Gender-Mainstreaming, Ehe für alle, Regenbogenfamilie ... - ideologischer Newspeak, Begriffsumdeutung, Umwertung
 
... ideologiekritischen Auseinandersetzung mit einer anthropologischen Kulturrevolution

rotepfsp.gif (841 Byte) Die traditionelle Vorstellung von bipolarer Geschlechtlichkeit und der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau
rotepfsp.gif (841 Byte) Der Gender-Begriff - das soziologische, anerzogene Geschlecht gegen das biologische, angeborene Geschlecht
rotepfsp.gif (841 Byte) Gender Studies als mit öffentlichen Mitteln geförderte Pseudowissenschaft
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Gender-Mainstreaming als nicht hinterfragte Handlungsanweisung für alle Lebensbereiche
rotepfsp.gif (841 Byte) Gender-Mainstreaming als staatlich verordnete Ideologie
rotepfsp.gif (841 Byte) G
ender-Ideologie erfasst auch die christlichen Kirchen
rotepfsp.gif (841 Byte) Der Irrtum der Gleichsetzung von Gleichberechtigung und Gender-Mainstreaming
rotepfsp.gif (841 Byte) Die sogenannte Homoehe
rotepfsp.gif (841 Byte) Bundestag für "Ehe für alle" - die ausgebliebene Erörterung und der Bruch der Verfassung
rotepfsp.gif (841 Byte) Genderideologie bestimmt alle Bereichen der Bildung und Erziehung
rotepfsp.gif (841 Byte) Genderkonforme frühkindliche Erziehung - geschlechtliche Umprägung schon im Kindergarten als Angriff auf Kinder- und Elternrecht
rotepfsp.gif (841 Byte) Genderkonformer Schulunterricht - vor lauter Förderung der Mädchen geraten die Jungen ins Hintertreffen
rotepfsp.gif (841 Byte) Genderkonforme Berufsorientierung - nicht erlernte Rollenklischees sondern angeborene Neigungevn
rotepfsp.gif (841 Byte) Genderkonforme Unternehmensberatung
rotepfsp.gif (841 Byte) Genderkonforme Sprache - aus Vater und Mutter wird Elter
rotepfsp.gif (841 Byte) Genderkonforme Namensgebung
rotepfsp.gif (841 Byte) Die Sprache der Genderismus-Vertreter
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Diffamierung von Kritikern und Unterdrückung von kritischen Meinungen zum Genderismus
rotepfsp.gif (841 Byte) Diskriminierung von Menschen, die ihre homosexuellen Gefühle verändern wollen
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Genderkonforme Beschilderung und Beflaggung?
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Multiple Geschlechtsidentitäten
rotepfsp.gif (841 Byte) Triumph der Gender-Lobby
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Die neue Gender-Religion?
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Widerstand gegen eine verordnete Ideologie

rotepfsp.gif (841 Byte) Synopsen zur Gender-Ideologie
(veranschaulicht in aller Kürze!)
rotepfsp.gif (841 Byte) Zitate zum Gender-N
ewspeak
rotepfsp.gif (841 Byte) Reáktion der Gender-Lobby auf zunehmenden Widerstand gegen die Gender-Ideologie
rotepfsp.gif (841 Byte) Kinderrechte als Vehikel zur staatlichen Durchsetzung der Gender-Iedologie gegenüber dem Elternrecht
rotepfsp.gif (841 Byte) Zu guter Letzt ... gegen den Strom schwimmen
rotepfsp.gif (841 Byte) Quellen
rotepfsp.gif (841 Byte) Literaturempfehlungen und Videoclips

... "Achtet auf die Sprache!" -
und antwortet dem Zeitgeist ...


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  Die traditionelle Vorstellung von bipolarer Geschlechtlichkeit und Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau

... aus Sicht der Weltreligionen

Als der Schöpfer die Menschen schuf, machte er sie sich selbst ähnlich. Als Mann und als Frau schuf er sie, er segnete sie und gab ihnen den Namen: Mensch.
AT, Genesis 5,1-2

Eine Frau, ohne Mann ist wie ein Haus ohne Dach, und ein Mann ohne Frau wie ein Dach ohne Haus.
jüdisches Sprichwort

Ohne die Frau könnte der Mann nicht Mann heißen, ohne Mann könnte die Frau nicht Frau genannt werden.
Hildegard von Bingen (1098-1179), deutsche Benediktinerin, Dichterin und Universalgelehrte, Mystikerin und Heilige

Der Mensch - das ist Mann und Weib zusammen.
Abraham Ibn Esra (1092-1167), jüdischer Gelehrter und Schriftsteller

Gott will den Mann als Mann und die Frau als Frau und will, dass jeder von ihnen Mensch sei.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim) (14931541), Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph

Männliches und Weibliches können ebenso wenig getrennt voneinander bestehen, wie man Himmel und Erde trennen kann. Nähme man den Himmel von der Erde weg, so würde es nicht nur keine Erde mehr geben, sondern zugleich auch keinen Himmel mehr.
Li Liweng (1611-1660), chinesischer Gelehrter

Mann bleibt der Frau ebenso ein Geheimnis wie die Frau dem Manne. Wenn dem nicht so wäre, wäre die Verschiedenheit der Geschlechter ja überflüssig.
Rabindranath Tagore (1861-1941), bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger, Literaturnobelpreisträger

... aus Sicht von Denkern der Neuzeit

Die erste natürliche Gemeinschaft ist zwischen Mann und Weib, denn die ist nötig, das menschliche Geschlecht zu erhalten.
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), deutscher Philosoph, Mathematiker, Diplomat, Historiker und politischer Berater der frühen Aufklärung

Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet.
Leopold von Ranke (1795-1886), deutscher Historiker, Hochschullehrer und königlich preußischer Wirklicher Geheimer Rat und Historiograph

Mann und Weib zusammen machen erst den wirklichen Menschen aus; Mann und Weib zusammen ist die Existenz der Gattung - denn ihre Verbindung ist die Quelle der Vielheit, die Quelle anderer Menschen.
Das Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch - er bleibt doch immer Mann, ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.
Ludwig Feuerbach (1804-1872), deutscher Philosoph und Anthropologe

Mann und Weib sind jene zwei Noten, ohne die die Saiten der Menschenseele keine richtigen volltönigen Akkorde geben.
Giuseppe Mazzini (1805-1872), italienischer Jurist, Demokrat und Freiheitskämpfer des Risorgimento

Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den letzten Gipfel seines Geistes hinauf.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher klassischer Philologe und Philosoph

Man kann die Dinge von fremdbestimmten oder zufälligen Gesetzen befreien, nicht aber von den Gesetzen ihrer eigenen Natur. Wenn man will, kann man einen Tiger von seinen Gitterstäben befreien, nicht aber von seinen Streifen. Versuche nicht ein Kamel von der Last seines Höckers zu befreien, wenn du nicht riskieren willst, ihm die Bürde seiner Existenz abzunehmen! Spiel nicht den Demagogen, der herumläuft und Dreiecke das aufreizt, aus ihrem Kerker ihrer drei Seiten auszubrechen! Brechen sie aus ihren drei Seiten aus, findet ihr Leben ein jammervolles Ende.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller und Journalist

Alles, was ich Ihnen sagen kann, ist, dass ich entdecke, als ich zu schreiben begann, dass eine Frau - es klingt so einfach, aber ich sollte mich schämen, Ihnen zu sagen, wie lange ich brauchte, das selbst zu entdecken - nicht ein Mann ist. Ihre Erfahrung ist nicht die gleiche. Ihre Traditionen sind anders. Ihre Werte, sowohl in der Kunst wie im Leben, sind ihre eigenen.
Virginia Woolf (1882-1941), englische Schriftstellerin und Verlegerin

Ohne Kind konnte eine Ehe kaum ihren Ausdruck finden. Liebe musste sichtbar gemacht werden.
Anne Morrow Lindbergh (1906-2001), US-amerikanische Schriftstellerin; Ehefrau, Kopilotin und Navigatorin von Charles A. Lindbergh

Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, dass er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist. Er leugnet seine Natur und entscheidet, dass sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern dass er selber sie macht. Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, dass er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat. Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr.
Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) (1927- ), deutscher katholischer Theologe, emeritierter Papst

Die Schilderung der Tatsache, dass der Mensch als Mann und als Frau geboren wird, gilt als Diskriminierung. Und wer sich gegen diese Zensurierung wehrt, als rassistisch oder sektiererisch diffamiert.
Inge M. Thürkauf (1939- ), Schauspielerin und Publzistin, Witwe des Naturwissenschaftlers und Philosophen Max Thürkauf

Die Ehe ist eine noch weiter zurück reichende Antwort auf den Ruf des Geistes. Sie vereinigt zwei Seelen, zwei Ziele, zwei Welten und gestattet es ihnen, ihre Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinschaft zu verwenden.
Sobonfu Somé (20. Jh.-), afrikanische spirituelle Lehrerin aus Burkina Faso

Am Ursprung der Forderung, dass Homosexualität etwas ‚Normales‘ sei, steht eine absolute Überbetonung der individuellen Freiheit, die von jeglicher ethischen oder transzendenten Bindung losgelöst ist. Wenn es aber kein Kriterium gibt, das über die Subjekte und ihren Willen hinausgeht, wird es keine Ethik mehr geben, sondern so viele Ethiken wie es Menschen gibt, und damit keine mehr.
Rodolfo de Mattei (20. Jh.), Leiter des Observatorio Gender, eines Dokumentationsarchivs zur Gender-Ideologie

Das ‚flüssige Geschlecht‘ bildet den logischen und folgerichtigen Endpunkt einer schizophrenen Ideologie, die prinzipiell sexuelle Etiketten und Kategorisierungen ablehnt. Aus dieser Sicht wird jedes sexuelle Schema, von der Heterosexualität bis zur Homosexualität, als ein beengender soziokultureller Käfig gesehen, von dem man sich befreien muss. (…) Die Förderung des ‚flüssigen Geschlechts‘ durch die Gender-Ideologen stellt letztlich die Anwendung der ‚Chaostheorie‘ auf die sexuelle Sphäre dar, deren Kern die Leugnung des Prinzips der Ordnung und der Kausalität ist, die in jedem Bereich des Universums gilt. Das Schlußergebnis der Gender-Ideologie wird nicht nur die Auflösung der Sexualität, sondern auch des Individuums und der Gesellschaft sein
Rodolfo de Mattei (20. Jh.), Leiter des Observatorio Gender, eines Dokumentationsarchivs zur Gender-Ideologie

Männer und Frauen gibt es gar nicht, das menschliche Geschlecht ist eine rein kulturelle Konstruktion. Es wird durch Sprache erzeugt, nicht durch Naturwirklichkeit. Das Geschlecht wird weder durch genetische Identität noch durch ein X oder Y-Chromoson erzeugt, erst recht nicht durch einen Schöpfergott.
Judith Butler (1956- ), US-amerikanische Philosophin und Philologin, Feministin und Gender-Ativistin

Die Kategorien "Mann" und "Frau" sind soziale Konstrukte, doch das Bild der Zweigeschlechtlichkeit wird der Realität nicht gerecht. Wir verstehen einen Menschen nicht als eine Person, die ihr Leben lang einer Geschlechtsidentität als Mann oder Frau ausgesetzt [sic!] ist. Unser Ziel ist es eine Gesellschaft so zu prägen, dass sich jede_r frei entscheiden kann, welche Geschlechtsidentität sie_er einnehmen möchte. Grüne Jugend

Als GRÜNE JUGEND streiten wir dafür, dass die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten endlich anerkannt wird. Ein erster Schritt zur stärkeren Sichtbarmachung ist eine dritte Option bei der Angabe des Geschlechtes gegenüber staatlichen Stellen und amtlichen Dokumenten. Ebenso soll es die Möglichkeit geben, eine Angabe zu verweigern. Perspektivisch streiten wir dafür, dass die Geschlechtsangabe als Kategorie komplett wegfällt [sic].

  Der Gender-Begriff - das soziologische (anerzogene) Geschlecht gegenüber dem biologischen (angeborenen) Geschlecht

Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.
Simone de Beauvoir (1908-1886), französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin

John William Money (1921-2006) war ein US-amerikanischer Psychologe und Sexologe, bekannt für seine Forschungen über Geschlechteridentitäten und Geschlechterrollen. Er wurde 2002 von der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, für die er arbeitete, mit der Magnus-Hirschfeld-Medaille ausgezeichnet. Der gebürtige Neuseeländer Money migrierte 1947 in die Vereinigten Staaten und studierte an der University of Pittsburgh Psychologie. Er erwarb 1952 seinen Doktor der Psychologie an der Harvard-Universität. Er war in den 1950ern kurz verheiratet und hatte keine Kinder. Money war Professor für medizinische Psychologie an der Johns-Hopkins-Universität von 1951 bis zu seinem Tod.
Money war einer der ersten, die wissenschaftlich zu beweisen versuchten, dass Geschlecht nur erlernt sei; er war damit einer der Pioniere der Gender-Theorie.[1] Money unterzog 1967 den knapp zwei Jahre alten Jungen Bruce Reimer (später David Reimer) einer Geschlechtsumwandlung, nachdem Bruce' Penis zuvor bei einer Beschneidung (versehentlich) verstümmelt worden war. Das Experiment lief jedoch aus dem Ruder: Schon als kleines Kind riss sich "Brenda", wie Bruce nun genannt wurde, die Kleider vom Leib, um Mädchenspielzeug machte "sie" einen weiten Bogen. Seit "sie" sieben Jahre alt war, leistete "sie" Widerstand, wenn "sie" zu Money gehen sollte; mit 14 drohte "sie" mit Selbstmord, worauf "ihr" "ihre" Eltern endlich die schreckliche Wahrheit enthüllten. Als "Brenda" nun erfuhr, dass "sie" als Junge auf die Welt gekommen war, ließ "sie" die Geschlechtsumwandlung rückgängig machen. Im Frühjahr 2004 erschoss sich Reimer. Sein Zwillingsbruder starb zwei Jahre zuvor; es gibt Vermutungen, wonach er Selbstmord begangen haben soll, weil er die Leiden seines Bruders nicht mehr ertrug. Reimer sagte auch aus, Money hätte ihn und seinen Bruder bei völlig unnötigen Foto-Shootings sexuell missbraucht. Trotz des Fehlschlags diente der "John/Joan-Fall" einem Teil der Frauenbewegung als wissenschaftlicher Beleg für die Thesen des Gleichheitsfeminismus. So schrieb Alice Schwarzer 1975, dass "die Gebärfähigkeit auch der einzige Unterschied ist, der zwischen Mann und Frau bleibt. Alles andere ist künstlich aufgesetzt." Money würdigt sie als eine der "wenigen Ausnahmen, die nicht manipulieren, sondern dem aufklärenden Auftrag der Forschung gerecht werden". Money selbst behauptete, das Medienecho zu dem Fall käme von Rechtsextremen und Antifeministen, und weigerte sich, den Fall weiter zu diskutieren.
Money behauptete 1991 in "PAIDIKA: The Journal of Paedophilia", dass Pädophilie unter Umständen "nicht als pathologisch anzusehen wäre".
http://de.wikimannia.org/John_Money

Das Wort "gender" bezeichnet im Englischen das grammatikalische Geschlecht, wobei "the" sowohl für männlich als auch für weiblich definierte Wörter gilt: "the man", "the woman". 1995 wurde es auf der 4. Weltfrauenkonferenz der UNO in Peking ohne weitere Diskussion statt "sex" verwendet, um auch andere existierende sexuelle Orientierungen anzusprechen, jene Minderheiten mit starken, finanzkräftigen Lobbys, die sich als "GLBT" (gay, lesbian, bisexual, transgender) verstehen. Eine Wortübersetzung ins Deutsche wurde absichtlich vermieden, um den Begriff unklar und offen zu halten für allfällige Umdeutungen. Also ein Begriff zur Täuschung.

Dale O’Leary belegt, wie die Gender-Perspektive den UN-Delegierten der ärmeren Länder aufgezwungen wurde und wie eine fertige Strategie einer Ideologie den Sieg bescherte – letztlich ein Sieg über Besonnenheit, Respekt vor Kulturen und einer an der Realität orientierten Vernunft.

Ein Reporter schrieb treffend: Die Debatte über das Wort Gender ist „ein Beispiel aus dem Lehrbuch zum Thema globaler Feminismus und feministische Epistemologie“. Sie „wirft zentrale Fragen über das Verhältnis von Sprache, Wissen und Macht auf …“

Gertrude Mongella, eine Funktionärin aus Tansania mit langjährigen Kontakten zu der einflussreichen WEDO (Women's Environmental and Devoelopment Oranisation), wurde Generalsekretärin der Pekinger Konferenz. Kurz nach der WEDO-Konferenz trat sie in einem Video auf, in dem den großen Religionen, besonders dem Christentum, eine Anti-Frauen-Haltung vorgeworfen und die Aussage gemacht wird, dass der Platz für Frauen „unter Hitler Kinder, Küche, Kirche“ war. 

Marta Casco, Leiterin der honduranischen Delegation und eine der engagiertesten Familienbefürworterinnen, warf dem UN-Apparat vor, eine „versteckte Agenda“ zu haben und „manipulierte Euphemismen“ zu benutzen, „um einen Text zu erstellen, für den nur sie [die UN-Angestellten] das richtige Wörterbuch hätten“.

Einige Delegierte schlugen vor, das Wort Gender im Text solange in eckige Klammern zu setzen, bis man zu einer einvernehmlichen Definition gekommen sei.

Die Reaktion darauf war so unerwartet heftig und aggressiv, dass einige Delegierte jetzt sehr hellhörig wurden.

