berufen sich wie bei derartigen "Kunst-" bzw. Machwerken üblich auf das Recht der Meinungs- und Kunstfreiheit. und inszenieren sich selbst als "mutige Kämpfer" für diese Freiheiten. Die Kritiker des provokativen Buches ihrerseits werden als unzeitgemäß und rückständig lächerlich gemacht und politisch in die rechte Ecke gerückt.

Würde jemand einen Kübel mit Kot über den Büchertisch kippen und das Ergebnis als "vollendete künstlerische Installation "Scheiß auf Scheiß" bezeichnen, wäre dies wohl kaum mit dem Recht auf Meinungs- und Kunstfreiheit gedeckt ....

Die Rolltreppe und der Nippes im Hintergrund lässt noch an etwas anderes denken:

Mit der Buchkultur hierzulande geht es nicht etwa aufwärts sondern rapide  a b w ä r t s  :-(

Wie heißt der Thalia Werbespruch so schön "Welt, bleib wach" - dem kann im Sinne von geistiger Wachheit und Wachsamkeit gegebüber dem Missbrauch von Freiheitsrechten und Medienmacht nur zugestimmt werden.
https://unternehmen.thalia.de/
Unter der Rubrik "Auszeichnungen" heißt es auf der Thalia-Website: "Verbraucher wählen Thalia zum Händler des Jahres".
https://unternehmen.thalia.de/unternehmen/auszeichnungen/

I
mmerhin hat es der kritisch denkende, bewusst handelnde und noch nicht medial verblödete Käufer durchaus in der Hand, auch seine Meinung frei zum Ausdruck zu bringen - indem er etwa  b e i   a n d er e n  Buchhandlungen und Verlagen  k a u f t   - jetzt erst recht :-)


Jeder Direktor mit dickem Popo spricht: "Das Publikum will es so!" Jeder Filmfritze sagt: "Was soll ich machen? Das Publikum wünscht sich diese zuckrigen ["sexy"] Sachen!" Jeder Verleger zuckt die Achseln und spricht: "Gute Bücher gehen eben nicht!" Sag mal, verehrtes Publikum: Bis du wirklich so dumm?
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Journalist und Schriftsteller


Der atheistische Humanistische  Pressedienst über die Vorgänge um die "Bitch Bible":

Die erfolgreiche Influencerin Katja Krasavice, bei der sich alles  um Sex dreht, ist jetzt nicht nur unter die Sängerinnen gegangen, sondern seit neuestem auch unter die Autorinnen. Und sie ist äußerst erfolgreich, obwohl das Buch noch nicht mal erschienen ist. Sein Titel "Bitch Bibel" hat jetzt empörte Christen auf den Plan gerufen, die eine Veröffentlichung verhindern wollen.

Zugegeben – Katja Krasavice repräsentiert so ziemlich das Gegenteil christlicher Moralvorstellungen. Die 23-Jährige, die durch ihren YouTube-Kanal berühmt wurde, scheint regelrecht besessen von Sex und hat daraus eine Marke gemacht. Angefangen bei ihrem Äußeren: Operierte große Brüste, aufgespritzte Lippen, gerichtete Nase, angeklebte Fingerkrallen, künstliche blonde Haare, die ihr bis auf ihren Hintern fallen, mit dem sie so gern wackelt. Ihr Körper ist für sie wie ein Kunstwerk, das sie so gestaltet, wie sie es möchte, und Statement zugleich. Sie lässt sich nicht zum Sexobjekt machen, sondern macht gleich selbst eines aus sich. Ihre Songtexte sind so eindeutig, dass man sie eigentlich nicht mehr zweideutig nennen kann. Man kennt das von diversen Rappern. Und sie ist erfolgreich: Elf Wochen lang war ihr im Januar erschienenes Album "Boss Bitch" auf Platz eins der Charts, gerade war sie auf Tour gegangen, als ihr das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung machte.

Jetzt hat sie eine Autobiografie geschrieben, über ihre von Mobbing und familiären Problemen geprägte Jugend und natürlich ihre sexuellen Erfahrungen: Die "Bitch Bibel". Es erscheint zwar erst im Juni, hatte aber schon nach einem Tag durch Vorbestellungen die Spitze der Amazon-Bestellerliste erobert. Auf dem Cover ist sie wie eine betende Maria abgebildet, eine Träne läuft ihr über die Wange, ein Blumenkranz auf dem Kopf und ein langer Schleier bedeckt das wallende Haar. Dabei ist sie natürlich nackt, auch wenn sie das Nötigste mit den Armen bedeckt.

Zu viel für die bekanntermaßen leicht verletzlichen religiösen Gefühle: Auf der christlichen Petitionsplattform "CitizenGo" haben gut 46.000 Menschen eine Petition gegen das Buch der Sex-YouTuberin unterzeichnet, in der sie die Münchner Verlagsgruppe auffordern, "die Veröffentlichung dieses blasphemischen, gotteslästerlichen Machwerkes zurückzuziehen": "Wir wenden uns entschieden gegen den vulgär-blasphemischen Titel, wie auch gegen die vulgäre Aufmachung dieses schädlichen und gefährlichen Buches", heißt es im Petitions-Text. Krasavice ziehe mit dem Cover "den christlichen Glauben in den Dreck". In den sozialen Netzwerken "verführe" sie ein jugendliches Millionenpublikum.

Daraufhin sollen über 1.000 Protestmails bei dem Verlag eingegangen sein, der sich über die zusätzliche Marketingkampagne, die die Gegner der "Bitch Bibel" ihr verschaffen, freuen dürfte. "Wir knicken da natürlich nicht ein. Wir leben nicht in einem Gottesstaat. Die Kunst- und Meinungsfreiheit gehen für uns vor. Katjas Buch wird veröffentlicht, und zwar mit dem vorgesehenen Titel", zitiert die Bild-Zeitung einen Verlagssprecher.