Bella Abzug, US-amerikanische Politikerin (Demokratische Partei) und Feministin:

Der gegenwärtige Versuch einiger Mitgliedsstaaten, das Wort Gender aus der Aktionsplattform zu streichen und durch das Wort ’Geschlecht’ zu ersetzen, ist ein beleidigender und erniedrigender Versuch, die von Frauen gemachten Fortschritte rückgängig zu machen, uns einzuschüchtern und den weiteren Fortschritt zu blockieren. Wir fordern die wenigen männlichen und weiblichen Delegierten, die vom Empowerment der Frauen ablenken und es sabotieren wollen, auf, ihrer Ablenkungstaktik ein Ende zu machen. Es wird ihnen nicht gelingen. Sie vergeuden nur kostbare Zeit. Wir kehren nicht zu untergeordneten, minderwertigen Rollen zurück.

Zufällig kamen einige von ihnen noch während der Tagung in Berührung mit einem GenderKurs, der an einem College angeboten wurde. Das Material des Kurses zeigte ihnen, wie ausgefeilt die Gender-Theorien und wie besetzt der Gender-Begriff schon waren.

a)  "Ist Gender eine soziale Konstruktion oder das Ergebnis eines biologischen Geschlechts? Worum geht es bei der Überschreitung der binären Kategorien Frau/Mann, weiblich/männlich, heterosexuell/homosexuell, natürlich/nicht natürlich?"

b)  „Heterosexualität und Mutterschaft müssen als politische Institution erkannt und erforscht werden. (…) In einer Welt genuiner Gleichheit, in der Männer keine Unterdrücker sind, sondern fürsorglich, ist jeder bisexuell.

c)  „Jeder Säugling wird anhand seiner Genitalien der einen oder anderen Kategorie zugeordnet. Nach dieser Zuordnung werden wir zu dem, von dem die Kultur annimmt, was wir seien – weiblich oder männlich. Obwohl viele meinen, dass Männer und Frauen der natürliche Ausdruck eines genetischen Plans seien, ist Gender doch ein Produkt des menschlichen Denkens und der Kultur, eine gesellschaftliche Konstruktion, welche die ’wahre Natur’ aller Einzelwesen erst hervorbringt."

Marta Casco stellte einen formellen Antrag an die tagungsverantwortlichen UN-Vertreter, eine klare Definition von Gender vorzuschlagen. Man antwortete ihr, dass Gender „keine Definition hat und auch keine braucht“. Schon allein dadurch, dass sie die Frage aufwerfe, versuche sie, die Sache der Frau zu unterwandern und die Konferenz zu sabotieren.

Die Vorsitzende der Konferenz, die Österreicherin Irene Freudenschuss weigerte sich strikt, Gender in eckige Klammern zu setzen. Das hatte es noch nie gegeben.

Marta Casco war der Auffassung: „Im Bestreben, ihre legitimen Rechte und Chancengleichheit zu verwirklichen, sollte die Frau ihre eigene Natur weder verleugnen noch aufgeben. (...) Die Schaffung einer Welt individualistischer und egoistischer Frauen, die die alltägliche Familienwirklichkeit nur am Rand miterleben, wird nicht dazu beitragen, die Gewalt zu beenden, Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten zu beseitigen oder die Armut abzubauen – ganz im Gegenteil."

Dale O'Leary: The Gender Agenda – Redefining Equality. Vital Issues Press, Lafayette 1997. (Deutsche Zusammenfassung: Teil I (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) (PDF; 513 kB), Teil II (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) (PDF; 280 kB), beide aus dem Internet Archive vom 28. September 2007 

Leider wagen es wenige - aus Angst in eine antifefministische, homophobe oder rechte Ecke gestellt zu werden und dadurch persönliche oder berufliche Nachteile zu erfahren -
den Genderbegriff in einer breiten öffentlichen Diskussion aufzurollen ...
  

In Melbourne, Australien, klagt gerade ein Paar vor Gericht, dass es die Entscheidung des Geschlechts ihres nächsten Kindes bei der Zeugung nicht der Natur überlassen will, sondern selbst bestimmen möchte. Bis März müssen die australischen Richter über den Fall entscheiden. Wie sieht es in einer Zeit, in der alle Unterschiede zwischen Mann und Frau verwischt werden sollen, eigentlich aus, wenn ein Paar ein geschlechtsloses Kind im Reagenzglas züchten lassen möchte? ... Schließlich beraten jetzt schon die renommiertesten Zeitungen der Welt – etwa die International Business Times – in der anscheinend extrem wichtigen Frage, wie man Kinderzimmer geschlechtslos ausstattet. Anstelle von Baby-Pink oder Bübchen-Blau müssen gender-neutrale Kinderzimmer demnach in Butter-gelb, Espresso-braun oder schrillem Rot eingerichtet werden und Möbel sollen möglichst keine verspielten Ornamente haben.
Udo Ulfkotte
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/gender-wahn-mutter-und-vater-werden-elter-1-und-elter-2-.html

Die Bestrebungen zur Auslöschung des traditionellen Geschlechtsbegriffs zeigen Wirkung:
Im November 2013 wurde in Deutschland ein Gesetz beschlossen, wonach im Geburtenregister kein Geschlecht des Kindes mehr eingetragen werde muss.

Missglückte Geschlechtsumwandlung
Diese amerikanische Webseite Sex Change Regret wendet sich an transsexuell empfindende Menschen, die eine „geschlechtsumwandelnde Operation“ hinter sich haben und diesen Schritt bereuen.
Sie wird betrieben von dem Buchautor Walt Heyer, einem Mann, der sich lange Zeit als „Mann-zu-Frau-Transgender“ bezeichnete und jahrelang als Laura Jensen lebte: „Bei mir wurde eine Geschlechtsidentitätsstörung diagnostiziert und ich unterzog mich einer ‚Geschlechtsumwandlung‘. Sieben Jahre später wurde mir klar, dass diese ‚geschlechtsumwandelnde Operation‘ überhaupt keine Therapie gewesen war. Man hatte die falsche Diagnose gestellt. In Wirklichkeit hatte ich eine dissoziative Identitätsstörung und brauchte Gesprächstherapie, keine Operation.“ Heute lebt Walt Heyer wieder als Mann.
Heyer berichtet, das Belgrade Center for Genital Reconstructive Surgery habe 1.500 Anfragen von Betroffenen erhalten, die ihre „geschlechtsumwandelnde Operation“ rückgängig machen lassen wollen, weil sie ihnen nicht geholfen habe. Einige Chirurgen des Zentrums bieten eine „reversal surgery“ an.
In Schweden wurde 2003 eine Langzeitstudie mit 324 Personen durchgeführt, die eine „geschlechtsumwandelnde Operation“ machen ließen (veröffentlicht 2011). Sie ergab, dass transsexuell empfindende Menschen – verglichen mit der allgemeinen Bevölkerung – nach einer solchen Operation ein erheblich größeres Risiko haben, zu versterben, Selbstmord zu begehen und an einer psychiatrischen Erkrankung zu leiden.
Die Webseite Sex Change Regret bietet neben einer Fülle von Sachinformationen auch zahlreiche Berichte von Betroffenen, die erkannt haben, dass eine Operation ihre psychischen Probleme nicht lösen konnte.
http://www.dijg.de/blog/transsexualitaet/sex-change-regret-325 By DIJG on 17. Dezember 2013

Prof. Jutta Hartmann schrieb 2002 in „Vielfältige Lebensweisen – Dynamisierungen in der Triade Geschlecht – Sexualität – Lebensform. Kritisch-dekonstruktive Perspektiven für die Pädagogik“:
„Geschlecht, Sexualität und Lebensform als gänzlich gesellschaftlich hervorgebracht begreifend, arbeite ich eine Vorstellung von Handlungsfähigkeit heraus, die die Möglichkeit bewusster Aktivität gegenüber Normen und ein Neuentwerfen von Existenz- und Lebensweisen beinhaltet.“
Hartmann war eine der wichtigsten Exponenten der sog. „Dekonstruktiven Pädagogik“. Diese unterwirft sämtliche grundlegenden Denkmodelle der Moderne – wie Vernunft, Subjekt, Identität, Einheit, Emanzipation oder Fortschritt – einer radikalen Kritik bis hin zur Verneinung der Existenz der Realität, für die diese Begriffe stehen. Als Hartmanns Buch erschien, spielten Themen wie „Gender“, „Dekonstruktion der Geschlechter“ und „Vielfalt sexueller Orientierung“ außerhalb von Universitäten noch kaum eine Rolle.

  Gender Studies als mit öffentlichen Mitteln geförderte Pseudowissenschaft

Gender Studies betreibt keine neutrale Forschung zu den Geschlechtern, sondern ist durch die feministische Ideologie geprägt:
Es werden ausschließlich feministische Autoren und Sichtweisen dargestellt.
Vom Feminismus abweichende Meinungen werden nicht behandelt, egal wie akzeptiert sie in anderen Bereichen sind.
Gender Studies ist eine Pseudowissenschaft, da das Fach im Wesentlichen selbstzitierend ist, obwohl es fächerübergreifend konzipiert ist.
Wissenschaftler lassen sich von Frauenpolitikerinnen und Frauenbeauftragten mundtot machen. Eine offene und kritische Auseinandersetzung mit der Gleichstellungspolitik findet an den Universitäten nicht statt. Von dem, was an den Universitäten gedacht wird hängt aber ab, was gelehrt und welhche Politik gemacht wird. Die fragwürdige Verknüpfung persönlicher Interessen mit der Forschungsausrichtung wird auch deutlich bei einem Sonderbereich, den sogenannten Queer Studies, die sich mit dne von der heterosexuellen Norm abweichenden sexuellen Identitäten befassen und deren Vertreter durchgehend
bekennende Anhänger dieser sexuellen Identitäten sind. Die Frauenquote wird als "positive" Diskriminierung von Männern im Gegensatz zur "negativen" Diskriminierung von Frauen dargestellt.

Im deutschen Wissenschaftsbetrieb hat sich Gender Mainstreaming zur alles beherrschenden Ideologie ausgewachsen. Keine Stelle wird besetzt, kein Forschungsantrag gestellt, kein Rechenschaftsbericht erstrellt, ohne dass die Kriterien des Gender  Mainstreamings daran angelegt würden. Dies hat zu einem Anpassungsprozess geführt, bei dem die betroffenen Wissenschaftler den Anforderungsprofilen entweder aus Überzeugung oder aus Pragmatismus Rechnung tragen. Inhaltlich und methodisch wird dabei Forschung zumeist nur simuliert. Problematisch unter wissenschaftlichen Grundsätzen ist, dass es sich um eine Theorie handelt, die in hohem Maße an die individuellen Selbsterfahrungen ihrer Vertreter gekoppelt ist. Dabei wird jeder Position, die aus einer abweichenden Perspektive argumentiert, die Geltung abgesprochen. Gender Mainstreaming ist so zu einem Dogma geworden.
Entsprechend werden im Hochschul- und Forschungssektor vom Bund und den Ländern dreistellige Millionensummen in Förderprogramme gesteckt, die Frauen zu akademischen Forschungspositionen verhelfen sollen. Dabei wird die Berufung von Frauen auf Professuren durch ein Prämiensystem honoriert, d.h. die Hochschulen erhalten direkte finazielle Vorteile, wenn sie bei Berufungen Frauen bevorzugen... Man konstatiert mit Erstaunen, dass postulierte Männernetzwerdke als Instrumente patriarchalischer Strukturen ausgemacht und kritisiert werden, während gleichzeit Frauennetzwerdek als institutionalisierte Strukturen staatlich gefördert werden.
Schließlich muss man sich fragen, warum kaum offene Kritik am System und der Ideologie des Gender Mainstreaming im deutschen Hochschulwesen laut wird? Immerhin handelt es sich bei einem beträchtlichen Teil der der Broffenen um Wissenschaftler, die die Freiheit der Forschung und Lehre zumindest gern im Munde führen....
Im Berich des Gender Mainstreaming treffen der kultivierte Opferstatus der feministischen Frauen auf die Bereitschaft der männlichen Intellektuellen, die vorgebliche historische Schuld auf ihre Schultern zu laden und so Buße zu tun für die Väter und Vorväter.
Harald Schulze: Gender Mainstreaming in der deutschen Hochschul- und Wissenschaftgspolitik
http://www.streitbar.eu/aufsatz_schulez.html

Die Akteure der Gender-Studies verwischen den Unterschied zwischen der politischen Forderung nach Gleichheit und den Inhalten der Wissenschaft. Frauenförderung und Frauenforschung an den Universitäten sind meist weder personell noch inhaltlich getrennt. Oft teilen sie sich eine gemeinsame Homepage, zum Beispiel in Marburg. Das ist das Erbe aus der feministisch bewegten Anfangszeit der Gender-Studies. ... Kritiker der Gender-Ideologie haben an den Universitäten keine Chance, so dass eine von der Gender-Theorie unabhängige Geschlechterforschung fast nicht existiert. „Es läuft alles über die Gender-Geldtöpfe. Wer sich nicht einklinkt, bleibt draußen“, sagt Susanne Kummer vom Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik in Wien. Wie streng die Sanktionen gegen Andersdenkende sind, erfuhr 2004 ein Professor an einer deutschen Universität, der in einem Essay Gender-Mainstreaming als totalitäre Steigerung der Frauenpolitik bezeichnet hatte. Der Wissenschaftsminister untersagte ihm unter Androhung disziplinarischer und strafrechtlicher Konsequenzen, Derartiges weiter zu publizieren. „Diskutieren wollte niemand, dagegen bekam ich anonyme Droh- und Schmähanrufe sowie soziale Distanzierungen und Ridikülisierungen“, sagt der Wissenschaftler, der anonym bleiben möchte.
https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/gender-studies-feministinnen-erforschen-sich-selbst-seite-2/2863394-2.html?ticket=ST-5385461-mDyhgTZDPQeGrR6KoFum-ap5

Kritik an Gender Studies von "Rechtspopulisten"

Der ARD-Bildungskanal alpha unter Federführung des Bayerischen Rundfunks schreibt auf seiner Website unter "Genderismus in der Kritik. Feminismus oder Grundlagenforschung? Von Rechtspopulisten, in Talkshows, in Feuilletons und im Netz wird die Geschlechterforschung attackiert." Statt einer kritischen Auseinandersetzung folgt eine Stigmatisierung der Kritiker, die z.B. "in die rechte Ecke" gestellt stellen. Zitiert wird eine Soziologin und Gender-Lehrstuhlinhaberin mit den Worten "Zum einen ist Gender für viele eine Chiffre für Dinge, die in der sozialen Welt verhandelt werden müssen, die man machen muss, die Ressourcen brauchen, wo es nicht mehr allen so klar ist, wenn du ne Frau bist, bist du das, wenn du ein Mann bist, bist du das."...
Der tagesschau faktenfinders bezeichnet Vicotr berichtet über Vicotr Orbans Verbot von Gender-Lehrstühlen in Ungarn und schriebt "Zsolt Enyedi, Politikwissenschaftler und Prorektor für ungarische Belange der CEU, sagte dem "Tagesspiegel", der Angriff auf den Studiengang sei "ein Symbol". Die Regierungsparteien versuchten damit, "den Hardliner-Wählern zu zeigen, dass sie einen Kreuzzug gegen die westliche Welt führen"...
Kreuzzug wird auch als Kampfbegriff gegen christliche Positionen verwendet - vgl. z.B. ""Marsch für das Leben" in Berlin: Auf dem Kreuzzug." http://neuer0tag.blogspot.com/2018/09/marsch-fur-das-leben-in-berlin-auf-dem.html

Es bleibt ein Geheimnis des Bayerischen Rundfunks, warum ich Teil einer „APO von christlich-rechts“ sein soll. Die Autorin des Beitrags hat sich leider nicht die Mühe gemacht, diesen Begriff zu definieren. Außerdem kamen weder ich noch die Herren Matussek und Kissler in diesem Beitrag zu Wort. Da wurde eine Unterstellung in dem Raum geworfen, und wir wurden nicht mal um eine Stellungnahme gebeten. Mittlerweile gab es auch zahlreiche Programmbeschwerden beim BR. Und der Sprecher des Bischofs von Essen, der in dem Beitrag als angeblicher „Kronzeuge“ zu Wort kam, hat mittlerweile klargestellt, dass er gar nicht zu uns befragt wurde – und sein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.
Birgit Kelle (1975- ), deutsche Journalistin und Publizistin

Das hohe Ideal der Verpflichtung der Wissenschaft auf Objektivität und Wahrheit wird aufgegeben und der Anspruch der Wissenschaftlichkeit missbraucht, um die Akzeptanz von queeren Sexualpraktiken in der Gesellschaft durchzusetzen.
Gabriele Kuby (1944- ), deutsche Publzistin, Übersetzerin und Buchautorin

Gender Studies wollen nichts beweisen, sondern etwas erreichen. Die Auseinandersetzung mit den Gender Studies ist deshalb vielmehr eine politische als eine wissenschaftliche.
Eugen Maus (1945- ), deutscher Unternehmer und Psychologe

Die Naturwissenschaften haben den Genderismus die längste Zeit bloß als evidenzfreies Gelaber belächelt, doch langsam regt sich Widerstand. Dabei ist die Kritik nicht durch Phobien oder Intoleranz motiviert, wie von den Kritisierten gerne unterstellt wird. Vielmehr speist sie sich aus einer erkenntnistheoretischen Sicht, die sich mit dem konstruktivistischen Zugang der Genderforscherinnen und deren politischen Unterstützerinnen nicht deckt. Naturwissenschaftler wollen die Welt primär nicht bekehren, sondern erst einmal verstehen. Sie suchen nach Antworten, die sich an einer objektiven Wahrheit orientieren, nicht an subjektiven Selbstbeschreibungen oder „Dekonstruktionen“ von diesem oder jedem.
Ein Begriff wie Wahrheit wird in jener Gedankenwelt, in der sich die Genderwissenschaftlerinnen bewegen (rund 90 Prozent aller mehr als 200 Professoren Deutschlands, die das Wort Gender im Titel haben, sind weiblichen Geschlechts), nicht akzeptiert, nicht einmal im Sinne einer regulativen Idee. Alles wird postmodern interpretiert und dekonstruiert und durch eine kulturelle, post-dies, modern-das Brille gesehen. Evolutionsbiologische Erklärungen, abgestützt durch zahlreiche Befunde, Experimente, Studien und Erkenntnisse, werden von Genderforscherinnen wohlfeil als „Biologismus“ abgetan. Doch nein, Biologie ist kein „-ismus“. Sie ist eine objektive experimentelle Wissenschaft wie die Physik. Ihre Erkenntnisse haben Gültigkeit auch für die kulturellste Species Homo sapiens.
Es ist eine verschwindend kleine Minderheit, die sich nicht zu dem einen oder anderen Geschlecht zugehörig fühlt oder sich nicht zweifelsfrei physisch zuordnen lässt. Rund 97 Prozent der Menschen der meisten Populationen der Welt sind heterosexuelle Frauen oder Männer – also die bei Genderforscherinnen negativ besetzte „heterosexuelle Norm“. Aus evolutionsbiologischer Sicht sind zwei Geschlechter selbstverständlich zu erwarten. Seit mehr als 2,5 Milliarden Jahren sind männliche und weibliche Geschlechter in fast allen zig-Millionen von Arten Teil des Lebens und damit auch unserer evolutionären Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
https://de.richarddawkins.net/articles/gender-studies-sind-mehr-ideologie-als-wissenschaft


Während sich "Gender Studies" breiter politischer Unterstützung und finanzieller Förderung erfreuen, sind genderkritische Studien hierzulande weitgegend unbekannt -  z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa. [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014, ISBN 978-3-9814303-9-4]
https://www.taz.de/!5031447/#bb_message_3180678

  Gender Mainstreaming als staatlich verordnete Ideologie

In der Broschüre "Diversity Mainstreaming für Verwaltungen. Schritt für Schritt für mehr Diversity und weniger Diskriminierung in öffentlichen Institutionen. Ein Leitfaden für Verwaltungsbeschäftigte, herausgegeben von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes heißt es in einer editorischen Notiz:
"In dieser Handreichung wird eine gendersensible Sprache verwendet. Es werden entweder geschlechtsneutrale Bezeichnungen benutzt (z.B. Mitarbeitende) oder auf die Schreibweise durch Unterstrich zurückggegriffen (z.B. Bürger_innen). Diese Schreibweise (auch "Gender Gap" genannt) stammt aus der Queer Theorie und betont die soziale Konstruktion von Geschlecht: Der Unterstrich als Lücke macht darauf aufmerksam, dass es jenseits von Frauen und Männern auch Personen gibt, die sich keinem der beiden Geschlechter eindeutig zuordnen können oder wollen (z.B. intersexuelle oder Trans*Personen). Heute ist diese Schreibweise sowohl in einschlägigen wissenschaftlichen Kontexten als auch bspw. in genderpolitisch aktiven Organisationen verbreitet."
Kleine und kleinste Minderheiten werden erwähnt nicht aber z.B. Familien und auch von einer Family-Gap bei der Verteilung der Soziallasten ist nicht die Rede.
Islamophobie wird genannt nicht aber Christophobie (Brandanschläge gegen Kirchen, Bedrohungen und Übergriffe muslimischer gegen christliche Flüchtlinge oder gegen Konvertiten vom Islam zum Christentum). Und wo bleibt der Begriff Heterophobie für die abgwertende Darstellung Herosexueller?
Dafür vollbringen die Autoren der Broschüre Höchstleistungen in der "Sprachkonstruktion": "Diese [Rassismen] sind maßgeblich getragen von Fremdheitskonstruktionen, die mithilfe von Biologisierungen kontruierter religiöser, kultureller und sozialer Differenzen entsprechende Markierungen vornehmen, über Prozesse des Othering unterschiedliche Kollektive von rassifizierten "Anderen" hervorbringen und diese hierachisieren." (S. 72 unter Stichwort "Rassismus").

Der Phobie- und Rassisimusvorwurf ist im übrigen eine beliebte Methode der Diskreditierung berechtigter und sachlicher Kritik
Mit dem Diskriminierungsvorwurf können Vertreter abweichender Meinungen mundttot gemacht werden.
Die Selbsdefinition von Minderheiten als "Opfer" dient auch der Durchsetzung politischer Interessen. vgl.
http://de.wikimannia.org/Opferkultur

Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen
Im Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen. VIELFALT STATT EINFALT. heißt es "Die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen gehört zu einem weltoffenen Sachsen." Das Titelbild der Broschüre suggeriert eine GLEICHEIT der Lebensentwüfe; die Heterosexualität scheint nur noch eine untergeordnete Randerscheinung (rechts unten) zu sein. Offensichtlich richtet sich die Darstellung bewusst gegen die sogenannte "Heteronormativität".

Christopher Street Day
Die Münchner Abendzeitung schreibt am 20.10.2016 "Laut einer neuen Umfrage ist Deutschland in Sachen Sexualität das bunteste (untersuchte) Land Europas". Die LSBTIQ-Gruppe hat einen Anteil von 7 % erhält aber - dank einer lautstarken und einflussreichen Lobby - unverhältnismäßig viel mediale Aufmerksamkeit im Vergleich zu vielen anderen Minderheiten (Bild von Christopher Street Day).
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.europaeischer-vergleich-sexuelle-orientierung-so-bunt-ist-deutschland.c97d764d-c52a-4c9d-8fbe-5227db470c8b.html

  Gender Mainstreaming als nicht hinterfragte Handlungsanweisung für alle Lebensbereiche

Die Gender-Ideologie hat sich hinter dem Rücken der Öffentlichkeit von der EU über die staatlichen Institutionen, die Universitäten und Ausbildungseinrichtungen bis an die Basis der Schulen und Kindergärten eingeschlichen. Sie zerstört das Wertefundament unserer Gesellschaft. Die Wurzel dieser Entwicklung ist die Diktatur des Relativismus.
Gabriele Kuby (1944- ), deutsche Publzistin, Übersetzerin und Buchautorin

"Frauen und Kinder zuerst" - dass Männer in Sachen Rettungsanspruch schon immer hintenanstanden, hat auf hoher See Tradition. In Sachen Gender Mainstreaming gilt dieser Grundsatz allerdings auch an Land. 17 Jahre nachdem es im Amsterdamer Vertrag der EU verankert wurde, ist immer noch klar: Wo Gleichstellung draufsteht, ist Frau drin. Also meine Herren lassen sie sich nicht täuschen: Sie waren mit Gleichstellung nie gemeint, und Sie werden auch nie gemeint sein, denn Sie gehören zur privilegierten Kaste der Männer und stehen damit auf der Täterseite. Wieso sollten wir Ihnen also irgendwie helfen müssen? Gut, die Kleinlichen unter Ihnen könnten darauf verweisen, dass doch in diesen Gender-Absätzen der EU irgendwas von "allen Geschlechtern" drinsteht. Das ist aber nur das Kleingedruckte, ... Mehr als 1900 kommunale Frauen- und Gleichstellungsbüros auf der einen Seite. Männerbeauftragte: 0. Über 200 Lehrstühle für Frauen- und Gender-Forschung. Lehrstühle für Männerforschung: 0.
Birgit Kelle (1975- ), deutsche Journalistin und Publizistin

Im in einer Kooperaton zwischen dem genderbüro Berlin und dem GenderForum Berlin 2006 verfassten Gender-Manifest heißt es:
"Gender als Idee markiert ja gerade die Ablösung eines Denkens in biologisierender Dualität und schematischer Mann-Frau-Differenzierung.... Häufig unterstützten alltagstheoretische Annahmen sowie fundamentalistisch-religiöse oder soziobiologisch-deterministische Strömungen die These einer Bildung von Geschlechtscharakteren durch vordiskursive Faktoren, wie z.B. göttliche Bestimmung oder genetische Festlegung...."
und das Manifest gipfelt in der Forderung "Wo Gechlechterdualität war, soll Geschlechtervielfalt werden."
http://www.gender.de/mainstreaming/

Die Gender-Ideologie

  • kämpft gegen die Vernunft, weil sie die biologische, psychische, soziale Differenz von Mann und Frau leugnet.
  • kämpft gegen die Frau, weil sie das feministische, am Mann orientierte Frauenbild, durchsetzt und die Mutter materiell und ideell entwertet.
  • kämpft gegen den Mann, weil sie Mädchen und Frauen systematisch bevorzugt und dem Mann Autorität und Einfluss nimmt, indem sie ihn verweiblicht.
  • kämpft gegen die Einheit von Mann und Frau in der Ehe und ihre notwendige Kooperation im Dienst der Zukunft.
  • kämpft gegen das ungeborene Kind, weil sie die Abtreibung zum „Menschenrecht“ erklärt.
  • kämpft gegen das Kind, weil sie die Familie zerstört, den unersetzbaren Ort der Bildung gesunder Persönlichkeiten und der Weitergabe von Kultur und Glaube.
  • kämpft gegen die Familie, weil sie ihr ideologisch, sozial und materiell die Existenzbasis entzieht.
  • kämpft gegen das wissenschaftliche Ideal von Wahrheitspflicht und Rationalität, weil sie die Wissenschaft skrupellos ideologisiert und ihre Ressourcen zur Durchsetzung gesellschaftsverändernder Ziele missbraucht.
  • kämpft gegen den freiheitlichen Diskurs in Medien und Wissenschaft, indem sie abweichende Meinungen unterdrückt.
  • kämpft gegen die Demokratie, weil sie die Interessen einer kleinen Minderheit mit staatlicher Macht zum Mainstream macht.
  • kämpft gegen das Christentum, insbesondere die Katholische Kirche, weil diese in den internationalen Organisationen die einzige Bastion des Widerstandes ist.
  • kämpft gegen Gott und seine Schöpfungsordnung.

Gabriele Kuby (1944- ), deutsche Publzistin, Übersetzerin und Buchautorin

Die Verneinung von jeglichen natürlichen Unterschieden zwischen Männern und Frauen entsprechen der Gender-Ideologie ist aber auch sehr willkommen, scheint sie doch eine Säule des traditionellen Familienbildes anzusägen. ...

Auch so wird am traditionellen Familienbild gesägt: Zu Weihnachten 2013 brachte Nivea eine Weihnachtswerbung, die ein Sturm der Entrüstung unter Männern und Vätern auslöste. Innerhalb weniger Tage hatten 700 Menschen in einer Unterschriftenaktion von Marco Trübel (Trennungseltern Initiatve Niedersachsen) online dagegen protestiert, dass das Kind im Werbefilm gänzlich ohne Vater zu Weihnachten auskam. Opa und Oma und gar der Freund der Mutter waren zugegen - der Vater nicht (wobei der Freund in der polnischen Version zum Vater mutierte !!! [da wird noch auf kulturelle Empfindlichkeiten Rücksicht genommen]).
http://agensev.de/content/weihnachten-mit-mutti-und-papa-nivea-clip

  Gender-Ideologie erfasst auch die christlichen Kirchen

Die letzten drei Päpste haben sich eindeutig und unmissverständlich geäußert und die Gender-Theorie als Ideologie verurteilt:

Der Großrabbiner von Frankreich, Gilles Bernheim, hat in einem sorgfältig dokumentierten und tief bewegenden Traktat gezeigt, daß der Angriff auf die wahre Gestalt der Familie aus Vater, Mutter, Kind, dem wir uns heute ausgesetzt sehen, noch eine Dimension tiefer reicht. Hatten wir bisher ein Missverständnis des Wesens menschlicher Freiheit als einen Grund für die Krise der Familie gesehen, so zeigt sich nun, dass dabei die Vision des Seins selbst, dessen, was Menschsein in Wirklichkeit bedeutet, im Spiele ist. Er zitiert das berühmt gewordene Wort von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu“. („On ne naît pas femme, on le devient“). In diesen Worten ist die Grundlegung dessen gegeben, was man heute unter dem Stichwort „gender“ als neue Philosophie der Geschlechtlichkeit darstellt. Das Geschlecht ist nach dieser Philosophie nicht mehr eine Vorgabe der Natur, die der Mensch annehmen und persönlich mit Sinn erfüllen muss, sondern es ist eine soziale Rolle, über die man selbst entscheidet, während bisher die Gesellschaft darüber entschieden habe. Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, daß er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist. Er leugnet seine Natur und entscheidet, daß sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern daß er selber sie macht. Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, daß er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat. Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr. Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille. Die Manipulation der Natur, die wir heute für unsere Umwelt beklagen, wird hier zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selber. Es gibt nur noch den abstrakten Menschen, der sich dann so etwas wie seine Natur selber wählt. Mann und Frau sind in ihrem Schöpfungsanspruch als einander ergänzende Gestalten des Menschseins bestritten. Wenn es aber die von der Schöpfung kommende Dualität von Mann und Frau nicht gibt, dann gibt es auch Familie als von der Schöpfung vorgegebene Wirklichkeit nicht mehr. Dann hat aber auch das Kind seinen bisherigen Ort und seine ihm eigene Würde verloren. Bernheim zeigt, dass es nun notwendig aus einem eigenen Rechtssubjekt zu einem Objekt wird, auf das man ein Recht hat und das man sich als sein Recht beschaffen kann. Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.
http://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2012/december/documents/hf_ben-xvi_spe_20121221_auguri-curia.html

In Europa, in Amerika, in Lateinamerika, in Afrika, in einigen Ländern Asiens gibt es einen wahren ideologischen Kolonialismus. Und einer von diesen – ich nenne ihn unverhohlen beim Namen – ist die Gender-Theorie! Heute wird den Kindern – den Kindern! – in der Schule beigebracht, dass jeder sein Geschlecht selber wählen kann. Und warum wird das gelehrt? Weil die Lehrbücher von den Personen und den Institutionen kommen, die dir das Geld geben. Das sind die Formen von ideologischem Kolonialismus, die auch von sehr einflussreichen Ländern [=USA, Deutschland] unterstützt werden. Und das ist schrecklich. Und wieder: „Der große Feind der Ehe ist die Gendertheorie. Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören. Er wird nicht mit Waffen geführt, sondern durch ideologische Kolonisierung. Darum ist es wichtig, die Ehe vor diesen Kolonisierungen zu verteidigen! In einem Gespräch mit Benedikt XVI. ... sagte er mir: „Heiligkeit, dies ist die Zeit der Sünde gegen den Schöpfergott!“ Das ist klug. Gott hat Mann und Frau geschaffen; Gott hat die Welt so und so geschaffen… und wir sind dabei, das Gegenteil zu machen. Gott hat uns einen Zustand der „Wildnis“ anvertraut, damit wir aus ihr Kultur machen; und dann tun wir mit dieser Kultur Dinge, die uns in den Zustand der „Wildnis“ zurückversetzen (vgl. Romano Guardini, Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1950, S. 95-96)!
Ansprache von Papst Franziskus in der Kathedrale auf dem Wawel, Krakau, Mittwoch, 27. Juli 2016 aus Anlass der Apostolischen Reise zum 31. Weltjugendtag (27.-31- Juli 2016)

http://m.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2016/july/documents/papa-francesco_20160727_polonia-vescovi.htm

Leider lassen sich zahlreiche kircheliche Persönlichkeiten, Organisationen, Verbände und Institutionen hierzulande und weltweit von der Gender-Ideologie beeinflussen oder vor deren Karren spannen.

Angela König, damals Geschäftsführerin von EIRENE-International, unterschrieb das Gender-Manifest von 2006.
http://www.gender.de/manifest/supporters.htm

Auch von christliche Theologen wird die Gender-Ideologie "wohlwollend" aufgenommen wie z.B. von Gerhard Marschütz, Professor für theologische Ethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. In der Gender-Theorie sieht er „ein Wachstumspotenzial für die eigene Lehre“. Er würdigt die Einrichtung des „Studienzentrums für Genderfragen in Kirche und Theologie“, welches „die Integration von Genderperspektiven in kirchliches Handeln unterstützen und sie für die Entwicklung in unserer Kirche fruchtbar machen“ soll.
http://www.gabriele-kuby.de/wortmeldungen/ 
Marschütz veröffentlichte auch den Artikel „Zur Kritik an der vermeintlichen Gender-Ideologie. Wachstumspotential für die eigene Lehre“.
https://www.herder.de/hk/hefte/archiv/2014/9-2014/wachstumspotenzial-fuer-die-eigene-lehre-zur-kritik-an-der-vermeintlichen-gender-ideologie/
Vgl. auch Marschütz's Artikel Trojanisches Pferd Gender? Theologische Anmerkungen zur jüngeren Genderdebatte im katholischen Bereich, in: K. Schlögl-Flierl, G.M. Prüller-Jagenteufel (Hg.): Aus Liebe zu Gott – im Dienst an den Menschen: Spirituelle, pastorale und ökumenische Dimensionen der Moraltheologie, Münster 2014, 433–456.

Die katholische Theologin und Direktorin des Intituts für Christliche Sozialwissenschaft in Münster, Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, schreibt:
„Eine gründliche Auseinandersetzung mit identifizierbaren Positionen findet aber kaum je statt; wenn ein Name genannt wird, ist es meistens die Philosophin Judith Butler, deren Theorie allenfalls grob verzerrt wiedergegeben wird. Ein differenzierender Blick auf wissenschaftliche Definitionen und Verwendungsweisen der Gender-Kategorie und eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Herangehensweisen müsste zu einem anderen Bild führen.“ und
„Schafft Paulus die Geschlechterunterschiede ab? Plädiert er dafür, jede/r möge „sein Geschlecht selbst wählen“? Und – „zerstört“ Jesus „die Familie“? – Solche Fragen klingen nicht nur absurd, sie sind es. Für gleichlautende Pauschal-Verurteilungen gegenüber der sogenannten „Gender-Ideologie“ gilt das nicht weniger. Es gibt gute Gründe für Kirche und Theologie, die Provokationen der Gender-Frage nicht „links liegen zu lassen“.

https://www.ksz.de/fileadmin/user_upload/Gruene_Reihe_PDFs/422-Heimbach-Steins.pdf

Die Deutsche Caritas missbrauchte Papst Franziskus für die Gender-Ideologie. Die Caritas-Gender-Beauftragte Irme Stetter-Karp sprach von "Zubeißenwollen, das eben nicht friedlich ist." In einem kath.net vorliegenden standardisierten Antwortschreiben der Pressestelle auf Proteste heißt es wörtlich: "'Gender Mainstreaming' bedeutet, dass Angebote und Dienste so gestaltet werden, dass kein Geschlecht benachteiligt wird und die Interessen von Jungs und Mädchen/Männer und Frauen gleichberechtigt Berücksichtigung finden. Dies unterstützt Papst Franziskus in seinen Stellungnahmen zum Miteinander der Geschlechter. Auch der Deutsche Caritasverband sieht keinen Widerspruch zum christlichen Menschenbild."
http://kath.net/news/45312

Das neueröffnete Studienzentrum der EKD für Genderfragen "unterstützt [laut Selbstdarstellung] die Integration von Genderaspekten in das kirchliche Handeln und macht sie für die Entwicklung der Organisation Kirche fruchtbar". Interessant ist das Logo des Studienzentrums.