"Mein Leben ist auf jeden Fall voll mit Sünden. Voll, voll, voll", erklärt Krasavice in einem Video zu dem Erfolg ihres angekündigten Buches. "Alle machen Fehler, aber ich steh' dazu und deswegen bin ich frei. (…) Und wenn man Bock hat, eine Bitch zu sein, dann ist man 'ne Bitch." Auch hier sind christliche Ermahnungen nicht weit: "Gott ruft auch dich zur Buße und zur Umkehr auf", mahnt der beliebteste Kommentar, "wenn du aber deine Sünden nicht bereust und du das Geschenk der Gnade, das wir in Jesus Christus haben, nicht annimmst, gehst du verloren."
https://hpd.de/artikel/christen-wollen-bitch-bibel-verhindern-18018

CitizenGo, eine von privaten Spenden getragene Stiftung zur Verteidigung christlicher Werte, protestierte gegen die Veröffentlichung des Buches:

Wir haben versucht, diese Petitionskampagne auf Facebook zu bewerben. Aber unsere Werbeanzeige wurde abgelehnt. Facebook teilte uns mit "Deine Werbeanzeige darf keine vulgären Ausdrücke enthalten" und verwies auf seine Werberichtlinien.
[Zum Lachen - auf Facebook gibt es "The Bitch BIble Official Public Group" - was für eine Heuchelei und welch offensichtliche Einschränkung der Meinungsfreiheit!]
Diese Ablehnung durch Facebook zeigt, wie gezielt und bewusst taktlos die Autorin und ihr Verlag vorgehen, indem sie der Öffentlichkeit ein derart blasphemisch und vulgär benanntes und aufgemachtes Buch vorstellen.

BILD berichtete unter dem Titel "Kirchengruppe will 'Bitch Bibel' verhindern" über eine angebliche "E-Mail-Attacke gegen Katha Krasovices Verlag". Gemeint waren damit die vielen von aktiven Bürgern ausgelösten Protestschreiben, denn BILD schrieb weiter: "Die rechtskonservative Christen-Gruppe 'CitizenGo' startete offenbar einen Protestaufruf auf einer Social-Media-Plattform. Das Resultat: Unzählige Beschwerde-Mails erreichen derzeit den Verlag von Krasavices Buch."...
Die YouTuberin Katja Krasavice plant, am 3. Juni dieses Jahres ein Buch mit dem blasphemischen Titel "Die Bitch Bibel: Sei kein Opfer und sie werden dich anbeten" zu veröffentlichen. Auf dem Cover des Buches nimmt sie leicht bekleidet und auf gotteslästerliche Weise eine betende Pose ein und zieht damit den christlichen Glauben in den Dreck.

Hater und PisserDie 1996 geborene Influencerin, Videoproduzentin, Sängerin und Buchautorin verführt auf YouTube und Instagram ein jugendliches Millionenpublikum mit ihren schlüpfrigen Beiträgen, deren Hauptthemen “Lifestyle” und Sexualität sind. 
Wikipedia zufolge postuliert Frau Krasavice: Mein Körper ist für mich etwas, das ich so gestalte, wie es mir gefällt“ [man sieht welch maskenhaftes Gesicht nach all den kosmetischen Eingriffen herausgekomen ist], und liess sich folglich durch Operationen an Nase, Lippen und Brüsten zu einer Kunstfigur umgestalten. 
Die BILD-Zeitung charakterisiert die Influencerin und Neu-Autorin in einem aktuellen Artikel anlässlich der Veröffentlichungsankündigung der “Bitch Bibel” mit folgenden Worten: Katja Krasavice wurde durch ihre pikanten und freizügigen YouTube-Videos berühmt, versexte 2018 dann den Container von ‘Promi Big Brother’.
Auf dem Cover des Buches inszeniert sich Katja als weinende Mutter Jesu, die Jungfrau Maria. Allerdings auf ihre Art: Sie ist nackt, trägt lediglich einen pinkfarbenen Schleier und einen Blumenkranz im Haar. Krasavices Hände sind zum Gebet gefaltet, verdecken (fast) ihre Brüste.
Genau die Art von ‘Bibel’, die bei ihren Fans ankommt! Denn obwohl das Buch erst am 3. Juni 2020 erscheint, ist es bereits auf Platz 1 der Amazon-Bestseller-Liste. Bestellen kann man es schließlich schon seit Montag (20. April).

Katja Krasavice über ihren Buch-Erfolg zu BILD: „Ich bin jedesmal geschockt darüber, was ich für Hammer-Fans habe. Vor allem weil ich in der Kindheit niemanden hatte, der hinter mir stand, sogar im Gegenteil. Wir sind auf 1 – das ist krank.“
Frau Krasavices Selbstaussage “das ist krank” kann man eigentlich angesichts ihres bewusst provokativen blasphemisch-gotteslästerlichen Auftritts, der in gewisser Weise von dem blasphemischen Video “Die erste Versuchung Christis” der brasilianischen Gruppe “Porta dos Fundos” inspiriert zu sein scheint, nur zustimmen!
https://www.citizengo.org/de/ot/178743-stoppen-sie-die-veroeffentlichung-der-bitch-bibel

Die Titulierung der Kritiker Ihres Buches als Hater“ und „Pisser“, denen sie ihren nackten Arsch entgegenstreckt spricht für Ihre geistige „Hochpotenz“ bzw. die Vulgarität der offensichtlich narzistisch veranlagen Autorin - und wirft ein bedenkliches Licht auf den riva-Verlag in der Münchner Verlagsgruppe und die Thalia-Buchhandelskette die ihr eine solche Werbeplattform bieten.

AWKDabei posiert sie (natürlich im Profil mit prallem B... und dickem A ... quasi "Pawlowsche Signale" aussendend) vor einer Werbetafel der awk Außenwerbung GmbH aus Koblenz mit dem Cover ihres Buches.
Die euro AWK zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Außenwerbung in Europa. Mit weit mehr als 20.000 exponierten Werbeträgern agiert die euroAWK in Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen und Lettland.... Ausbaus der qualitativen Marktführerschaft in den osteuropäischen Ländern ... Die awk ist in 57 % aller Orte in Deutschland vertreten und somit flächendeckender Marktführer in Deutschland. Dabei ist das Kerngeschäft die klassische 18/1 Großfläche. Die awk legen größten Wert auf kontinuierliche Qualitätskontrollen zur Optimierung ihrer Flächenstandorte.
https://www.openpr.de/news/286003/euro-AWK-mit-Kirsten-van-Landeghem-neu-aufgestellt.html
https://www.awk.de/unternehmen/euroawk.html
Auch dieser Firma, die sich nicht zu schade ist, solchen Schund zu bewerben und dies wohlmöglich noch für einen mutigen Akt hält, können Kunden im übertragenen Sinn den Allerwertesten zeigen und sich anderen Werbefirmen zuwenden ...  Bei soviel Marktmacht täte mehr Konkurrenz sicherlich gut.
https://instagramlogin.de/an-alle-hater-ihr-ko%CC%88nnt-mich-mal-und-das-wieder-deutschlandweit-ihr-pisser-%F0%9F%99%83die-bitch-bibel-kommt-in-8-tagen-am-03-06-%F0%9F%98%9Ddanke-an-meine-fans-ich-liebe-euch-%F0%9F%94%A5/