Studienzentrum der EKD für Genderfragen    
Studienzentrum der Evangelischen Kirche in Deutschland für Genderfragen - Kirche in Vielfalt denken
https://www.gender-ekd.de/

Ich weine über eine Kirche, die das Mitgliedergeld in Gender-Stuss und Pazifismus-Plattitüden buttert, statt sich an die Seite derer zu stellen, die ihr Leben für die Rettung unserer Glaubensgenossen zu geben bereit sind.
Peter Hahne (1952- ), deutscher Fernsehmoderator, Autor und Evangelist

In der Regel sind es besonders die gendersensiblen Theologinnen und Theologen, die die Kritiker des Gender-Mainstreaming in die Nähe von AfD, Pegida und dem „rechten Rand“ bringen.
Rudolf Voderholzer (1959- ), deutscher katholischer Theologe, Bischof
Geschlechter-sensibel: Gender katholisch gelesen
Faltblatt "Geschlechter-sensibel: Gender katholisch gelesen" von der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz
(statt einer kritischen Auseinandersetzung mit der Gender-Ideologie)

https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2015/2015-187a-Flyer-Gender.pdf

Niemals hätte ich meine Zustimmung zu dem naiven Versuch gegeben, ,Gender katholisch zu lesen‘.
Heinz Josef Algermissen (1943- ), deutscher katholischer Theologe, em. Bischof

„Gender light“ gibt es nicht - Der Begriff ist das Einfallstor für mit dem christlichen Glauben nicht vereinbare Positionen.

Rudolf Voderholzer (1959- ), deutscher katholischer Theologe, Bischof

Die evangelische Kirche unterstützt die "Demo der Vielfalt und Liebe" für die Homo-Ehe an diesem Samstag in Frankfurt am Main. Die Kundgebung des "Bündnisses für Akzeptanz und Vielfalt" richtet sich gegen das zeitgleiche Symposium "Öffnung der Ehe - Folgen für alle" des konservativen Aktionsbündnisses "Demo für alle".
https://www.evangelisch.de/inhalte/148310/19-01-2018/evangelische-kirche-unterstuetzt-demo-der-vielfalt-und-liebe-ehe-fuer-alle

Katholische Jugendverbände lassen sich naiv und unkritisch von der "schönen, neuen, bunten Gender-Welt" blenden und für die Gender-Ideologie vereinnahmen. An einer Christopher Street Day Politparade 2018 in Stuttgart nehmen von der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) organisiert 80 junge Menschen teil, demonstrieren für "Geschlechtervielfalt"und wurden dafür mit dem Jury-Preis der besten CSD-Formation ausgezeichnet. Eine Teilnehmerin trug eine Tafel "Jesus hatte auch zwei Väter" ...
KjGoes CSD http://www.kjg-drache.de/themen/3/

Wir, die Bundesleitung der Kolpingjugend, freuen uns über die Entscheidung des Bundestags zur "Ehe für alle"!
Wie in unseren Leitsätzen steht: Bei uns steht der Mensch im Mittel­unkt, gleich welchen Ge­schlechts oder sexueller Orientierung. Die "Ehe für Alle" ist Zeichen einer toleranten Gesellschaft in Deutschland. Wir re­spektieren einander  unsere Lebensformen, unsere Gemeinschaften. Gemeinsamer Glaube, Liebe und miteinander Leben teilen stehen im Fokus unseres Handeln und Tuns im Kolpingwerk. Gleich aller berechtigter Kritik an einem sehr kurzen parlamentarischen Verfahren und wohlmöglicher verfassungs­rechtlicher Bedenken: Wenn zwei Menschen sich lieben und füreinander sorgen möchten, und dies ihr Leben lang ge­meinsam tun möchten, ist es Ehe. Und die verdient in jedem Fall die gesellschaftliche und staatliche Anerkennung.
https://www.kolpingjugend.de/service/news/news-details/94-ehe-fuer-alle/

kjg rottenburg-stuttgart
https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kjg-gewinnt-preis-des-christopher-street-days
https://www.katholisch.de/aktuelles/standpunkt/katholiken-feiert-mit-den-homosexuellen
Der Verfasser des letzten Artikels ist Referent für Kirchenpolitik und Jugendpastoral beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BdKJ) und bestimmt dadurch maßgeblich die Ausrichtung des katholischen Jugendverbandes.
Und auf dem evangelischen Blog KREUZ & QUEER heißt es mit Genugtuung "Die Jugend macht's vor"....
https://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/151638/15-08-2018

Peter Winnemöller dazu: Die Preisverleihung ... ist so durchsichtig, wie sie nur sein könnte. Die KJG Rottenburg- Stuttgart hätte statt eines Papstbildes auch einen Besenstiel vorweg tragen können. Eine „katholische“ Gruppe, die zustimmend teilnimmt, das musste ausgezeichnet werden. Eine solche propagandistische Steilvorlage konnte man sich nicht entgehen lassen. Die Veranstalter des CSD haben einen Punktsieg errungen, der noch einmal bis ins Absurde übersteigert wird, wenn dieser auch noch in kircheneigenen Medien bejubelt wird. Man steht ratlos davor. Dabei kommt einem die Propaganda, die mit pastoralen Worten des Papstes betrieben wird, fast schon zynisch vor. Denn natürlich ist Papst Franziskus, wie jeder Priester, als Seelsorger auch homosexuellen Menschen liebevoll zugewandt. ... In lehrmäßigen Ansprachen äußert sich der Papst nämlich durchaus auch mal klar zu Fragen der Genderideologie oder zum Problemkomplex der Homosexualität. So hatte Papst Franziskus klargestellt, dass homosexuelle Partnerschaften keine Familien sind und italienischen Bischöfen dringend geraten homosexuelle Männer nicht in die Priesterseminare aufzunehmen. Ob die KJG auch ausgezeichnet worden wäre, wenn sie solche Zitate ebenso auf Plakate gedruckt und mitgeführt hätte?
http://www.kath.net/news/64678

Bischof Gebhard Fürst hat das Motto "Familie heute" für die Veranstaltungen des Christopher-Street-Day (CSD) in dieser Woche in Stuttgart kritisiert. Die dahinter stehende "Neudefinition des Begriffs Familie" durch homosexuelle Interessengruppen befördere eine "schleichende Auflösung des Leitbildes von Ehe und Familie" in der Gesellschaft, warnte Fürst am Donnerstag (28. Juli) in Rottenburg. Fürst verwies darauf, dass von homosexuellen Lobbyisten ein umfassender Paradigmenwechsel angestrebt wird. Zunehmend werde versucht, die von der normalen verschieden geschlechtlichen Orientierung abweichende Homosexualität als eine "Spielart des Normalen" darzustellen. Sie als Abweichung von der Norm zu bezeichnen, werde "schon als ausgrenzend und diskriminierend verurteilt".
http://www.drs.de/service/nachrichten/a-schleichende-aufloesung-des-leitbildes-v-00000187.html

Influencerin Gender-Mainstreaming und katholische Jugend
"Sei INFLUENCER*IN Beweg' was!" heißt es auf deinem Handzettel für einen ökumenischen Dekanatsjugendgottesdienst.
Für die, die noch nicht auf der Höhe der Zeit sind ind und nicht wissen was "Influencer" sind: "Als Influencer (von englisch to influence ‚beeinflussen') werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in einem oder mehreren sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen (sogenanntes Influencer-Marketing)." https://de.wikipedia.org/wiki/Influencer
Die Frage stellt sich, wer hier wen beeinflussst - und wer in welchem Sinne bewegt .... Wo bleibt die kritische katholische Jugend, die Erscheinungen des Zeitgeist (Gender Mainstreaming) hinterfragt und nicht modischen Hypes hinterherläuft, um sich "modern" zu geben ? 

  Der Irrtum der Gleichsetzung von Gleichberechtigung und Gender Mainstreaming

Gleichberechtigung von Mann und Frau setzt voraus, dass es Mann und Frau gibt. Bei Gender Mainstreaming dagegen geht es darum: Mann und Frau sollen abgeschafft werden.
Inge Thürkauf (1939-), Schauspielerin und Publizistin

Die Gender-Ideologie hat nicht, wie sie wahrheitswidrig vorgibt, die Gleichstellung von Mann und Frau zum Ziel, sondern stellt die Bestimmung der geschlechtlichen Identität zur freien Wahl.
Werner Münch (1940- ), deutscher Politikwissenschaftler, Politiker, ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, aus CDU ausgetreten

Die persönliche Entfaltung einer Frau, ihre Würde und ihre Berufung sollten ihrem weiblichen Talent entsprechen. Gleich zu sein bedeutet nicht, identisch zu sein. Gleichheit ist ein ethischer Begriff und ein moralische Anspruch, der sich gerade aus der Tatsache ableitet, dass es Unterschiede gibt. In der Tat ist die Verschiedenheit die Grundlage des Begriffs der Gleichheit.
Albertine Tshibilondi Ngoyi

gendermainstreaming_neues_geschlecht                  gendermainstreaming_transgender

Mann und Frau mutieren zum "Zwitter"
http://idealisten.net
http://femokratie.com/tag/gender-mainstreaming/

Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, dass er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist. Er leugnet seine Natur und entscheidet, dass sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern dass er selber sie macht. Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, dass er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat. Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr.
Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) (1927- ), deutscher emeritierter Papst, früher Dekan des Kardinalkollegiums und Präfekt der Glaubenskongregation

  Die sogenannte Homoehe

Die These von der Gleichwertigkeit aller Lebensformen ist ein modischer Irrtum.
Joachim Kahl (1941- ), deutscher Philosoph und (atheistischer) Humanist [bezogen wird sich auf die Homoehe. in: Aufklärung und Kritik 2/2001, Seite 100]

Dem Individuum und seiner natürlichen Sozialisation, u.a. organischen humanen Rollenmustern in der Familie, soll der Garaus gemacht, die Familie als sozialer und ökonomischer Schutzraum zerschlagen werden. Hierbei artikuliert sich nicht etwa von unten ein Bedürfnis nach kultureller Evolution, sondern sucht das Herrschaftssystem von oben Kontrolle über das Selbstverständnis sozialer Gemeinschaften zu erlangen. Aus der Geschichte ist ein derartiger Machtanspruch totalitärer und faschistischer Systeme, der omnipotente Wunsch nach Schaffung eines designten "neuen Menschentyps" hinreichend bekannt.
Arne Hofmann (1969- ), deutscher Journalist, Buchautor, Blogger und Männerrechtler, am 11.01.2011 im
sozialistischen Magazin "Die rote Fahne"
http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/01/kritik-am-gender-mainstreaming-erreicht.html

Unter Paar verstehen wir die Ergänzung zweier Menschen mit verschiedenem Geschlecht…. Wenn homosexuelle Gemeinschaften immer mehr in die Nähe der Ehe gerückt werden, stehen wir vor einer Auflösung des Menschenbildes, deren Folgen nur äußerst gravierend sein können.
Die…Auflösungstendenzen bezüglich der Ehe,…bis hin zur Pseudo-Ehe zwischen Personen des gleichen Geschlechts sind…Ausdruck einer anarchischen Freiheit, die sich zu Unrecht als wahre Befreiung des Menschen ausgibt.
Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) (1927- ), deutscher emeritierter Papst, früher Dekan des Kardinalkollegiums und Präfekt der Glaubenskongregation

Jedes Kind hat ein Recht auf Mutter und Vater. In der Struktur einer homosexuellen „Familie“ wird dieses Recht dem Kind geplant und bewusst verwehrt. Das ist eine grundlegende Verletzung des Kindesrechts. Ein Kind, das in dem Bewusstsein aufwächst, seine beiden Eltern seien zwei Frauen oder zwei Männer, wird in seinem Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung manipuliert. Das wird sich negativ auf seine Identitätsbildung auswirken. Verschiedenheit ist immer ein größerer Entwicklungsanreiz als Gleichheit.
Christl Ruth Vonholdt (1954- ), deutsche Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Buchautorin, des Arbeitsbereichs Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen      

Für die lesbisch lebende Frau ist es kennzeichnend, dass sie den Mann und das Männliche in der Nähebeziehung nicht haben will oder haben kann. Dies wird sich erschwerend und hemmend auf die männliche Identitätsentwicklung von Jungen auswirken.
Christl Ruth Vonholdt (1954- ), deutsche Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Buchautorin, des Arbeitsbereichs Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen

Ich bin entsetzt über die große Zahl von Männern, die sich verweiblichen sowie über die noch größere Zahl von Frauen, die sich vermännlichen.
Katherine Hepburn (1907-2003), US-amerikanische Schauspielerin

In der ganzen menschlichen Geschichte von Anbeginn aller Zeiten bis vor wenigen Jahrzehnten bezog sich also der Begriff der Ehe von seiner inneren Logik her nur auf die sexuellen Beziehungen von Partner verschiedenen Geschlechts, denn nur daraus konnten Kinder entspringen. ... Aus historischer Sicht ist die "Homo-Ehe" ein Kunstprodukt der allerjüngsten Zeit, entsprungen aus dem Wunsch der Homosexuellen beiden Geschlechts, ihre sexuellen Neigungen nicht nur geduldet zu sehen, sondern mit Legitimität zu versehen. Diese Legitimität möchte man durch den Transfer des Wortes "Ehe" erreichen. Damit wird der historisch überkommene Begriff der Ehe entgrenzt und seine historischen Sinngehalts beraubt.
Thilo Sarrazin (1945- ), deutscher Volkswirt, Buchautor, ehemaliger SPD-Politiker

Mit der Verleugnung der Natur im Menschen wird nicht bloß das Telos des eigenen Lebens verwirrt und undurchsichtig. In dem Augenblick, in dem der Mensch das Bewusstsein seiner selbst als Natur sich abschneidet, werden alle Zwecke, für die er sich am Leben erhält … nichtig.
Theodor Wiesengrund Adorno (1903-1969), deutscher Soziologe und Philosoph


Bestimmte Unterscheidungen sind notwendig

Der frühere Bundesverfassungsrichter Prof. Udo Di Fabio hat sich gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe ausgesprochen. Er rät Karlsruhe davon ab, eine Entscheidung zugunsten der sog. „Homo-Ehe“ zu treffen. Der Staatsrechtslehrer sagte der Tageszeitung „Rheinische Post“ vom 25. Juli, man solle nicht jede Unterscheidung – etwa die zwischen der Ehe von Mann und Frau und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften – unter Diskriminierungsverdacht stellen: „Bestimmte Unterscheidungen, etwa die zwischen Staatsbürgern und Ausländern, sind notwendig, sonst kann ein Staat nicht funktionieren.“ Prof. Di Fabio weiter: „Das Grundgesetz prämiert Gemeinschaften wie die Ehe oder auch Gewerkschaften, Kirchen oder politische Parteien, weil sie wichtig sind für die Gesellschaft.“
Quelle: http://www.idea.de

Und da auch homsexuelle Ehepaare nicht auf Kinder verzichten wollen ergeben sich noch ganz neue Probleme. In den USA ließ sich ein taubes lesbisches Ehepaar ein Wunschkind von einem tauben Mann zeugen. Michael Naumann schrieb dazu sogar in der liberalen ZEIT, eher eine Stimme des "anything goes" von einem "moralischen Hörsturz. Es wäre erfreulich, wenn die Zeit bdie die Gender-Ideologie einmal gründlich hinterfragen würde.
https://www.zeit.de/2002/18/Moralischer_Hoersturz

  Bundestag für "Ehe für alle" - die ausgebliebene Erörterung und der Bruch der Verfassung

"Mir ist jede Form von Homophobie fremd und ich habe mich auch nicht gegen die eingetragene Lebenspartnerschaft und die weiterführende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes gewandt. Der Begriff der „Ehe“ ist jedoch an zwei Bedingungen geknüpft. Sie ist eine dauerhafte Verantwortungsgemeinschaft und sie beruht auf einer grundsätzlichen Offenheit für die Weitergabe von Leben. Insofern ist die Ehe weder etwas Besseres noch etwas Schlechteres als die eingetragene Lebenspartnerschaft, sondern etwas anderes. Die besondere Betonung von Ehe und Familie im Grundgesetz ist auch einem durchaus egoistischen Staatsinteresse geschuldet: Der Staat braucht zu seinem Fortbestehen Kinder und braucht dafür einen gesellschaftsstabilisierenden Rahmen und gibt deshalb einer Lebensordnung, die diesem seinem Interesse dient, eine besondere Hervorhebung. Dies müsste jedermann verstehen können, auch derjenige, dem die Verankerung der Ehe im christlichen Menschenbild fremd ist."
Dr. Hans-Peter Uhl, MdB