Chefredakteurin von Bauers Food-Titeln verlässt den Verlag - DWDL.deBRAVO gehört übrigens übrigens zur BAUER MEDIA GROUP bzw. dem familiengeführten Bauerkonzern, der kürzlich seiner Website ein neues "Facelift" gab - dem Zeitgeschmack enstprechend in Regenbogenfarben. Der Slogan  "WE THINK POPULAR" - "wir denken populär" heißt wohl, dass die Medien den billigsten zeitgeistigen Massengeschmack bedienen und fördern.
Interessant dazu die kritschen Ausführungen von Thomas Lückerath vom Medienmagazin DWDL.de:
Die Bauer Media Group macht ihrem schlechten Namen mal wieder alle Ehre: Bei Facebook probiert es die Programmzeitschrift „TV Movie“ seit einiger Zeit mit billigstem Clickbaiting und schreckt dabei vor nichts zurück. Wenn es um die Simulation von Journalismus geht, ist die Bauer Media Group sehr erfolgreich. Erst vor wenigen Wochen sah man sich nach aktuellen IVW-Zahlen als auflagenstärkster Zeitschriftenverlag in Deutschland bestätigt. Das in Hamburg beheimatete, international agierende MedienhausTV movie click baiting macht immerhin  keinen Hehl daraus, worauf es ankommt: „We think popular“ lautet der selbstgegebene Claim. Qualität spielt keine Rolle, könnte man auch sagen, wenn man bedenkt, dass man im deutschen Markt u.a. auf unsägliche Yellow-Press, billige Klatschblätter und günstige Frauenzeitschriften setzt. Vereinzelt finden sich auch Medien darunter, die vermeintlich eine Liga höher spielen, wie die „TV Movie“. Über den Facebook-Auftritt der „TV Movie“ setzt man schon länger auf billigstes Clickbaiting, sozusagen das Erschleichen von Reichweite mit als unlauter angesehenen Mitteln. Schlagzeilen wie „Von der Polizei verfolgt“, „Cast in Sorge um einen Darsteller“ oder „Diese deutsche Produktion wird abgesetzt“ werden mit vier verschiedenen Fotos bebildert und bei Facebook gepostet. Um welche der vier Personen oder Serien es geht, erfährt man erst nach einem Klick auf die Website von „TV Movie“. Das ist schlechter Stil, aber soll wohl helfen mit der Reichweite des Webauftritts irgendwann einmal die Rücklichter von Wettbewerber „TV Spielfilm“ wenigstens erkennen zu können. Zu diesem Clickbaiting gesellt sich beim Facebook-Auftritt auch allerlei belangloser Klatsch und Tratsch („Channing Tatum: Geheimnis um seinen Penis gelüftet“).
Bevor Sie „TV Movie“ jetzt den Gefallen tun und auf deren Website gehen, sei an dieser Stelle kurz und knapp gesagt: Es ist Moderator und Schriftsteller Roger Willemsen, der mit der tückischen Krankheit kämpft. Während dieser DWDL-Artikel geschrieben wurde, hat "TV Movie" das zu diesem Zeitpunkt bereits hundertfach empört kritisierte Posting bei Facebook übrigens gelöscht und inzwischen auch einen Kommentar dazu veröffentlicht: "Liebe Facebook-Gemeinde, wir möchten uns für die Posting-Art des vorausgegangenen Beitrags zur Krebserkrankung von Roger Willemsen ausrücklich entschuldigen. Eure Kritik ist gerechtfertigt und wir geloben Besserung."

Ob solche "Reue" auch im Zusammenhang mit blashemischer und die religiöse Gefühle verletzten Machwerken geäußert würde?

Wenn das Publikum wirklich nicht so dumm ist, wie es dem obigen Tucholsk-ZItat  entnommen werden könnte, weshalb lässt es dann jeden Schund über sich ergehen und lässt die Verlage und Konzerne die ihn produzieren und propagieren kräftig daran verdienen?

https://www.dwdl.de/nachrichten/52236/tv_movie_geschmackloses_clickbait_mit_krebserkrankung/?utm_source=&utm_medium=&utm_campaign=&utm_term=
© Screenshot/DWDL.de

Deutsche Pressekonzerne und ihre gröpten Marken

Deutsche Pressekonzerne und ihre größten Marken
https://katapult-magazin.de/de/artikel/artikel/fulltext/ich-weiss-wer-deine-nachrichten-macht/?fbclid=IwAR3aQUuzw2XwYAS2BUd2JVChhnC500rODqmke36Qph1YVapty_JE4Q6-INc

Der SPIEGEL schrieb 1972 über das Yellowpress-Niveau der Bauer Medien; "Blätter, wie sie die Menschen brauchen". Hamburgs Heinrich Bauer Verlag, der mit Porno, dürftiger Lebenshilfe, Klatsch und seichten Heftreihen Europas größter Zeitschriften Hersteler wurde ..."
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42805447.html
Allerdings hat der SPIEGEL auch durchaus Grund zur Selbstkritik: 1966 interviewte der SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein mit seinem Adlatus, dem ehemaligen SS-Hauptsturmführer Georg Wolff, das antisemitisch eingefärbte ehemalige NS-Parteimitglied Martin Heidegger. Was die drei als Erbe der Nazi-Ideologie bis zum Ende der Adenauerzeit verband, war eine antiklerikale Haltung und die Bekämpfung des politischen Katholizismus. Diese Einstellung verband sich in der Frühzeit des SPIEGELS mit einer Verharmlosung von NS-Verbrechern und der Vertuschung ihrer mörderischen Untaten. Augstein selbst war dafür verantwortlich, denn er hatte in den Gründerjahren seiner Zeitschrift etwa ein Dutzend hochrangige SS-Führer und NS-Verantwortliche als Mitarbeiter seines Blattes angeheuert. Historiker und Medienspezialisten konnten in frühen Ausgaben des SPIEGELS zahlreiche nationalsozialistische Hetzformeln, den SS-Jargon und antidemokratischen Impulse nachweisen.
https://katholisches.info/2015/11/13/der-spiegel-vertuscht-seine-verstrickung-mit-ns-und-ss-fuehrern-vorspiegeleien-1/