Ehe für alle Die Verfassung wird verbogen
Die „Ehe für alle“ ist über Nacht zur Gretchenfrage nahezu aller Parteien mutiert: Wer nicht zustimmt, ist nicht koalitionsfähig. Dabei geht es gar nicht um Krieg und Frieden, sondern um das Schleifen eines Instituts, das nicht nur in den Köpfen vieler Menschen für die Verbindung von Mann und Frau steht. Davon geht auch das Grundgesetz aus.
Es gibt keineswegs eine Pflicht, die Ehe für alle zu öffnen. Im Gegenteil, man muss die Frage stellen: Begeht eine ganz große Koalition an diesem Freitag einen Verfassungsbruch? Jedenfalls zeigen sich die Vollstrecker eines vermeintlich zwingenden gesellschaftlichen Fortschritts einerseits ahnungslos, andererseits erstaunlich zaghaft und mutlos. Denn sie trauen sie sich nicht, ernst zu machen – und die Verfassung zu ändern. Im Grundgesetz, zur Erinnerung, steht: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
Es geht um eine gesellschaftliche Umwälzung
Wer kann eine Ehe eingehen? Was den Willen der Verfassungsmütter und -väter angeht, so gibt es keinen Zweifel. Und nicht nur das: Bis in die jüngste Vergangenheit hat das Bundesverfassungsgericht stets hervorgehoben, dass die Ehe ein „allein der Verbindung zwischen Mann und Frau vorbehaltenes Institut“ ist. Die Karlsruher Richter haben freilich das Kunststück fertiggebracht, die nahezu vollständige Angleichung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft an die Ehe mitzutragen, obwohl im Grundgesetz von einem „besonderen Schutz“ der Ehe die Rede ist.
Doch darf nicht vergessen werden: Die Lebenspartnerschaft ist, auch nach dem Willen des damaligen rot-grünen Gesetzgebers, etwas anderes, sie ist ausdrücklich keine Ehe. So hat der Bundesgerichtshof erst im vergangenen Jahr hervorgehoben, dass Lebenspartner keinen Ehenamen führen können: Die Verfassung gebiete es nicht, dass gleichgeschlechtlichen Partnern auch die Ehe offenstehen müsse. Deshalb ist jetzt der Gesetzgeber gefragt – der verfassungsändernde Gesetzgeber, wohlgemerkt. Er müsste mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit von Bundestag und Bundesrat das Grundgesetz ändern, um die „Ehe für alle“ zu etablieren.
Doch die große Koalition des Gewissens wählt offenbar einen anderen Weg: die Neuinterpretation des Grundgesetzes durch ein einfaches Gesetz. Soll das etwa Schule machen? Zwar kann der Gesetzgeber etwa auch Inhalt und Schranken des Eigentums durch Gesetz neu bestimmen. Doch hier geht es um eine gesellschaftliche Umwälzung. Noch bei Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes wurde allenthalben betont, der Ehe werde doch überhaupt nichts genommen. Das Verfassungsgericht befand, der Ehe drohten „keine Einbußen durch ein Institut, das sich an Personen wendet, die miteinander keine Ehe eingehen können“.
Und ist es nicht egal, wer eine Ehe eingehen darf? Doch ist die Ehe die einzige Verbindung, die darauf gerichtet ist, auf natürliche Weise Kinder hervorzubringen. Dass viele Ehen, ungewollt oder gewollt, kinderlos bleiben, ändert nichts an der Schutzwürdigkeit dieses Instituts. Dass viele Kinder – meist notgedrungen – auch von Tanten, Onkel, zwei Frauen oder zwei Männern liebevoll erzogen werden, ändert nichts daran, dass Kinder Vater und Mutter brauchen. Eine herbeigeredete Patchwork-Begeisterung ist noch kein Verfassungswandel. Es stehen viele Menschen dauerhaft füreinander ein, leben auch zusammen, ohne dass es einen Grund gibt, die Ehe auf sie auszuweiten.
Neufassung eines Fundaments des Gemeinwesens
Es ist ja kein Zufall, dass es im Grundgesetz (bisher) gerade nicht heißt: „Familie ist da, wo Kinder sind.“ Sondern dass Ehe und Familie in einem Atemzug unter den „besonderen Schutz“ der staatlichen Ordnung gestellt werden. Und weiter: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“
Die Stärkung der Rechte des leiblichen Vaters und der Anspruch anonym gezeugter oder adoptierter Kinder, ihre biologischen Eltern kennenzulernen, bezeugen nur, was eigentlich jedem klar ist: Eltern sind Vater und Mutter. Oder soll man aus der jetzt beabsichtigten versteckten Änderung des Grundgesetzes folgern, dass die Ehe für alle nur dem Kindeswohl dient? Nein, eher wird das Kindeswohl vorgeschoben, um Klientelpolitik zu betreiben. Dabei hat niemand einen Anspruch auf Kinder, selbst wenn der technische Fortschritt vieles möglich macht. Aus guten Gründen ist Leihmutterschaft in Deutschland verboten. Noch. Denn die Konsequenz aus einer „Ehe für alle“ müsste nicht nur das volle Adoptionsrecht sein. Wem der bisherige Ehebegriff und seine Folgen zu biologistisch sind, der sollte auch die Leihmutterschaft hierzulande erlauben.
Auch daran sollten Christlich Demokraten, Sozialdemokraten und Bündnisgrüne denken, wenn sie an diesem Freitag ohne Not die Verfassung verbiegen. Hier geht es nicht nur um die Ausdehnung eines Begriffs, sondern um die Neufassung eines Fundaments des Gemeinwesens. Das ist in der Tat eine Gewissensfrage.
Reinhard Müller, FAZ 29.06.2017
 

Jahrzehnte versuchte die gleiche linke Bewegung, die nun partout jeden verheiraten möchte, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, die Ehe für tot zu erklären. Die Grüne Jugend will das bis heute.
Nun kann man die Privilegierung der Ehe auf zwei Arten vernichten: indem man sie verhöhnt und unattraktiv macht oder indem man sie inhaltlich aushöhlt. Da der Heiratswille der Bevölkerung jedenfalls nicht totzukriegen ist, befinden wir uns auf dem Weg der zweiten Variante.
Ein Privileg, das jeder haben kann, ist kein Privileg. Wenn jeder heiraten kann, muss jeder privilegiert werden. Privilegien für alle sind aber Privilegien für niemanden. Artikel 6 Grundgesetz, der Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der Verfassung stellt, wird somit ad absurdum geführt. Am besten man schafft ihn in derselben Abstimmung im Bundestag ersatzlos ab.
Dass Familie so was wie Vater-Mutter-Kind sein soll, gilt doch schon lange als reaktionär. Heute ist jeder Familie, der sich als solche erklärt. Wer die Ehe für alle fordert, wird sich anschließend noch wundern, wer und wie viele dann gern Ehe sein würden. Wer glaubt, die Ehe einmal umformulieren zu können, der wird es auch ein zweites und ein drittes Mal tun. Oder im Namen der Antidiskriminierung tun müssen.
Wer die Ehe für Homosexuelle öffnet, liefert das unabhängig davon diskussionswürdige Adoptionsrecht für alle gleich mit. Wer auf das alles auch nur hinweist, gilt in diesem Land als homophob. Das wiederum offenbart nicht den fortschrittlichen Kampf um Toleranz, sondern vor allem den Niedergang einer demokratischen Debattenkultur.
Birgit Kelle, Die Welt 29.06.2017

"Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen."
Kardinal Reinhard Marx
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bischoefe-lehnen-ehe-fuer-alle-ab-kritik-am-schnellverfahren/

Zur heutigen (30. Juni 2017) Entscheidung im Deutschen Bundestag für die „Ehe für alle“ erklärt der Vorsitzende der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin):
„Ich bedauere, dass der Gesetzgeber wesentliche Inhalte des Ehebegriffs aufgegeben hat, um ihn für gleichgeschlechtliche Partnerschaften passend zu machen. Gleichzeitig bedauere ich, dass mit dem heutigen Beschluss eine differenzierte Wahrnehmung unterschiedlicher Partnerschaftsformen aufgegeben wird, um die Wertschätzung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften hervorzuheben. Differenzierung aber ist keine Diskriminierung. Eine Wertschätzung gleichgeschlechtlichen Zusammenlebens kann auch durch eine andere institutionelle Ausgestaltung ausgedrückt werden. Sie muss nicht in der Öffnung des Rechtsinstituts der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften in  Erscheinung treten. Die Väter des Grundgesetzes gaben der Ehe einen so herausragenden Platz in unserer Verfassung, weil sie diejenigen schützen und stärken wollten, die als Mutter und Vater ihren Kindern das Leben schenken wollen. Wird jetzt vor allem der Schutz von Beziehungen und die Übernahme gemeinsamer Verantwortung als Begründung für die Öffnung der Ehe vorgebracht, so bedeutet dies eine wesentliche inhaltliche Umgewichtung und eine Verwässerung des klassischen Ehebegriffs.
Eine Diskussion um die Stärkung und Förderung der vielfältigen Verantwortungsgemeinschaften in unserer Gesellschaft ist nötig und muss eigens geführt werden. Wenn der Staat aber anerkannte verbindliche Gemeinschaften wirklich stärken will, muss er etwa in der Ehe- und Familienpolitik deutliche Akzente setzen, um die Stabilität und Eigenverantwortung der Ehen zu unterstützen statt die Gestaltungsräume der Eheleute zu beschneiden, wie etwa durch die (in einigen Wahlprogrammen geforderte) Aufhebung des Ehegattensplittings.
Es ist bedenkenswert, dass viele von denen, die die Institution Ehe lange Zeit als lebensfeindlich und als Auslaufmodell bekämpften, nun zu glühenden Verfechtern der ‚Ehe für alle‘ wurden. Es stimmt nachdenklich, wie grundlegende Überzeugungen im Eheverständnis aufgegeben werden mit dem Hinweis auf notwendige Flexibilität, veränderte Zeiten und populäre Stimmungen. Es ist traurig, dass das Rechtsinstitut Ehe in das Räderwerk politischen Taktierens geraten ist. Das hat die Ehe nicht verdient.
Als katholische Kirche werden wir uns nun verstärkt der Herausforderung stellen, die Lebenskraft des katholischen Eheverständnisses, wie es auch Papst Franziskus immer wieder klar benennt, überzeugend zu verdeutlichen und in der Öffentlichkeit einladend zu vertreten. Gleichzeitig erinnere ich daran, dass der sakramentale Charakter unseres Eheverständnisses von der heutigen Entscheidung im Deutschen Bundestag unberührt bleibt. Gerade in der jetzt geführten Debatte ist mir wichtig zu betonen, dass die Deutsche Bischofskonferenz in ihren Stellungnahmen zum Lebenspartnerschaftsrecht betont hat, dass es ein Missverständnis wäre, die hervorgehobene Rechtsstellung der Ehe und ihren bleibenden besonderen Schutz als Diskriminierung homosexuell veranlagter Männer und Frauen zu verstehen. Als Kirche haben wir Respekt für jene gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, in denen über viele Jahre hinweg gegenseitige Verantwortung und Fürsorge übernommen wird.“

"Berlin (idea) – Eine Reihe engagierter Protestanten in der CDU-Bundestagsfraktion hält die voraussichtliche Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften für falsch. Sie wollen am 30. Juni im Bundestag mit Nein stimmen. Das ergab eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am 26. Juni eine überraschende Kehrtwende vollzogen und eine mögliche Abstimmung im Bundestag zur „Gewissensentscheidung“ erklärt – also ohne Fraktionszwang. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, sagte idea: „Für mich ist die Ehe die Verbindung von Mann und Frau. So ist es in der Heiligen Schrift formuliert. So ist es in das Grundgesetz eingegangen.“ Er habe großen Respekt vor anderen Lebensformen: „Aber es ist etwas anderes, wenn Mann und Frau eine auf Dauer angelegte Partnerschaft eingehen, als wenn dies Personen gleichen Geschlechts tun.“Werden auch polyamore Beziehungen eines Tages als Ehe gelten? Von den Bundestagsabgeordneten, die der evangelikalen Bewegung nahestehen, sagte Steffen Bilger (Ludwigsburg), für ihn sei eine Ehe die Verbindung zwischen Mann und Frau, die in dieser Form besonderen Schutz verdient: „Ich lehne auch ein Adoptionsrecht für Homosexuelle ab, weil für mich das Kindeswohl entscheidend ist.“ Bilger zufolge interpretieren zudem FDP und Bündnis 90/Die Grünen die „Ehe für alle“ noch weitgehender: „Sie verstehen darunter auch die Ehe von mehr als zwei Personen. Die Debatte ist also nicht beendet, sondern es wird weitergehen mit Forderungen nach Leihmutterschaft und Ausweitung der Ehe auf mehr als nur zwei Personen.“ Ähnlich äußerte sich Volkmar Klein (Burbach bei Siegen): „Jeder kann leben, wie er will. Großartig, wenn wechselseitig Verantwortung übernommen wird. Das auch in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften zu würdigen, ist richtig. Aber daraus zu folgern, diese auch der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen, wäre falsch.“ Wenn wechselseitige Verlässlichkeit wirklich das ausreichende Kriterium für eine Ehe wäre, gäbe es keinen Grund, eine Ehe von mehr als zwei Personen abzulehnen: „Das ist bei weitem nicht nur eine theoretische Frage: Die Mehrehe ist in vielen Kulturkreisen traditionelle Realität, und auch in Deutschland wird über polyamore Beziehungen (Beziehungen zu mehreren Partnern, d. Red.) philosophiert.“Motschmann: Es muss geprüft werden, ob der Gesetzentwurf verfassungskonform istLaut der Bremer Bundestagsabgeordneten Elisabeth Motschmann sollte vor der Abstimmung geprüft werden, ob der Gesetzentwurf über die „Ehe für alle“ überhaupt verfassungskonform ist: „Diese notwendige Klärung lässt das übereilte Verfahren von Rot-Rot-Grün aber nicht zu.“ Dass die SPD ein so bedeutsames Thema durch den Bundestag peitsche, sei „ein Vertrauensbruch – eigentlich ein Koalitionsbruch“.Frank Heinrich: Das Vorgehen ist unangemessen.
Der Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (Chemnitz) hält das Vorgehen für unangemessen: „Das Bundesverfassungsgericht stellt immer wieder in seiner Rechtsprechung, zuletzt 2013, fest, dass die Verschiedengeschlechtlichkeit der Beziehung das Wesensmerkmal des Instituts Ehe ist.“ Auf eine Kleine Anfrage der Grünen habe das Justizministerium 2015 angegeben, dass „eine Öffnung der Ehe für Paare gleichen Geschlechts eine Änderung des Grundgesetzes“ voraussetze. Er kritisierte ferner den Gesetzentwurf, über den abgestimmt werden soll. Darin heißt es: „Gleichgeschlechtlichen Paaren ist bis heute die Ehe verwehrt, was eine konkrete und symbolische Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität darstellt.“ Ihm sei, so Heinrich, nicht klar ersichtlich, was unter einer „symbolischen Diskriminierung“ verstanden werde: „Es scheint mir, als ob diese vage Formulierung genutzt wird, um eine klassische Definition des Ehebegriffs aufzuweichen, ohne hierfür einen konkreten Grund nennen und aufzeigen zu können.“
CDU-Abgeordnete: Von der evangelischen Kirche enttäuscht
Die Haltung der EKD in der Debatte um die „Ehe für alle“ schadet der Ökumene Berlin (idea) – Die protestantische Bremer Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann (CDU) hat die Haltung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in der Debatte um die sogenannte „Ehe für alle“ scharf kritisiert. Der Deutsche Bundestag wird am 30. Juni über einen Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe entscheiden. Die Leitung der EKD – der Rat – hatte am 28. Juni in einer Stellungnahme die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften begrüßt. Motschmann: „Damit entfernt sie sich vom biblischen Zeugnis und folgt dem Zeitgeist. Sie entfernt sich auch von der Überzeugung vieler evangelischer Christen in den Gemeinden an der Basis. Zudem füge sie der Ökumene erneut Schaden zu. Motschmann äußerte ihre Haltung in einem Schreiben an den Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Karl Jüsten. Er hatte die voraussichtliche Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften scharf kritisiert und in einem Offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten dazu aufgerufen, dem Gesetzesvorhaben nicht zuzustimmen. Er nannte verfassungsrechtliche Bedenken. Ferner schrieb er: „Kirche, Staat und Gesellschaft teilen die Erfahrung, dass in der Ehe die Aspekte einer verlässlichen Paarbeziehung und der Weitergabe des Lebens der leiblichen Eltern an ihre Kinder in besonderer Weise verbunden sind.“ Auch Papst Franziskus habe in seinem Schreiben „Amoris Laetitia – Über die Liebe in der Familie“ zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und Ehepaaren unterschieden."
http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/bekennende-protestanten-wir-stimmen-gegen-ehe-fuer-alle.html 

Kritik kam von der Deutschen Evangelischen Allianz. Der theologisch konservative protestantische Verband bekräftigte, am tradierten Eheverständnis festzuhalten. Bei dem nun beschlossenen Gesetzentwurf gehe es nicht nur um die Beseitigung von Diskriminierung, sondern um eine „normative Veränderung“, nämlich die Abschaffung eines als überholt empfundenen Ehebegriffs. Mit dessen Auflösung ergäben sich weitere Fragen, etwa ob auch Polygamie oder Geschwister-Ehen legalisiert werden sollten, ließ die Allianz in einer Stellungnahme verlauten. Hartmut Steeb, der Vorsitzende des Verbandes, erklärte gegenüber der „Tagespost“, dass er das Abstimmungsergebnis sehr bedauere. „Ich kann nicht verstehen, warum die Abstimmung in ein paar Tagen derart durchgepeitscht wurde. Das ist eine Enttäuschung für die Demokratie.“

Helmut Matthies, Leiter der evangelischen Nachrichtenagentur idea, brachte gegenüber dieser Zeitung zum Ausdruck, er sei sehr enttäuscht darüber, dass sich die EKD nicht mit der katholischen Kirche zusammen gegen die „Ehe für alle“ positioniert hat. Biblisch gesehen könne die Ehe nur eine Verbindung von Mann und Frau darstellen „Ich bedaure, dass es ausgerechnet im Reformationsjubiläumsjahr, in dem es immer geheißen hatte, dass die Ökumene sehr weit vorangeschritten sei, nun einen ganz großen Dissens zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche gegeben hat.“ Das zeige, dass die Ökumene tatsächlich auf sehr wackeligen Füßen stehe. Die Positionierung der EKD zur „Ehe für alle“ erklärt sich Matthies folgendermaßen: „Für viele in meiner evangelischen Kirche ist das Neue Testament keine verbindliche Grundlage für Lehre und Leben mehr."

http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Protestanten-gespalten;art312,179788 

75 CDU-Abgeordnete und 7 CSU-Abgeordnete stimmten für die "Ehe für alle".
Befürwortet wird die "Ehe für alle" auch von der EKD, die darin keine Schmälerung der traditionellen Ehe sieht:
"Die Bedeutung der Ehe zwischen Mann und Frau wird dadurch keineswegs geschmälert. Im Gegenteil - sie wird noch einmal unterstrichen."
https://www.evangelisch.de/inhalte/144636/29-06-2017/evangelische-kirche-begruesst-oeffnung-der-ehe-fuer-homosexuelle

kreuz und queer    
KREUZ & QUEER. Der Kampf ist noch lange nicht vorbei - oder wie die evangelische Kirche in Deutschland von der Gender-Ideologie erfasst ist (Artikel von einem diplomierten Sozialarbeiter mit Master - in Gender Studies...)
http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/144750/04-07-2017

Es ist vollbracht
Es ist vollbracht
- ausgerechnet mit einem der letzten sieben letzten Worte Jesu am Kreuz (Neues Testament, Johannesevangelium 19,30) wird die Unterschrift von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (evangelisch-reformiert) unter das Gesetz für die "Ehe für alle" kommentiert ...
http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/144750/04-07-2017

Die Ehe für alle ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem modernen Recht für eine moderne Gesellschaft. [und Modernität zeigt sich anscheinend in der Anpassung an den Zeitgeist...]
Heiko Maas (1966-), deutscher Politiker, SPD, Justizminister, katholisch sozialisiert, Messdiener, engagiert in der katholischen Jungend "Nach eigener Aussage spiegeln sich viele der Werte, die er dort kennengelernt hat, in seinem politischen Leben wider."...
https://de.wikipedia.org/wiki/Heiko_Maas

Doch: Die von den Vätern des Grundgesetzes unter den besonderen Schutz der Verfassung gestellte Institution der Ehe wird nicht ausgeweitet, sondern zerstört.