Verdrängt: Nazi-Vergangenheit der Bauer Media Group https://www.ardmediathek.de/ard/video/zapp/verdraengt--nazi-vergangenheit-der-bauer-media-group/ndr-fernsehen/Y3JpZDovL25kci5kZS9jNmNiNDEzNC1iMTkwLTQ0MmMtOWM5Ni0zNDViOWE5NzQ5OWI/

Der Finanzinvestor Advent kehrt der Buchhandelskette Thalia den Rücken. Ein Konsortium um die Verlegerfamilie Herder erwerbe die Mehrheit an Thalia, teilten Käufer und Verkäufer gemeinsam am Montag mit. Auch die Familie Kreke bleibe bei Thalia an Bord. Der Buchhändler war einst Teil des Douglas-Konzerns. Dieser konzentriert sich mittlerweile aber auf sein Kerngeschäft mit Parfümerien, Thalia verblieb bei Advent und den Douglas-Gründern Kreke. Gemeinsam hatten sie dann an der Neuausrichtung der einst kriselnden Buchhandelskette gearbeitet. "Thalia steht (..) wieder auf wirtschaftlich gesunden Füßen und wächst aus eigener Kraft", sagte Advent-Manager Ranjan Sen. Thalia stehe für "den Erhalt der innerstädtischen Lesekultur", betonte der neue Mit-Eigner Manuel Herder.
Thalia ist mit mehr als 280 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Branchenprimus im deutschsprachigen Raum.
[Eigentlich ist der katholische Traditionsverlag Herder für qualitativ anspruchsvolle Bücher bekannt.]
https://de.reuters.com/article/deutschland-thalia-idDEKCN0ZR0UM

Vielleicht ist das Publikum nach soviel "zuckriger" Mainstream-Kost doch  allmählich verBLÖD et?
https://www.schnappfischkapitalismus.de/schnappfischkapitalismus/

 

Gedanken gegen die mediale Verblödung ....

Die"Kunst- und Meinungsfreiheit" kennt in unserer Gesellschaft keine Grenzen mehr von Anstand und Moral, Achtung vor der Würde von Mensch und Tier, nicht ist ihr heilig und sie geht bis zur Abartigkeit und Perversion des "selbstbestimmten" "anything goes":

Die schlimmste Sorte Mensch ist die, welche sich von fremden Gedanken und fremden Gefühlen leiten lässt.
Leo Tolstoi (1828-191), russischer Schriftsteller

Wir leben nicht mehr; wir werden gelebt.
[und von Medien gemacht - Fremdbestimmung und Nachahmung von Pop-Idolen statt Selbstbestimmung und Authentizität]

Reinhold Schneider (1903-1958), deutscher Schriftsteller

Die Wahrheit geht an dem zugrunde, wovon der Irrtum lebt:dem Beifall der Welt.
Ernst Hohenemser (1870-1954), deutscher Schrifsteller


Von den Schlechten verlacht zu werden, ist fast ein Lob.
Erasmus von Rotterdam (1466-1536), niederländischer katholischer Theologe, Priester, Augustiner-Chorherr, Philologe und Schriftsteller, bedeutender Humanist

Wer einen bestimmten Glauben hat, gilt für die anderen stets als bizarr, weil er nicht mit der Welt geht.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller und Journalist

Sorge dich um den Beifall der Leute, und du wirst ihr Gefangener sein.
Laotse (6. Jh. v.C´hr.), chinesisciher Philosoph

Wenn du wüsstest, aus welchem Quell die menschlichen Meinungen und Interessen fließen, du würdest aufhören, nach dem Beifall und Lob der Menschen zu streben.
Mark Aurel (121-180), römischer Kasier und Philosoph

Besonders in einer so verderbten und törichten Zeit wie der unseren ist der Beifall der Menge eher beleidigend.
Michel de Montaigne (1533-1592), französischer Jurist, Skeptiker und Philosoph, Humanist und Begründer der Essayistik

Das Beifallklatschen des großen Haufens ist oft eine schallende Ohrfeige für den guten Geschmack. [warum die BRAVO wohl BRAVO heißt ;-)]
Peter Sirius (1858-1913), deutscher Lehrer und Aphoristiker

"Fromm" oder gar "lammfrom" bezeichnet keine Haltung, die als erstrebenswert gilt. Der Fromme ist immer zugleich der Frömmelnde, so wie auch der Gläubige und der Bigotte meist in einem Atemzug genannt werden. Wer sich um eine gläubige Lebensweise bemüht, der hat mit Spott zu rechnen, der wird für heuchlerisch und tumb gehalten.
Alexander Kissler (1969- ), deutscher Journalist

Sie können tatsächlich christliche Symbole auseinanderfallen lassen, aber wenn sie dies mit [einem] arabischen Symbol tun würden, hätten sie … eine Fatwa.
[eine religiöse Rechtsauskunft, ,1989 forderte eine Fatwa alle Muslime auf, Salman Rushdie, den Verfasser der Satanischen Verse, zu töten, natürlich leben wir nicht in einem "Gottesstaat" und wollen ihn auch nicht haben - aber dennoch sollte sich einige einmal ein paar Gedanken über das Wort "Respekt" ´machen.]
Roland Emmerich (1955- ), deutscher Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor

[Es obliegt dem Staat] dass er Religion und religiöse Lebenskraft … schützt auch vor Anfeindlungen und Verunglimpfungen, die über die freie und offene, auch religionskritische Diskussion und Auseindandersetzung hinausgehen.
Ernst Wolfgang Böckenförde (1930-2019), deutscher Staats- und Verwaltungsrechtler sowie Rechtsphilosophie

Das deutsche Recht und mehr noch die deutsche Rechtsprechung muten es dem religiösen Bürger zu, dass das, was ihm das Heiligste ist, ungestraft öffentlich verhöhnt, lächerlich gemacht und mit Schmutzkübeln übergossen werden darf.
Robert Spaemann (1927-2018), deutscher Philosoph