Wer die Ehe umdefiniert, raubt dem Kind sein natürliches Recht auf Vater und Mutter.
Hedwig von Beverfoerde (1963- ), deutsche Betriebswirting, Gründerin der Initiative Familienschutz und Mitorganisatorin der Demo für alle

Wer die Ehe für Alle fordert, wird sich bald noch wundern, was dann alles gern Ehe sein würde. Wer einmal glaubt, Ehe umdefinieren zu können, der wird es auch ein zweites, drittes oder vielfaches Mal tun.
Birgit Kelle (1975- ), deutsche Publizistin, Vorstandsvorsitzende von New Women for Europe

Ehe für alle - Anmeldung
Eine kritische Karikatur zur "Ehe für alle" wurde aus Facebook gelöscht - warum sollte man sich das "für alle" nicht einmal ausmalen dürfen? - für das Recht auf Meinungsfreiheit und künstlerische Freiheit gelten offensichtlich unterschiedliche Maßstäbe ...
http://www.kathtube.com/player.php?id=43447

Und dabei ist die "Öffnung" der "Ehe für alle" - auch mit Tiere - vielleicht doch nicht ganz abwegig - wie heißt es in dem Nachruf der Süddeutschen Zeitung auf den Modemacher Karl Lagerfeld:
"Das einzige Wesen, mit dem er sich seine Pariser Wohnung in den letzten Jahren teilte, war Choupette - eine Hauskatze mit eigenem Twitter-Account und Kammerzofe. Wenn es die Gesetze zuließen, sagte Lagerfeld in einem CNN-Interview, würde er die Katze heiraten. Er begnügte sich damit, dem Tier eine Biografie zu widmen: "Choupette - The Private Life of a High-Flying Fashion Cat" ...

Im - GEZ-finanzierten - Deutschlandfunk Kultur [!] vom 21.11.2018 erschien folgender
Verwandtschaft, Polyamorie, Co-Parenting. Warum öffnen wir die Ehe nicht tatsächlich für alle?
Auch Parteifreunde sind verärgert über Kramp-Karrenbauers Kritik an der „Ehe für alle“. Die CDU-Politikerin fürchtet Forderungen wie die nach einer Heirat von mehr als zwei Menschen. Zu Recht, meint die Journalistin Antje Schrupp, die solche Öffnungen begrüßen würde.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/verwandtschaft-polyamorie-co-parenting-warum-oeffnen-wir.1005.de.html?dram:article_id=433688&fbclid=IwAR1FRlSGdnlqRwD2oN4gMjguSrS_TpsAPYLbguHoFiZyJmlGRj1G8u4vfvA
Und so bastelt der "homo deus" (so lautet ein aktueller Buchtitel) weiter an der „schönen, bunten, vielfältigen neuen Welt“ in der "alles geht"...

Wer den kleinen Finger gibt
Ich habe mich selbst geheiratet“, so eine britische Fotografin. Sie setzte damit das in die Tat um, was Carrie in der US-TV-Serie „Sex and the City“ inszeniert hatte, um auch endlich mal Geschenke von ihren verheirateten Pärchen-Freunden zu bekommen. Grace Gelder hat den Vorgang aber real – vor einer Parkbank – im Herbst 2014 vollzogen und somit Carries Fake-Vorhaben in die Tat umgesetzt. Vor fünfzig Hochzeitsgästen hat sie das Ja-Wort gesprochen und zwar sich selbst. Die Zeremonie wurde mit dem Kuss aufs Spiegelbild besiegelt. Die Zukunft wird vielfältig. Ob ein Mann vier Frauen, eine Frau drei Männer, zwei Schwule oder drei Lesben sich verbinden, der Slogan: „Ehe für alle“ wird die Hoffnung auf viel „Freibier für alle“ auslösen.
https://www.theeuropean.de/albert-wunsch/10393-folgen-einer-ehe-fuer-alle

Unveröffentlichter [!] Leserbrief an die "Schwäbische Zeitung"
Ich will aber eine Mama haben!“- „Ich will auch einen Papa haben, wie andere Kinder!“
Das Mädchen, der Junge werden lebenslang nur Papas oder nur Mamas haben, als Kleinkind, als Schulkind, in der Pubertät, als als künftige Eltern – bitterer Verlust auf Lebenszeit! Das gleichgeschlechtliche Paar konnte sich seinen Wunsch nach einem süßen Baby erfüllen. Der Wunsch des Kindes nach Mama  u n d  Papa bleibt unerfüllt, für immer.
Wurde die Frage nach einer „Ehe für alle“, bei der es schließlich nur noch um das Adoptionsrecht geht, jemals aus der Sicht der künftigen Adoptivkinder diskutiert? Nein, es geht ausschließlich um Vorwürfe wie Diskriminierung, Homophobie, Ausgrenzung,  religiöser Fundamentalismus, Menschenrechtsverweigerung und so weiter. Das Paar wird zum Opfer stilisiert.
Weder Paare mit gleichem, noch Paare mit unterschiedlichem Geschlecht haben einen Rechtsanspruch auf ein Kind, nirgendwo auf der Welt! Bei der Abwägung hat der verständliche Wunsch nach einem Kind keine Rolle zu spielen. Es geht lediglich darum, dem Kind das Recht auf Vater  u n d  Mutter zu gewähren oder es zu verweigern.
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT
https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/?tag=wahltaktik

  Gender-Ideologie bestimmt alle Bereiche von Bildung und Erziehung

Vorbemerkung der Redaktion: 2013 sahen erste Arbeitsentwürfe eines reformierten Bildungsplanes von Baden-Württemberg eine Erziehung schon von Grundschülern zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ vor. Dagegen gab es heftige Proteste aus der Bevölkerung, Demonstrationen und eine Petition an den Landtag, die 192.000 Bürger unterzeichneten. Daraufhin wurde der Entwurf des Bildungsplans überarbeitet. Bisherige „Leitprinzipien“ änderte man in „Leitperspektiven“ und verschob den Einführungstermin des neuen Bildungsplans von 2015 auf 2016. Anstelle von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ hieß es nun „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“, womit unter Vielfalt neben der Staatsangehörigkeit, Nationalität, Ethnie, Weltanschauung etc. auch die „geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung“ gemeint war.
Zunächst mal: „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt  – das klingt freundlich: Toleranz, Akzeptanz. Wenn man das (genauer) anschaut, so bedeutet „Toleranz“ eigentlich Duldsamkeit, d.h. Geltenlassen fremder Überzeugungen und Handlungsweisen. Aber es bedeutet eben nicht, dass ich meine Überzeugung abgeben muss. D.h. der Tolerante behält seine Überzeugung, er lässt aber andere Überzeugungen stehen. „Akzeptanz“ heißt (von lat. accipere) gutheißen, steht für positiven Zuspruch und drückt zustimmendes Werturteil aus. Wer akzeptiert, übernimmt die akzeptierte Überzeugung und gibt die eigene auf. Das heißt, dieser Ausspruch „Toleranz und Akzeptanz“ ist vergiftet. Die staatliche Verordnung zur Akzeptanz wäre also eine Aufforderung zur Aufgabe meines Wertesystems. Das ist dem Staat in einer pluralen Gesellschaft nicht erlaubt. Deshalb hat das Bundesverwaltungsgericht beschlossen: „Das Einfordern von Akzeptanz sexueller Vielfalt verstößt gegen das Indoktrinationsverbot.“...
Was genau sollen wir denn jetzt akzeptieren? Was ist denn unter dieser sexuellen Vielfalt zu verstehen? Oder, wie das in einem Artikel der FAZ stand: Was geschieht eigentlich „unter dem Deckmantel der sexuellen Vielfalt“. Es wird nach außen gesagt: Es geht eigentlich nur um ein bisschen Geschlechtergerechtigkeit – aber darunter laufen ganz andere Dinge ab, die man sich kaum vorstellen kann. Das ganze System lebt eigentlich davon, dass die Menschen nicht wissen, was eigentlich getan wird, also von Verschleierung, von Täuschung....
Ich möchte sogar vor der Schule anfangen, denn die Kitas wurden ja mittlerweile Bildungseinrichtungen, und damit unterstehen sie den Bildungsplänen und sind von der Regierung, wenn man so will, übernommen worden. Um sie attraktiv zu machen, wird den Eltern suggeriert, dem Säuglingsgehirn würden irgendwelche Entwicklungschancen genommen, wenn es sich nicht in einer Kinderkrippe mit Frühförderungsprogramm aufhalten darf. Die gesamte Bindungsforschung sagt das Gegenteil: Die Kinder zwischen 1 und 3 Jahren brauchen nicht Bildung, sondern sie brauchen Bindung.  Unsicher gebundene Kinder, die früh von der Mutter getrennt werden, können nicht gebildet werden. Und das sieht man auch ganz deutlich: Bundesländer mit den üppigsten Ganztags- und Krippenangeboten haben die meisten Schulabbrecher.
Und das zweite ist: Durch diese frühzeitige, politisch gewollte Trennung der Eltern von ihren Kindern werden die Kinder traumatisiert. Das heißt, diese fehlende Bindung zur Mutter wird jetzt von den Kindern in irgendeiner Form ausgeglichen. Und so sagt Christa Mewes: Aus diesem Blickpunkt ist es einsichtig, warum viele Heimkinder in frühester Kindheit onanieren. Sie haben keinen gesteigerten Geschlechtstrieb, sondern suchen einen Ersatz für die fehlende Mutter. Und genau hier setzen jetzt unsre Sozialpädagogen an. Manfred Berger leitet die Erzieher dazu an, die Onanie von Kindergartenkindern zu fördern. Oder es heißt in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Es ist ein Zeichen der gesunden Entwicklung eines Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich Lustbefriedigung zu verschaffen, ausgiebig nutzt.“
Es heißt in § 100b des Schulgesetzes von Baden-Württemberg: "Die schulische Sexualerziehung muss altersgemäß sein" Für eben diese Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heißt das: "Selbstbefriedigung zwischen 0 und 4 Jahren, Genderorientierung zwischen 9 und 12 Jahren und Sex zwischen 12 und 15 Jahren" - Das ist heute "altersgemäße" Sexualerziehung. In diesem gleichen Gesetz heißt es "Die Familien- und Geschlechtserziehung soll das Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre entwicklen und fördern. Insbesondere das natürliche Schamgefühl der Kinder und Jugendlichen ist zu achten." - Da heißt es dann in einem Standardwerk für Sexualpädagogik: "Was ist Liebe? Zur Auswahl stehen mindestens jeden zweiten Tag Sex haben, mit anderen in Bett zu gehen oder Oralverkehr. Was halt so ansteht im Sexualleben eines Zwölfjährigen", so die Süddeutsche Zeitung. "Dazu gehören auch zur Veranschaulichung: Plastik-Penisse, Pläsch-Vaginen und Kondome, detaillierte Darstellungen sexueller Handlungen und erzwungene Verbalisierung sexueller Vorgänge im Klassenverbund." - Das bedeutet also jetzt, das Schamgefühl der Kinder zu achten! Christina Henning von der Vereinigung deutscher Psychotherapeuten schreibt: "Eine solche Sexualpädagogik ist der Versuch, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen." Und: "Die Zerstörung der Scham", so sagt es Sigmund Freud, "bewirkt eine Enthemmung auf allen andern Gebieten, verbunden mit Brutalität, Missachtung der Persönlichkeit und der Mitmenschen." - Das heißt die Kinder werden systematisch sexualisiert und es wird ihnen die Scham genommen.
Dann heißt es weiter im Schulgesetz: „Die Familien- und Geschlechtserziehung soll das Bewusstsein für partnerschaftliches Verhalten, insbesondere in Ehe und Familie, entwickeln und fördern.“ –
In der schon oft genannten Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heißt es: „Alles, was Spaß macht, ist okay, wenn du nur richtig verhütest.“  Dass Verantwortung auch heißt, zu zweit und in Liebe für ein Kind zu sorgen, wird nicht vermittelt. Im Grunde ist es eine Erziehung zur Eheunfähigkeit. Gabriele Kuby schreibt dazu: „Die Kinder müssen sich sagen: Die Schule bereitet mich darauf vor, Geschlechtsverkehr zu haben; das tun ja alle. Aber mit jeder zerbrochenen Beziehung nimmt die Bereitschaft zur Bindung ab. Schließlich degeneriert der Sex zu einer rein körperlichen Befriedigung. Und die Jugendlichen sind eigentlich unfähig, Beziehungen einzugehen.
Es heißt weiter in diesem § 100b des Schulgesetzes: „Die Erziehungsberechtigten sind zuvor über Ziel, Inhalt und Form der Geschlechtserziehung zu informieren.“ Das Standardwerk für die Sozialpädagogik will durch Praxis-Methoden den Kindern beibringen, „wo der Penis sonst noch stecken könnte.“ Aufgeklärt wird auch über „Oral- und Analverkehr, Sperma-Schlucken und einen neuen Puff für alle.“ Das sind einfach Zitate aus der FAZ bzw. aus der Süddeutschen Zeitung.
Die Erziehungsberechtigten, die Eltern, sind laut Schulgesetz über hierbei verwendete Lehr- und Lernmittel zu informieren. Das sieht dann so aus: In einer virtuellen Auktion sollen Gegenstände versteigert werden: Kondome, Potenzmittel, Handschellen, Aktfotos, Vaginal-Kugeln oder Leder. Oder, so sagt das Christian Weber von der Süddeutschen Zeitung: „was sich 14-Jährige halt so noch von Oma und Opa zum Geburtstag wünschen.“ – Es ist absurd!
„Eltern“, so heißt es wieder im Schulgesetz, „haben das Recht, dass ihre Kinder unter Respektierung ihrer religiösen und philosophischen und pädagogischen Überzeugungen gelehrt werden.“
Dreiviertel der Mädchen und Jungen wachsen bei ihren Eltern auf. Transsexuelle und was es sonst an exotischen sexuellen Varianten gibt, kommen im persönlichen Leben so gut wie nie vor. Das heißt, die sind eigentlich in dem normalen Leben gar nicht existent. Trotzdem sollen jetzt die Vierzehnjährigen in einer virtuellen Auktion Gegenstände für sieben Parteien eines Mietshauses ersteigern, darunter ein schwules und ein lesbisches Paar mit zwei Kindern, alle möglichen Lebensgemeinschaften, aber eine Kleinfamilie mit Vater, Mutter und Kind kommt in diesem Hause nicht vor. Den Schülern wird vermittelt, dass ihre und die Lebensweise der großen Mehrheit veraltet und die Lebensweise von winzigen Minderheiten das Normale sind.
Dann heißt es, die Geschlechtserziehung wird „fächerübergreifend durchgeführt“, auch in § 100b Schulgesetz. Und das sieht dann so aus: Im Mathebuch ist ein Haus eingezeichnet, in dem zwei Frauen wohnen, die bisexuell leben und ein Kind adoptiert haben. Dazu gibt es dann eine Textaufgabe. In dem Buch sind auch andere Häuser aufgezeichnet, aber in keinem davon wohnen Vater, Mutter und Kinder.
Es heißt im (ursprünglichen) Schulgesetz weiter: „Der Gesamterziehungsplan der Eltern darf nicht unterlaufen werden.“ Eingesetzt werden heute freiberufliche, meist homosexuelle  Sexualpädagogen. Die Lehrer sollten nach Möglichkeit den Raum verlassen. Ziel ist die übergreifende Darstellung der sexuellen Vielfalt.
Nachdem jetzt in Medienberichten und Protesten von Lehrern und Eltern das Ganze ein bisschen ans Licht kam, hieß es jetzt in einer Zusammenfassung von Sexualpädagogen auf einer Tagung am 6. September 2013 in Kassel: Jetzt will man die Ziele besser verschleiern und die gleichen Inhalte mundgerechter verkaufen. Dazu Ursula Enders, Verein sexueller Missbrauch: „Sexualpädagogik der Vielfalt mit sexuell-grenzverletzenden Methoden ist ein Etikettenschwindel. Alle Heranwachsenden durchlaufen eine sogenannte homoerotische Phase. Diese Freundschaften sind durch Sehnsucht nach Nähe und Anerkennung gekennzeichnet. Aber sie haben nichts mit Sexualität zu tun.“ – Ich kann mich selber erinnern an so eine Phase. – „Diese Phase hat entwicklungspsychologisch die Funktion, sich der eigenen Geschlechtlichkeit gewiss zu werden, bevor man eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht eingeht. Und je mehr junge Menschen in dieser Phase mit Aussagen konfrontiert werden wie „Homosexualität ist eine frei wählbare Option“ oder „Heterosexualität ist anerzogen“, umso wahrscheinlicher wird es, dass die Identitätsfindung misslingt.“
Dazu kommt, zumindest in der Papieren der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), eine offene Diffamierung von Heterosexuellen, also letztlich auch der Eltern der Kinder. Da heißt es z. B.: 80% der Kinderbelästiger sind heterosexuell. Kannst du es verantworten, deine Kinder heterosexuellen Lehrern oder Lehrerinnen auszusetzen? Nebenbei sagen diese Zahlen das exakte Gegenteil aus; denn wenn die maximal 5% der Homosexuellen für 20 % der Übergriffe verantwortlich sind, und die 95% Heterosexuellen nur für 80%, dann ist die Gefahr von Missbrauch bei Homosexuellen fast fünfmal so hoch. Peinlich für eine Lehrergewerkschaft, dass sie offenbar nicht einmal den Dreisatz beherrscht.
Jetzt kann man sich fragen, wozu? Was soll das Ganze eigentlich am Ende bringen? Was ist das Ziel? Bekannt wurde diese ganze Genderidee durch den berühmten Satz von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zur Frau gemacht.“ Und dann heißt es beim Ministerium für Sozialordnung und Familien in Baden-Württemberg: „Gender umschreibt das soziale Geschlecht. Alle tradierten Geschlechtsbilder (Gender) sind eine Rollenzuschreibung von außen, die häufig verinnerlicht wurde.“
Das heißt, Mann oder Frau sein sind aufgezwungene Rollenzuschreibungen. Dazu muss man wissen, dass hinter dieser Zuschreibung von irgendwelchem Geschlecht ein materialistischen Menschenbild steht: „Wir, die Linken, glauben fest daran,“ so sagt das Jan Fleischhauer, dass alle Phänomene der menschlichen Existenz am Ende auf Erziehung beruhen, auf nichts, aber gar nichts anderem. Die Natur des Menschen ist es, keine zu haben.
Das heißt, er ist weißes Papier, auf das ich jetzt schreiben kann, was ich will. Dahinter steht die Theorie des Behaviorismus, nach der eine vollständige Neuprogrammierung des Menschen denkbar ist. Nach dieser Theorie sind alle gesellschaftlichen Institutionen: Ehe, Familie, Geschlecht, Werte, Normen menschengemacht und damit konstruiert und können genauso gut wieder dekonstruiert werden. „Und das Ziel“, so sagt das Volker Zastrow in seinem Buch „Gender, politische Geschlechtsumwandlung“, „greift hoch hinaus, es will nicht weniger als den neuen Menschen schaffen und zwar durch Zerstörung der traditionellen Geschlechterrollen.“ Also es ist wieder eine Utopie, ein neues Paradies auf Erden, das man da schaffen möchte.
Die Zerstörung der Geschlechterrollen hat die Zerstörung der Identität zur Folge. Judith Butler, die Chefideologin dieser Bewegung, hat in ihrem programmatischen Werk „Gender Trouble : Feminism and the Subversion of Identity das Ziel direkt vorgegeben: Subversion of Identity = Zerstörung der Identität. Und Nina Degele aus Freiburg, Professorin für Gender-Studien, schreibt: „Was verunsichert uns mehr, als uns nicht eindeutig als Mann oder Frau klassifizieren können.“ Im Schwäbischen gibt es als Ausdruck der höchsten Stufe von Verwirrung das Sprichwort: „I weiß nimmer, ob i a Männle odr a Weible bin.“ Und die Kasseler Professorin Elisabeth Tuider, die mit einigen Kollegen das erwähnte Standardwerk „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verfasste, möchte als Methode ausdrücklich die Verwirrung und die Veruneindeutigung angewendet wissen. Das ist das Ziel all dieser Lehrbücher, die in den Schulen über dieses Thema kursieren.
Früher hat man die Gesellschaft geändert, das soziale Umfeld. Jetzt geht man einen Schritt weiter: an die Biologie, also an die Naturwissenschaft. So heißt es im Artikel des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung: „Ein kluger Kopf hat mal gesagt: Biologie ist das, was man dafür hält.“ Die Baden-Württembergische Landesregierung, so sagt es die Wirtschaftswoche, will den Biologie-Unterricht in einen Fachverbund Naturphänomene und Technik aufgehen lassen. Offensichtlich wird der Versuch unternommen, einer Ideologie mit einem bestimmten Menschenbild den Weg zu ebnen.
Und wenn man sich die Geistesgeschichte anschaut: Finden wir mit dem Humanismus, mit Kant und Laplace die Emanzipation von Gott und seinen Normen; die nächste Stufe war der Sozialismus, die Emanzipation von der sozialen Wirklichkeit mit Rousseau und Marx; und jetzt sind wir am Endpunkt: Emanzipation von der biologischen Wirklichkeit, durch dem Konstruktivismus von Foucault, de Beauvoir und Skinner. Das heißt, auch die Physik, die Biologie, sie muss, so Donna Haraway dekonstruiert werden. Wir fallen also im Grunde wieder zurück in die vorwissenschaftliche Zeit, wo nicht mehr die Natur, das Experiment, darüber entscheidet, ob eine Hypothese stimmt, sondern eine Ideologie.
Und Konrad Lorenz, einer der großen Kämpfer gegen diese Ideologie, hat damals in dem Buch „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“ geschrieben: Der Irrglaube, dass man aus dem Menschen schlechterdings alles machen kann, liegt den vielen Todsünden zugrunde, welche die zivilisierte Menschheit gegen die Natur des Menschen begeht. Es muss übelste Auswirkungen haben, wenn eine weltumfassende Ideologie samt der sich daraus ergebenden Politik auf einer Lüge begründet ist.
Es ist schon ein unglaublicher politischer Vorgang, wenn man sich das einmal vor Augen führt: Diese Ideologie, die unsere gesamte Gesellschaft verändern soll, wurde als „Hidden-Agenda“ (= geheime Absicht), ohne jemals das Parlament oder die Bevölkerung aufzuklären oder gar zu fragen, an allen demokratischen Institutionen vorbei per Kabinettsbeschluss für alle gesellschaftlich bedeutsamen Institutionen verbindlich eingeführt, vorbei an der ganzen Bevölkerung, kein Mensch weiß, worum es geht. Das Ziel dahinter ist „die Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten“, so der kinderlose Olaf Scholz damals. Der Staat bestimmt, wann die Kinder schulpflichtig werden: Tendenz immer früher. Der Staat bestimmt, wie lange die Kinder täglich die Schule besuchen müssen: Tendenz Ganztagsschule. Der Staat bestimmt die Unterrichtsinhalte und Erziehungsziele: Durchsetzung der Gender-Ideologie.
Und der Trend ist eindeutig: In den meisten Grundschulklassen sind es höchstens noch eine Handvoll Kinder, die mittags zu Oma oder Opa oder sogar, noch seltener, nach Hause zu Mama und Papa gehen. „Kitas und Ganztagsschulen sind für mich“, so sagt das Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, „Symptome der Verstaatlichung und Kollektivierung der Erziehung.“ Es geht ganz eindeutig darauf hinaus, die Eltern aus der Erziehung herauszudrängen. Ein entscheidender Baustein ist im jetzigen Koalitionsvertrag vereinbart: Kinderrechte in die Verfassung aufzunehmen. Damit entscheidet letztlich der Staat – auch gegen die Eltern – was gut oder schlecht für das Kind ist.
Und da stört natürlich die Familie. Der Kinderwert-Monitor der UNICEF hat tausend Mädchen und Jungen im Alter von 6 – 14 Jahren befragt, und 98% von ihnen sagten, dass ihnen die Eltern die Werte am besten vermitteln. Und das ist tödlich für eine solche Ideologie. Man muss also, wenn diese Ideologie durchgesetzt werden soll, die Kinder möglichst früh von den Eltern trennen. Ein Mittel dazu ist die Sexualisierung. So heißt es in einer inoffiziellen Handreichung zur Sexualerziehung: „Wir brauchen die sexuelle Stimulation der Schüler, um den Autoritäts-Gehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen. Die Kinder sollen sexualisiert werden, um sie abzugekoppeln von ihren Eltern....
Auch das Institut für Demoskopie in Allensbach fand in seiner jüngsten Studie heraus, was bis heute gilt: dass das Rollenverständnis von Mann und Frau (2013) konservativer ist als in den 1990er Jahren. Und das gilt besonders für die junge Generation. Das wissen natürlich auch die Strategen der Gender-Ideologie. Aber es muss dann offensichtlich ein anderes Ziel hinter dem Ziel geben. So sagt Josef Kraus, der schon zitierte Präsident der deutschen Lehrer: „Der abendländische Wertekonsens soll außer Kraft gesetzt werden und mit ihm alle Orientierung. Für mich sind diese Ansätze Dekadenz-Phänomene. Sie beginnen mit dem Verlust von Identität und Selbstachtung.“ Das heißt,
der seiner Identität beraubte Mensch wird beliebig lenkbar, abhängig, unmündig und führungsgläubig.
Hintergründe der Erziehung zu „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ Transkript eines Referates von Dr. Wolfgang Leisenberg
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/10/22/hintergruende-der-erziehung-zu-toleranz-und-akzeptanz-sexueller-vielfalt/

Insbesondere im Bereich der Sexualerziehung ist der Staat zur Zurückhaltung und Toleranz verpflichtet. Die Schule muss jeden Versuch einer Indoktrinierung der Schüler mit dem Ziel unterlassen, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen. Sie hat das natürliche Schamgefühl der Kinder zu achten und muss allgemein Rücksicht nehmen auf die religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen der Eltern, soweit sie sich auf dem Gebiet der Sexualität auswirken.
Vor diesem Hintergrund erweist sich schulischer Unterricht mit dem Ziel, die Schüler zur im Sinne einer Befürwortung verstandenen Akzeptanz jeglicher Art von Sexualverhalten zu erziehen, als verfassungswidrig.
Staatliche Vorgaben für die schulische Sexualerziehung, die Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität als gleichwertige Ausdrucksformen von Sexualität vorgeben, verstoßen gegen das
verfassungsrechtliche Indoktrinationsverbot
Rechtsgutachten zur Verfassungs- und Gesetzmäßigkeit der Erziehung von Schulkindern an öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein zur Akzeptanz sexueller Vielfalt von Prof. Dr. Christian Winterhoff erstellt im Auftrag des Vereins echte Toleranz e.V.
https://www.echte-toleranz.de/files/Dokumente/Rechtsgutachten.von.Prof.Dr.Christian.Winterhoff.v.29.08.2016.pdf

Der Verein „echte Toleranz e.V.“ setzt sich für den Schutz und die Förderung der Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt in Deutschland ein. Wir tun dies, weil die öffentliche Debatte in Deutschland zusehends davon geprägt ist, dass bestimmte Wertvorstellungen und Meinungen pauschal nicht mehr toleriert, sondern nur noch stigmatisiert  werden – beispielsweise als „reaktionär“, „christlich-fundamentalistisch“ oder „homophob“. Wir halten diese Entwicklung für bedenklich. Denn unsere Verfassung gibt jedem Bürger das Recht, seine persönlichen Wertvorstellungen und Ansichten frei zu äußern und danach zu leben, soweit er nicht dadurch gegen Gesetze verstößt. Können in der öffentlichen Debatte bestimmte Wertvorstellungen und Meinungen aber nicht mehr artikuliert werden, ohne damit einen medialen oder sozialen „Shitstorm“ auszulösen, gilt das Grundrecht der freien Meinungsäußerung faktisch nicht mehr für alle Bürger gleichermaßen. Mit dem Geist unserer Verfassung ist dies unvereinbar.
https://www.echte-toleranz.de/index.php/ueber-uns.htm

Interessant auch die kritischen Berichte über die SCHLAU-Workshops in den Schulen Schleswig-Holsteins (schul-lesbisches Netzwerk http://schlau-sh.de) unter https://www.echte-toleranz.de/index.php/forum.html und der Aufruf seine Meinung im Sinne echter Toleranz öffentlich kundzutun https://www.echte-toleranz.de/index.php/mitmachen.html.

SCHLAU Schule der Vielfalt
Auf der Website "Schule der Vielfalt" Come in. Wir sind OFFEN lesbisch - schwul - bi - hetero - trans* heißt es:
Zentrale Methode ist eine biografische Runde, in der die Jugendlichen den SCHLAU-Teamer_innen Fragen zu ihren persönlichen Erfahrungen stellen können. Typische Fragen lauten etwa: „Wie hast du von deinem Lesbisch- oder Schwulsein gemerkt?“; „Was haben deine Eltern gesagt?“, „Wärst du lieber hetero?“. Diese Fragen werden aus der persönlichen Erfahrung der Teamer_innen heraus beantwortet. So gelingt es, ein vielfältiges Bild von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* zu zeigen und die Jugendlichen für Vielfalt zu sensibilisieren. Ein klassischer Workshop dauert zwischen 90 und 120 Minuten.
Durch den antidiskriminierungspädagogischen Methodenkoffer „SCHLAUe Kiste“ können in jedem Workshop unterschiedliche Themen wie Geschlechterrollen, Heteronormativität, Mobbing oder Migration aufgegriffen werden. Aber auch Wissen über sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität werden vermittelt. Leitgedanke ist die Sensibilisierung für einen wertschätzenden Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt. Unsere Methoden verstehen sich als Werkzeuge des Erfahrungslernens und ermöglichen durch Selbsterfahrung eigene Fähigkeiten und Vorurteile aufzudecken. Ziel ist die Ausbildung einer selbstreflexiven Haltung.
http://www.schule-der-vielfalt.de/projekte_schlau.htm

Bezeichnend, dass in der "schönen, neuen, bunten Welt", in der die die sexuelle Orientierung symbolisierenden Buntstifte alle GLEICH (!?) nebeneinandergestellt sind, die "Heteros" am rechten Rand in Braun dargestellt sind. Heterosexualität wird zur Randerscheinung :-(
Vielleicht sollte man die Antidisriminierungsbeauftragte des Bundes einmal dezent darauf hinweisen ...

  Genderkonforme frühkindliche Erziehung - Geschlechtsumwandlung schon im Kindergarten als Angriff auf Kinder und Elternrecht

Geschlechter werden gemacht, können aber auch neu ausgebildet und verbessert werden. Es gilt, Geschlechterpotenziale zu nutzen! Wir sehen Geschlechter besonders in ihren gestaltbaren Seiten und nutzen dieses Potenzial bei der Entwicklung von Organisationen und Unternehmen.
Bei der Auswahl und Zusammenstellung von Spielmaterialien wird darauf geachtet, dass Geschlechtsrollenstereotypen aktiv und bewusst entgegen gewirkt wird.
Gunter Neubauer, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SOWIT)
http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/fm7/1442/Gleichstellung_beginnt_im_Kindergarten-Internet.pdf

Vor allem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstreaming bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien aus den Gender-Vorzeigeländern z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa).
Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann und über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014 nachzulesen.
http://charismatismus.wordpress.com/2014/03/11/kita-programme-zur-gender-umerziehung-ein-angriff-auf-kinder-und-elternrecht/

Sehr hörenswert das Interview mit Heinz Buschowsky dem Vorgänger von Frau Giffey als Bürgermeister in Berlin-Neukölln im Sat.1 Frühstücksfernsehen am 05.12.2018:
https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/schnueffler-in-der-kita-erzieher-sollen-auffaellige-eltern-erkennen-clip?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_term=social_post&utm_campaign=fruehstuecksfernsehen&utm_content=20181205_schnueffler-in-der-kita-erzieher-sollen-auffaellige-eltern-erkennen-clip&fbclid=IwAR0lyxm-0lUvheWUE11_JdFg4DbQAQGn5CuaNGre2PcTlDkdjzmzXh-ytEo

Die Amadeu Antonio Stiftung bezeichnet die Kritik als "gewollte Missinterpretationen" "rechtspopulistischer Medien" ...

  Genderkonformer Schulunterricht - vor lauter Förderung der Mädchen geraten die Jungen ins Hintertreffen

Gendermainstreamin Mädchenförderung
http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari080827_Feminismus_Schule_Jungen_Diskriminierung.html

 Die Genderideologen der EU kämpfen an allen Fronten. Künftig sollen Unterrichtsmaterialien abgeschafft werden, die Schülern ein „traditionelles Rollenverständnis der Geschlechter vermitteln“. In einer Handreichung des EU-Komitees für Frauenrechte und Geschlechtergleichheit heißt es: „Kinder sind bereits mit jungen Jahren durch Fernsehserien, Fernsehwerbung, Unterrichtsmaterialien und Erziehungsplänen mit Geschlechterstereotypen konfrontiert“. Für die Gender-Ideologen der EU ist das natürlich total unzumutbar. Die Gender-Ideologen, die den schlimmsten Stalinisten in nichts nachstehen, wollen deshalb Kinder „vom frühestmöglichen Alter an“ weitgehend dem Einfluss von „Geschlechterstereotypen“ entziehen. Weiter fordern diese krankhaften Ideologen, dass nationale Kontrolleinrichtungen den „negativen Einfluss von geschlechterdiskriminierenden Bildern im Fernsehen und Werbekampagnen“ verdeutlichen und „jede Aktion“ unterstützen, die „dem Übergewicht von Geschlechterstereotypen zwischen kleinen Kindern“ entgegenwirke.
Die englische Zeitung Daily Mail sieht bereits die Gefahr, dass nun Kinderbuchklassiker wie „Die fünf Freunde“ von Enid Blyton oder „Peter Pan“ von James Matthew Barrie mit der Umsetzung dieser EU-Richtlinien aus dem Unterricht verbannt werden könnten.