Ein ernstzunehmender strafrechtlicher Schutz religiöser Überzeugungen existiert in Deutschland nicht mehr.
Michael Pawlik (1965- ), deutscher Rechtswissenschaftler

In der Respektlosigkeit begegnen sich Arroganz und Ignoranz.
Peter E. Schumacher (1941–2013), deutscher Publizist und Aphorismensammler

Viele sind geistreich genug und voller Kenntnisse, allein sie sind zugleich voller Eitelkeit, und um sich von der kurzsichtigen Masse als witzige Köpfe bewundern zu lassen, haben sie keine Scham und Scheu und ist ihnen nichts heilig.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter und Naturforscher

Es hat sicher noch keine Gesellschaft gegeben, in der die Tendenz zur Veröffentlichung von Privatem und Intimem so stark war wie heute. Diese drastische Enttabuisierung, mit der eine Brutalisierung einhergeht, scheint mir beispiellos in der Kulturgeschichte.
Sicher besteht ein Zusammenhang zwischen der Auflösung des Schamgefühls und dem sukzessiven Zerfall von Familienstrukturen. Die Körperscham beispielsweise ist ja nichts anderes als die Einschränkung sexueller Signale zum Wohle einer intakten persönlichen Beziehung. Heute legt man keinen großen Wert auf exklusive Partnerbindungen, also ist es auch sinnlos, sexuelle Reize zu privatisieren.
Peter Duerr (1943- ), deutscher Ethnologe und Kulturhistoriker

Der Tanz ums goldene Selbst
[in Anspielung an den Tanz ums goldene Kalb, der im Alten Testament als Götzendienst verurteilt wird, wollen wir einen Lebensstil aus Egoismus und Exhibitionismus, Hedonismus und Schamverlust? ]

Ulrich Beck (1944- ), deutscher
Soziologe

Dass man die formale Freiheit hat, zu sagen was man denkt, das besagt nicht viel, wenn man nicht mehr zu denken wagt, was man nicht sagen darf.
Norbert Bolz (1953- ), deutscher Medienwissenschaftler

Heutzutage schämt man sich beinahe, dass man sich immer noch für Dinge schämt, für die man sich auch früher geschämt hat.
Jacques Tati (1907-1982), französischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur

Die den Kindern abgenötigte Unterdrückung ihres Schamgefühls aber ist eine Gewalttat gegen sie – spätestens ab ihrem vierten Lebensjahr; denn von diesem Alter ab entsteht in jedem gut gebundenen gesunden Kind das Bedürfnis, (bei den Jungen früher als bei den Mädchen) seine Genitalien zu verhüllen. Das ist eine innere instinktive Maßnahme, um sie gegen sexuelle Übergriffe in Distanz zu halten. Erfahrene Kinderpsychotherapeuten wissen das nicht nur aus der Genesis, sondern auch aufgrund ihrer umfänglichen Beobachtungen von Kindern und ihrem Verhalten in diesem Alter.
Christa Meves (1925- ), deutsche Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Schriftstellerin

Alles kann und soll nicht gesagt werden. Darüber muss Klarheit herrschen. Wohin auch das Wort noch vordringen mag, man soll sich nicht vornehmen, alles zu sagen, was sich benennen ließe, damit in der Zone der unausgesprochenen Wörter Scham und Scheu und Ehrfurcht sich halten können.
Christa Wolf (1929- ), deutsche Schriftstellerin

Im August 2005 zeigte das Kunstmuseum Bern eine geköpfte Möwe mit dem aufgepflanzten Kopf eines menschlichen Fötus - eine Arbeit des Chinesen Xiao Yu, der zuvor schon durch das operative Zusammennähen zweier Mäuse aufgefallen war, die in ihrer "plötzlichen Einleibigkeit" und entsprechen hilflosen Bewegungen wiederum als Kunstwerk auf Video verkauft wurden.
Hanna Barbara Gerl-Falkovitz (1945- ), deutsche Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin 

 

Zu der unkritischen Lobhudelei um "Influencer", dem pseudoreligiösen Starkult und der inflatorischen Ranking-Manie mit der Werbung mit Spitzenplätzen in den Charts, den Bestsellerlisten, den Millionen von Fans, Followern und "Freunden" auf Facebook und anderen sozialen Medien und all den "Sternchen" und "Likes" einige enthüllende und erhellende Zitate:

Doch nicht nur die mit Pickelproblemen kämpfenden BRAVO-Leser verehren Promis wie Gottheiten auch erwachsene Leute praktizieren Starkult...
Die Wissenschaftszeitschrift New Scientist fand kürzlich anhand einer Studie heraus, dass der Unterschied zwischen anscheinend harmloser Fan-Verehrung und krankhafter Vergötterung gar nicht so groß ist. Es besteht die Gefahr, dass sich ein gewöhnlicher Fan zunehmend in eine gewaltige Abhängigkeit von seinem Idol begibt. Wenn man zudem bedenkt, dass
„Fan“ eine Abkürzung für „fanatic“ ist, wird die Ähnlichkeit vielleicht deutlicher....
Die Verehrung veranlasst die Menschen Gewaltverbrechen zu begehen um die Aufmerksamkeit ihrer Idole zu erlangen. Auch wurden Angst, Depressionen und soziale Inkompetenz verstärkt festgestellt. In den USA ist dieses Phänomen als „Celebrity Worship Syndrome“ bekannt.
Jesus hatte einmal ein Gespräch mit einer Frau in dem es unter anderem auch um Anbetung ging. Er sagte ihr, dass sein Vater solche sucht, die ihn anbeten. Gott ist der Schöpfer des Universums und durch Jesus hat er seine Liebe zu den Menschen deutlich gemacht. Er allein ist würdig angebetet zu werden, nicht die Geschöpfe. An anderer Stelle wird auch über den Starkult gesprochen. Dort heißt es, dass die Menschen die dem Geschöpf statt dem Schöpfer Verehrung und Dienst dargebracht haben zu Toren und Narren geworden sind (s.
Römer 1,18-32). Bestätigt das nicht die Studie über den Starkult? Übrigens: Gott anbeten bedeutet nicht nur schöne Worte zu sprechen, sondern ihm sein ganzes Leben zur Verfügung zu stellen.
https://www.soulsaver.de/zeitgeist/starkult/
Zur "Selbstbestimmtheit" gehört es gerade nicht, sich durch irgendwelche "Influencer" fremdbestimmen zu lassen, aus einem schwachen Ego bzw. Selbstbewusstsein und unterentwickelten Wertefundament irgendwelche Stars und Starlets "anzubeten" und dem medial gehypten Massengeschmack sklavisch hinterherzulaufen.

Wir wissen doch nur zu gut, wie oft abartiger Geschmack als der beste und Abscheulichkeiten als Vorbilder angesehen wurden.
Leo Tolstoi (1828-191), russischer Schriftsteller

Sie nennen kühn, was eigentlich obszön heißen müsste.
Jules Renard (1864-1910), deutscher Schriftsteller

Mancher, der sich von der Muse geküsst wähnte, hat sie vergewaltigt.
Hanns-Hermann Kersten (1928-1986), deutscher Lyriker und Literaturkritiker

Warum folgt man der Mehrheit? Etwa, weil sie mehr Vernunft besitzt? Nein - weil sie stärker ist.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph

Seit Adams Zeiten sind die Dummen in der Mehrheit.
Jean François Casimir Delavigne (1793-1843), franzöischer Schriftsteller

Der gefährlichste Feind der Wahrheit und Freiheit bei uns - das ist die kompakte Majorität.
Henrik Ibsen (1828-1906), norwegischer Schriftsteller

Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich akkommodieren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachtrollt, ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will. [bzw. um was es wirklich geht!]
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter und Naturforscher

Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln.
Jean Cocteau (1889-1963), französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler

Der Dümmste von allen ist jener, der sich der Narretei verschreibt, um bekannt zu werden.
Luc de Clapiers Vauvenarges (1715-1747), französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller.

Starwesen ist nicht nur geschmacklos - es ist dumm.
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Journalist und Schriftsteller

Qualität ist der stärkste Feind jeder Art von Vermassung. Gesellschaftlich bedeutet das den Verzicht auf die Jagd nach Positionen, den
Bruch mit allem Starkult, den freien Blick nach oben und nach unten, besonders was die Wahl des engeren Freundeskreises angeht.
Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), deutscher evangelisch-lutherischer Theologe, Vertreter der Bekennenden Kirche, von den Nazis ermordet

Brigitte Bardot ist ein klassischer Fall von Star, von Symbolfigur mit einem unheimlichen Sack von negativen Eigenschaften.
Das Bewusstsein, eine Diva, eine Königin zu sein, ist so stark, dass sich alles um sie drehen muss. Sie brauchte die Leute laufend zu ihren Füßen. Sie braucht Bewunderer und ist eine höchst launische Person.
Mario Adorf (1930- ), deutscher Schauspieler, Schriftsteller und Hörbuchautor

Nennt mich nicht Ikone. Eine Ikone ist etwas, was man in einer Russischen Kirche aufhängt. Nennt mich Dame Elizabeth oder nennt mich einen alternden Fernsehstar.
Elizabeth Taylor (1932-2011), US-amerikanische Schauspielerin

Die Selbstvergötterung des Menschen, welcher der Marxismus philosophischen Ausdruck verlieh, endet wie alle individuellen und kollektiven Versuche der Selbstvergötterung: Sie erweist sich als der farcenhafte Aspekt der menschlichen Unzulänglichkeit.
Leszek Kolakowski (1927-2009), polnischer Philosoph, Philosophiehistoriker und Essayist

Eines der dringendsten Bedürfnisse des Menschen, das so dringlich wie Essen, Trinken, Wollust, ja noch dringlicher als diese ist, ein Bedürfnis, dessen Existenz wir häufig vergessen, ist das Bedürfnis, seine Person hervorzutun, zu wissen, das habe ich getan. Sehr viele Handlungen, die an sich unerklärlich wären, sind durch dieses Bedürfnis verständlich. Man darf es bei der Erziehung und beim Verkehr mit Menschen nicht vergessen. Vor allem muss man sich bemühen, dass dieses Bedürfnis Tätigkeit erzeugt und nicht Prahlerei.
Leo Tolstoi (1828-191), russischer Schriftsteller

Es gibt Menschen, die geradezu krank werden vor Verlangen nach Zuneigung und Aufmerksamkeit, um sich im Gefühl ihrer eigenen Bedeutung zu sonnen.
Dale Carnegie (1888-1955), US-amerikanischer Kommunikations- und Motivationstrainer


Darüber hinaus ist der Narzissmus sozusagen die Berufskrankheit des Schriftstellers, denn wer sich selbst und seine echten und eingebildeten Leiden nicht ständig übermäßig wichtig nimmt, bringt keine Zeile zu Papier.
Hans Christoph Buch (1944- ), deutscher Schriftsteller, Essayist und Reporter

Er interessierte sich nur für sich selbst, für seine Begierden, seine Gedanken, seine Wünsche; er redete endlos über seine Ideen, seine Vergangenheit, seine Pläne und Begierden; andere Menschen spielten für ihn nur eine Rolle, soweit sie seinen Zwecken dienten und dafür benutzt werden können; er weiß immer alles besser als die anderen. Diese Sicherheit bezüglich der Richtigkeit der eigenen Pläne ist ein typisches Kennzeichen eines intensiven Narzissmus.
Man kann einen narzisstischen Menschen daran erkennen, dass er äußerst empfindlich auf jede Kritik reagiert.

Erich Fromm (1900-1980), US-amerikanischer Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker


Es ist ein Zeichen geistiger Freiheit, einen Bestseller nicht gelesen zu haben.
Paul Hindemith (1895-1963), deutscher Komponist

Man sollte niemals ein Buch lesen, bloß weil es auf irgendeiner Bestsellerliste steht oder weil es einem zeitgenössischen Trend entspricht. Richtiges Lesen ist Bürsten gegen den Strich.
Doris Lessing (1919-2013), britische Schriftstellerin

Literarische Erfolge beweisen zunächst nicht viel für den Wert eines Werkes. Überschreiten sie ein gewisses Maß, so zeigen sie etwas an: nämlich nicht so sehr die Qualität des Buches als den Geisteszustand einer Masse.
[Wie wahr - nämlich den der geistigen Verblödung!]
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Journalist und Schriftsteller

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
[Dem ist nichts hinzuzufügen.]
Heiner Geißler (1930-2017), deutscher Politiker

Sex sells - Sexualisierung und Kommerzialisierung

Interessante Gedanken zum Verhältnis von Sexualisierung und Kommerzialisierung bietet ein Artikel von Albert Christian Sellner, der kurz nach dem Brand von Notre Dame in Paris am Montag der Karwoche 2019 erschien:
Reimut Reiches [*1941, deutscher Soziologe, Psychoanalytiker und Sexualforscher] vielgelesenes Buch „Sexualität und Klassenkampf“ war alles andere als eine Affirmation der Sexwelle. Je größer die Möglichkeiten ungehinderter Sexualität seien, desto rascher würden die inneren und äußeren Widerstände gegen ihr Ausleben als unüberwindlich erfahren, warnte er, und anstelle von Freiheit übernehme der ungezügelte Markt die Herrschaft. Die Erkenntnis nützte nichts. Politisches Engagement vorzugeben und Sex zu verkaufen, wurde das erfolgreichste Medienmodell jener Tage. Magazine wie „Konkret“, „Dasda“, „Pardon“ oder „Twen“ machten vor, was bald allen mehr Auflage und Einfluss versprach. Ab 1975 gab es mit der legalen Eröffnung zahlreicher Pornokinos kein Halten mehr. Die Werbung nutzte die neuen Freiräume sofort. Die Funktionalisierung von Nacktheit und obszöner Andeutung wurde zwar zunehmend von feministischer Seite kritisiert, nur völlig erfolglos. Das Prinzip „Sex sells“ wurde in Werbung, Entertainment und Medien zur Selbstverständlichkeit. Der Markt übernahm das Kommando der Revolution.
http://petrusbruderschaft.de/media/Dateien/Kirche_in_Flammen.pdf

Nina Körber untersucht in ihrer Dissertation "Advertorials in Jugendprintmedien. Ein medienethischer Zugang" aus normativer Perspektive den Trennungsgrundsatz von Werbung und redaktionellen Inhalten und schreibt: "Die BRAVO wirkt auf den ersten Blick wie ein einziges Advertorial.Bezahlte Werbeinhalte werden wie redaktionelle Inhalte gestaltet und sollen den Eindruck unabhängiger Berichterstattung vermitteln [Oliver Pocher wurde dafür bezahlt, dass er ein BIZ "testet"]. Beiträge im Rahmen der Kooperation "Job-Attacke", von BA, BRAVO und MacDonald, werden nicht als Anzeige gekennzeichnet sondern als Initiative bezeichnet. Der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserates monierte diese Verletzung des Trennungsgrundsatzes. Auch die Werbung der ARD für die Daily-Soap "Verbotene Liebe" fällt unter diese Rubrik.
https://books.google.de/books?id=o1MiBAAAQBAJ&pg=PA265&lpg=PA265&dq=Advertorials+in+Jugendprintmedien&source=bl&ots=o1-T1lhx2_&sig=ACfU3U2r8onQDNE3INXGkvIECwh9Zt8tIQ&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwi8_4mY-YbqAhWDqaQKHSKRBR8Q6AEwBXoECBEQAQ#v=onepage&q=Advertorials%20in%20Jugendprintmedien&f=false

Geschützt ist der öffentliche Frieden - nicht die Religion

§ 166 StGB: Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören."

Grünen und Liberale wollen den - nur selten angewandten - Blasphemie-Paragraphen streichen, die CSU fordert dagegen härtere Strafen für alle, die religiöse Gefühle beschimpfen. "Beschimpfen" - das ist für Juristen eine Art von  Missachtung, die in besonders verletzender Weise geäußert wurde. Damit wird die Meinungs- und Kunstfreiheit nicht beeinträchtigt. Die kritische Auseinandersetzung mit Religionen und Bekenntnissen ist weiter möglich...
Die Auffassung des Menschenrechtskomitees der Vereinten Nationen: blasphemische Karikaturen dürfe man nicht verbieten. Denn das sei mit der Freiheit des Denkens, einem Menschenrecht, nicht vereinbar. Bei Karikaturen, die zu Diskriminierung, Feindseligkeit und Gewalt aus religiösem Hass anstifteten, liege die Sache jedoch anders.
https://info.arte.tv/de/blasphemie-und-die-grenzen-der-meinungsfreiheit

Interessant dazu die Kommentare von Dr. Peter Kickartz im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015:
Es berührt eigenartig, wenn - gewissermaßen - zur Rechtfertigung von Karrikaturen des Propheten gesagt wird, Charlie Hebdo habe auch christliche Karrikaturen publiziert [und jüdische in Stürmermanier]. Gleichheit im Unrecht rechtfertigt nicht; ebensowenig vermittelt Gleichheit in der Geschmacklosigkeit guten Stil. Religiöse Satire und Karrikatur tasten nun einmal einen Grenzbereich ab. Das gilt gleichermaßen für die religiösen Gefühle der Christen, Mohammedaner, Juden (und anderer). Und es besteht kein Anlass, religiöse Satire und Karrikatur zu verherrlichen oder zu Prototypen von Meinungs- und Pressefreiheit zu stilisieren....
Ich meine übrigens auch, dasss Du nicht ganz im Trend liegst, wenn Du "religiöse Gefühle" psychischen Wahnnideen gleichzustellen versuchst.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/charlie-hebdo-karikaturen-strafbar-beschimpfung-bekenntnisse-166-stgb/

 


Alle Menschen guten Willens -

ob Christen oder  Nichtchristen, Gläubige oder Atheisten  -

wehrt Euch gegen diese Verdummung und diesen Schund! -

intelligent, phantasievoll, unüberhör- und -sehbar, öffentlichkeitswirksam -

und bringt die Verantwortlichen aus ihrer arroganten, ignoranten und selbstgerechten Ruhe :-)

 

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Das Gegenbild  - Die Muttergottes und die Geheimnisse von Fatima

https://sandradi.files.wordpress.com/2015/05/fatima12c-seers.jpg
Nossa Senhora de Fatima, die Patronin von Portugal
https://novena.com/2015/05/12/visions-of-mary-our-lady-of-fatima/

Fatima, ein kleiner portugiesischer Ort etwa 130 Kilometer nördlich von Lissabon gelegen, ist einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte der Welt. Im Jahr 1917 soll hier die Gottesmutter Maria drei Hirtenkindern erschienen sein. Die Heilige Jungfrau kam ein halbes Jahr lang, immer am 13. eines Monats, und enthüllte den "Sehern" drei Geheimnisse - Prophezeiungen, die sich auf die Zukunft Europas und der Kirche bezogen. Im Jahr 1930 wurde das Phänomen kirchlich anerkannt. Jahre vor seinem Amtsantritt als Papst schrieb Joseph Ratzinger in einem Kommentar, die Visionen seien "keine Frage einer normalen äußeren Sinneswahrnehmung", aber auch nicht bloß fromme Einbildung: Die Seele der Seher werde "von etwas Realem berührt, auch wenn es jenseits der Sinne liegt"....
Sie hießen Jacinta und Francisco Marto und Lucia dos Santos und waren zum Zeitpunkt der Marienerscheinung 7, 9 und 10 Jahre alt. Sie wuchsen in der abgeschiedenen, steinigen Hochebene Mittelportugals auf. Die Kinder waren traditionell fromm erzogen, lebten aber in einem kirchenfeindlichen Regime, das Feiertage abschaffte und kirchliche Einrichtungen und Orden schloss. Die Geschwister Francisco und Jacinta starben bereits 1919 und 1920 bei Grippe-Epidemien. Ihre Cousine Lucia trat ein Jahr später ins Kloster ein. Die Ordensfrau starb im hohen Alter von 97 Jahren.
Die drei Hirtenkinder weiden Schafe nahe ihres Dorfes, als ihnen an einer Steineiche die Gottesmutter Maria als weiß gekleidete Frau erscheint. Sie spricht zu ihnen und fordert sie auf, den Rosenkranz zu beten. Es ist der 13. Mai 1917. Fortan wiederholt sich das Ereignis an jedem 13. der darauf folgenden Monate bis zum 13. Oktober. Am 13. Juli spricht Maria Prophezeiungen aus, die als "Geheimnisse von Fatima" bekannt werden. Die Erlebnisse der Kinder sprechen sich herum und werden auch von Medien aufgegriffen. Am 13. Oktober kommen wahre Menschenmassen an der Steineiche zusammen. Sie beobachten ein bis heute wissenschaftlich nicht erklärtes Sonnenwunder.
Die drei Prophezeiungen der Mutter Gottes sind als "Geheimnisse von Fatima" bekannt geworden. Beim ersten Mal sagt Maria einen weiteren Krieg nach dem Ende des ersten Weltkrieges voraus. In apokalyptischen Bildern sehen die Kinder eine Vision der Hölle. Die zweite Weissagung bezieht sich auf die Bekehrung des kommunistischen Russlands. Das sagenumwobene dritte Geheimnis wird erst 83 Jahre später vom Vatikan veröffentlicht, es ist die Prophezeiung eines weißen Bischofs, der von Kugeln getroffen zusammenbricht. Eine Vorhersage des Attentats auf Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981?
https://www.katholisch.de/artikel/522-geheimnisse-um-fatima-eine-dokumentation

Johannes XXIII. ließ sich den Briefumschlag, auf dem stand, dass er nicht vor 1960 geöffnet werden dürfe, 1959 bringen. Nach der Lektüre entschied er: "Lasst uns warten". Sechs Jahre später las sein Nachfolger Paul VI. die vier handschriftlichen DIN A-5-Seiten. Auch er befand, es sei besser, die Öffentlichkeit nicht über den Inhalt des Schreibens zu informieren. Johannes Paul II. schließlich las das Geheimnis nach dem Attentat auf seine Person am 13. Mai 1981. Für den polnischen Papst war sofort klar, auf wen sich die Prophezeiung bezog: auf ihn selbst und die Schüsse auf dem Petersplatz. Johannes Paul II. war überzeugt davon, dass ihm die Madonna von Fatima das Leben gerettet hatte - exakt am Jahrestag der ersten Erscheinung. Doch auch er zögerte weiter. Erst 19 Jahre später lüftete er den Schleier: Im Jahr 2000 ließ der Papst das dritte Geheimnis von Fatima im Wortlaut veröffentlichen.
"Was hat das Geheimnis von Fatima zu bedeuten? Was sagt es uns?" fragte Ratzinger in seinem Kommentar. Seine Antwort: "Wer auf aufregende apokalyptische Enthüllungen über das Weltende oder den weiteren Verlauf der Geschichte gewartet hatte, muss enttäuscht werden". Die Geschehnisse, auf die sich der dritte Teil des Geheimnisses beziehe, gehörten mittlerweile der Vergangenheit an, so der deutsche Kurienkardinal. Damit machte er sich unausgesprochen die Deutung Johannes Pauls II. zu eigen.
Was von Fatima für Gegenwart und Zukunft bleibe, seien "die Führung zum Gebet als Weg zur Rettung der Seelen", so das Resümee Ratzingers. Das war für fromme Marienverehrer beruhigend und ermutigend, für eingefleischte Weltuntergangspropheten hingegen ernüchternd. Sollte das wirklich alles gewesen sein? Das dritte Geheimnis von Fatima nichts weiter als eine Anleitung zum Gebet? Verschwörungstheoretiker mit apokalyptischen Neigungen hegten schon bald einen bösen Verdacht: Hatte der Vatikan das dritte Geheimnis möglicherweise nur unvollständig und in einer zensierten Fassung publiziert?
Das Gerücht hielt sich über Jahre so hartnäckig, dass das vatikanische Presseamt sich noch im vergangenen Jahr zu einer Klarstellung genötigt sah. Anlass waren Medienberichte, der damalige Kardinal Ratzinger habe einem Weggefährten anvertraut, das dritte Geheimnis sei unvollständig veröffentlicht worden. Dem widersprach der emeritierte Papst Benedikt XVI. höchstpersönlich. Die Mitteilung des Presseamtes zitierte ihn mit den Worten "die Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses von Fatima ist komplett".
https://www.domradio.de/themen/vatikan/2017-07-13/spekulationen-um-drittes-geheimnis-von-fatima 

Papst Benedikt: "Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich."

Gottesmutter in Fatima:
Ich bin gekommen, damit sich die Menschen bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten. Man soll Gott unseren Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist. Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden der Welt … zu erlangen.“ 
http://michaelhesemann.info/10_16.html


Nähere Einzelheiten unter
http://www.kathpedia.com/index.php/Fatima

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© Dr. Martin Weimer, Altdorf b.Nürnberg