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1919%3Aeudssr-verbot-von-nicht-genderkonformen-kinderbuechern&Itemid=40

Die Genderideologen der EU kämpfen an allen Fronten. Künftig sollen Unterrichtsmaterialien abgeschafft werden, die Schülern ein „traditionelles Rollenverständnis der Geschlechter vermitteln“. In einer Handreichung des EU-Komitees für Frauenrechte und Geschlechtergleichheit heißt es: „Kinder sind bereits mit jungen Jahren durch Fernsehserien, Fernsehwerbung, Unterrichtsmaterialien und Erziehungsplänen mit Geschlechterstereotypen konfrontiert“. Für die Gender-Ideologen der EU ist das natürlich total unzumutbar. Die Gender-Ideologen, die den schlimmsten Stalinisten in nichts nachstehen, wollen deshalb Kinder „vom frühestmöglichen Alter an“ weitgehend dem Einfluss von „Geschlechterstereotypen“ entziehen. Weiter fordern diese krankhaften Ideologen, dass nationale Kontrolleinrichtungen den „negativen Einfluss von geschlechterdiskriminierenden Bildern im Fernsehen und Werbekampagnen“ verdeutlichen und „jede Aktion“ unterstützen, die „dem Übergewicht von Geschlechterstereotypen zwischen kleinen Kindern“ entgegenwirke.
Die englische Zeitung Daily Mail sieht bereits die Gefahr, dass nun Kinderbuchklassiker wie „Die fünf Freunde“ von Enid Blyton oder „Peter Pan“ von James Matthew Barrie mit der Umsetzung dieser EU-Richtlinien aus dem Unterricht verbannt werden könnten.

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1919%3Aeudssr-verbot-von-nicht-genderkonformen-kinderbuechern&Itemid=40

Die neuen Lehrpläne in den Schulen, die unter dem Stichwort "sexuelle Vielfalt" stehen und zu Verführung, Desorientierung und Abbau von Schamgefühlen bei Kindern führen, einschließlich der Forderung, jede individuelle Geschlechtsbestimmung nicht nur zu tolereieren, sondern zu akzeptieren, werden auch unter CDU-Ministerpräsidenten vorangetrieben (zum Beispiel in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Hessen). Der CDU-Kultusminister von Hessen beispielsweise, Ralph Alexander Lorz, setzte den neuen Lehrplan "Vielfalt sexueller Orientierungen" in den Schulen gegen den Widerstand des Landeselternbeirates und gegen den Einspruch der katholischen Kirche in Kraft. Erkennt da jemand die CDU noch wieder?
Werner Münch (1940- ), deutscher Politikwissenschaftler, Politiker, ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, aus CDU ausgetreten

  Genderkonforme Berufsorientierung - nicht erlernte Rollenklischees sondern angeborene Neigungen

Eine Studie kam zu ernüchtenden Ergebnissen bezüglich des neuen "Girls' and Boys' Day" und zeigt die Defizite im Bereich der Jungenförderung auf:
http://manndat.de/geschlechterpolitik/wie-viel-boys-day-steckt-im-girls-boys-day.html 

In der fehlenden Evaluierung des Girls' and Boys' Days wurde von Agens e.V. ein Fall für den Bundesrechnungshof gesehen.
http://agenserv.de/agens-meint/berufswahl-a-la-gender/ 

Bei Neue Wege für Jungs scheint zudem immer wieder der Versuch auf, Jungen dorthin zu schubsen, wo sie den Mädchen nicht im Wege stehen. Vergessen wir bei der ganzen Sache, dass es den Boys Day schon seit langer Zeit gibt, aber er ist wohl eher ein Boys' Year. Ich spreche von Zivieldienst
Arne Hoffmann (1969- ), deutscher Journalist, Buchautor und Blogger, Männerrechtsaktivist

Männer und Frauen haben unterschiedliche Interessenschwerpunkte. Das zeigt sich beispielsweise bei Kindern bei der Wahl des Spielzeugs und der Art der Spiele, bei Erwachsenen in den Schwerpunkten der Berufswahl.
Die Fächerwahl der Studienanfänger zeigt, dass die Neigungen von Männern und Frauen stabil unterschiedlich sind.
Thilo Sarrazin (1945- ), deutscher Volkswirt, Buchautor, ehemaliger SPD-Politiker

Typisch ich! - gendersensible Berufsorientierung?

Zwei Werbepostkarten der Bundesagentur für Arbeit zum Thema "gendersensible" Berufsorientierung nach dem Motto "Geschleschterklischees ade!"
s. Portalseite https://www.klischee-frei.de KLISCHEE FREI. Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl.
Gefördert u.a. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Männer Fehlanzeige) und dem Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB)
Interessant besonders in der Gegenüberstellung
- hier die kraftvolle, dynamisch-ausholende, vor Energie nur so sprühende Powerfrau (Johanna Dampf in allen Gassen, s. Wölkchen) mit Schraubenschlüssel und Schraubenzieher in der Hand, neben sich einen COOL TOOL
Werkzeugkasten mit I LOVE TEC Auflkleber und herumfliegenden USB-Sticks als Sinnbild für technische Affinität - dort ein  ein dürres, sich verkrampft zusammenziehendes, ziemlich gesichtsloses männliches Etwas (wohl kaum ein tapferes Schneiderlein oder ein Däumling) mit Schere und Wischmopp neben einem wandelnden Stift und durch die Luft fliegenden Nadel und Musiknoten als Sinnbild für kreative Affinität.
Interessant auch die Hinterlegung der Frau mit Hellblau, der Klischeefarbe für das männliche und des männlichen Etwas / Mann mit Rosa, der Klischeefarbe für das weibliche Geschlecht. Während das Kleid der Frau rosa Blitze zieren, hebt sich der Pullover des Mannes durch "zittrige" Wellenlinien ab ...

Und dann noch die "Botschaft" in plakativen weißen KAPITALIEN auf knallig-rotem BA-Grund "TYPISCH ICH! [Die Frage muss erlaubt sein: Wie kann sich ein Außenstehender anmaßen zu bestimmen, was für mich typisch ist?] ERWECKE DAS BILD ZUM LEBEN"
Auf der Rückeite der Werbepostkarte die Anleitung "JETZT TALENT-STORY AKTIVIEREN. Erwecke das Bild zu Leben und guck dir an, wen man auch mal umarmen kann - und wen nicht: die AzubiWelt-App herunterladen, Typisch Ich!-Motiv einscannen, Augmented-Reality-Film [erweiterte Wirklichkeit durch die VR-Brille gesehen - oder vielleicht durch einflussreiche Interessen verzerrte Wirklichkeit?] erleben...

Ob diese "gendersensiblen" Darstellungen ein Fall für die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes  - Sexismus (i.S. von "reverse discrimination" bzw. umgekehrten Diskriminierung der Männer wegen ihres Geschlechtes), feministische Androphobie (Feindschaft gegenüber dem männlichen Geschlecht) - sind, sei dahingestellt....

Selbstverständlich soll Berufswahl geschlechtsunabhängig nach Eignung und Neigung geschehen - aber dazu brauch es keine permanente "gendersensible" Beeinflussung und Steuerung in bestimmte Richtungen!

Und die Indoktrinierung durch die Gender-Ideologie dringt auch in die Kinder- und Jugendhilfe ein und setzt schon im Kleinkindalter ein:

Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. Leseideen für Teens von 8 bis 15 Jahren
Im Vorwort dazu: Im Sommer 2016 veröffentlichten das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und das Kompetzenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugenhilfe Sachsen-Anhalt e.V. eine Bücherliste mit Empfehlungen zum Thema Geschlechter- und Familienviefalt für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren. DIese ist auf www.vielfalt-erfahrenswert.de , www.geschlechtergerechteJugendhilfe.de und www.mi.sachsen-anhalt.de/themen/geschlechtlich-sexuelle-vielfalt/ zu finden.

  Genderkonforme Unternehmensberatung

"Jützenbach, ein kleines Dorf mitten in Thüringen, Beamte und Gutachter haben viel vor: Mit einem "Gender-Check" und einem "Gender-TÜV" soll Jützenbach unter die Lupe genommen werden. In einer Studie wurde untersucht, wie in Jützenbach Dorferneuerung unter besonderer Berücksichtigung von Geschlechterbeziehungen - genannt "Gender-Mainstreaming" - bewerkstelligt werden soll. Für dieses Projekt beauftragt das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt den Ingenieur und Universalisten Dr. Peter Lachmann. Vor Ort studiert er den Kampf der Geschlechter - für 15.000 Euro. Peter Lachmann: "Ziel ist es, die bisherige Umsetzung des Gender-Mainstreaming-Leitprinzips von Top-down auf Bottom-up zu verlagern."... Also alles wirklich im Lot in Jützenbach? Nein, denn bei der Feuerwehr, dem wichtigsten Verein, ist keine einzige Frau aktiv. Daniel Gatzemeier, Mitglied im "Gender-Beirat" und Feuerwehrmann, erklärt dazu: "Es geht nicht nur um Frauen und Gender-Mainstreaming. Und unsere Frauen reden im Dorf sehr viel mit. Ohne unsere Frauen läuft hier gar nichts. Das ist so. Auch in der Feuerwehr. Hinter jedem Feuerwehrmann steht eine Frau." Auf die Frage "Was hat denn Gender-Mainstreaming mit der Feuerwehr zu tun? antwortet Daniel Gatzemeier: "Der Begriff kommt vom Erfinder, denk ich mal. Der Herr Gender, der diese Hauptrichtlinien erfunden hat. Und daraus hat sich das ergeben. Man versucht einen Begriff einzuführen, der dann bundesweit übernommen werden soll.""
Thomas Leif. beraten & verkauft. McKinsey & Co. - der große Bluff der Unternehmensberater. München: Goldmann 2008, S. 304-306

Gender wird zum Mainstream - ohne dass der Normalsbürger weiß, was dahinter steht ...

  Genderkonforme Sprache - aus Vater und Mutter wird Elter

Genderkonforme Sprache - das Elter
http://www.medrum.de/content/gender-konforme-und-reaktionaere-lebens-und-sprachformen

Ähnliches Foto

Am 22. Dezember 2010, mitten in den Weihnachtsvorbereitungen wurde eine kurze Pressemitteilung veröffentlicht, die für Februar 2011 einige Sicherheitsverbesserungen für das Formular Consular Report of Birth Abroad Certificate ( HYPERLINK "" CRBA) ankündigte. Der letzte Paragraf dieser Ankündigung war bemerkenswert: Mit den Anträgen für US-Pässe und den überarbeiteten CRBA werden statt den Bezeichnungen „MUTTER“ und „VATER“ die geschlechtsneutrale Bezeichnung „ELTER“ eingeführt. Diese „Verbesserungen“ sollen der Gender - Gerechtigkeit und der Berücksichtigung unterschiedlicher „Familientypen“ dienen. Aufmerksamen Beobachtern entging diese wahrlich revolutionäre Ankündigung nicht, und so gab es in der Folge eine Lawine öffentlicher Debatten. Verteidiger der Familie widersprachen heftig dieser Neudefinition von Elternschaft, die Vater und Mutter ausgrenzt, während die Eiferer für homosexuelle Rechte die Geschlechtsneutralität der Entscheidung, die ganz auf ihrer Linie liegt, jubelnd begrüßten. Und so hat die derzeitige US–Regierung wieder einmal das goldene Kalb, das sie verehrt, auf einen Sockel gestellt. Hier wird erneut der Versuch gemacht, eine kulturelle Wende einzuläuten, die die breite Mehrheit der Amerikaner nicht mitmachen will. So führten die Proteste prominenter Mütter und Väter immerhin zu einem Teilerfolg. Die Empörung war so gewaltig, dass die Außenministerin Hilary Clinton, die vorgeblich die „Details“ der Änderungen nicht kannte, zu einem Salomonischen“ Kompromiss fand. Am 11. Januar 2011 erklärte das Außenministerium, dass die neuen Formulare die Bezeichnungen „Mutter, oder Elter 1“ und „Vater, oder Elter 2“ tragen werden. Diese „Lösung“ bedeutet aber weiterhin eine Herabwürdigung von Mutter und Vater als wahre Eltern.
Vincenzina Santoro
http://www.erziehungstrends.net/Gender/Vater/Mutter/Elter

"Ich bin's, dein Elter!" Es ist soweit. Die Gender-Diskussion dreht jetzt offiziell ab ins Absurde. Vorreiter ist die Schweiz. Die Stadt Bern hat einen 22-seitigen Sprachleitfaden für die Stadtverwaltung herausgegeben, damit auch wirklich in jeder Situation geschlechtsneutral formuliert werden kann. Damit folgen die Schweizer der Beschlussvorlage 12267 des Ausschusses für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der unter anderem gegen die Verwendung des Mutterbegriffes in den Nationen kämpfen soll, um Gender-Gleichheit herzustellen. ...  Die sprachliche Deformation solle jedenfalls die Adoption von Kindern für gleichgeschlechtliche Paare erleichtern, die ja schwerlich in Mama und Papa zu differenzieren sind.
http://www.freitag.de/autoren/gerosteiner/ich-bins-dein-elter 

Peter Eisenberg: Das Deutsche ist eine geschlechtergerechte Sprache – ohne Zwang und ohne Manipulation
Wenn in der Zeitung steht: "Die deutschen Steuerzahler und besonders die Autofahrer werden wieder einmal zur Kasse gebeten", dann versteht jeder, dass Personen bestimmter Art bezeichnet sind, unabhängig vom natürlichen Geschlecht. Unsere Sprache wird den Anforderungen an Geschlechtergerechtigkeit problemlos ohne Veränderung gerecht.
http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/geschlechtliche-vielfalt-trans/269909/peter-eisenberg-das-deutsche-ist-eine-geschlechtergerechte-sprache-ohne-zwang-und-ohne-manipulation (ansonsten sind die Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung kaum bis gar nicht genderkritisch)

Eine Publikation des DUDEN-Verlags in Mannheim trägt den Titel "Richtig gendern. Wie Sie angemessen und verständlich schreiben"...
Unsere Sprache hat es auch nicht leicht. Das Wort ERfolg klingt manchen zu männlich, FantaSIE zu weiblich. Nur SIEgER sind immer zufrieden.
Karl-Heinz Karius (1935- ), deutscher Werbeberater

Die Sp_innen!
http://www.artikel5-gg.info/GenderMainstreaming.html
... die Begriffe "Vater" und "Mutter". In Bern gilt nun die amtliche Empfehlung, diese biologistischen und deswegen auf jeden Fall sehr ausgrenzenden Begriffe durch "Elter 1" und "Elter 2" zu ersetzten. ... Richtig ist nämlich nur, dass Kinder in der Regel von Erwachsenen großgezogen werden. Elternschaft aus gendersensibler Perspektive aber eine ganz verzwickte Sache ist. ... Und in welches Formular dürfen sich zwei Väter eintragen, wenn dort nach einer Mutter gefragt wird?

Ist die "Trans-Frau" wirklich weiblich? Und was ist der Unterschied zur "Trans*Frau", "transweiblich", "trans*weiblich", "transgender-weiblich", "Transsexuellen Frau", "Inter-weiblich", "Inter*Frau", "XY-Frau" und "Femme" - und wer zur Hölle will das überhaupt wissen?

Mir schrieb ein Medizinstudent, dass ihm ernsthaft abverlangt wurde, eine Arbeit über Prostatakrebs in geschlechtergerechter Sprache abzugeben. Jetzt können nur Männer Prostatakrebs bekommen. Das ist doch fern von jeder Logik! Und mit welcher Rechtsgrundlage wird so etwas eingefordert?
alle Zitate von Birgit Kelle (1975- ), deutsche Journalistin und Publizistin

10 Gründe,warum gendergerechte Sprache echt der letzte Müll ist
Mal ehrlich: es sieht einfach scheiße aus. Mit diesen ganzen Strichen und Sternchen – wer hat da noch Lust, weiterzulesen? Eben.
http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5509032&s=&SuchRahmen=Print/

Wenn das Genus mit dem Sexus
Wann begreifen die Leute endlich, dass das grammatische Geschlecht mit dem biologischen Geschlecht nichts zu tun hat? Eine Verständnishilfe
Dealer, Gefährder, Terrorist, Kriegsverbrecher, Salafist, Dschihadist, IS-Anhänger, Straftäter, Intensivtäter und Einbrecher sind Wörter, die überall verwendet werden, in der „taz“ wie in der F.A.Z., im „Spiegel“ wie in der „Zeit“. Niemand möchte mit solchen Wörtern behaupten, dass Frauen keine Drogen vertreiben, nicht in Wohnungen einbrechen oder keine Straftaten begehen. Es handelt sich um Substantive im Maskulinum, die wir zur Bezeichnung von Personengruppen verwenden, und zwar unabhängig vom natürlichen Geschlecht. Man spricht vom generischen Maskulinum, eben weil es sich auf ganze Gruppen von Personen ohne Geschlechtsdifferenzierung beziehen kann. Dass es sich so verhält, wird unübersehbar etwa an Bezeichnungen für Werkzeuge wie „Öffner“, „Bohrer“, „Summer“, die demselben Bildungstyp angehören.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gendergerechte-sprache-wenn-das-genus-mit-dem-sexus-15470481.html

Wissenschaftler_innen auf Orwells Spuren – wie Berliner an einer neuen politisch korrekten Sprache arbeiten
Ich habe mich geirrt: Bis vor Kurzem dachte ich, Universitäten seien chronisch unterfinanziert und jede Forderung nach mehr Geld sei so berechtigt wie unterstützenswert. Nun hat das Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität in Berlin den Gegenbeweis erbracht. Was die Lehrende Lann Hornscheidt, die sich je nach Schreibweise Professorin, Profe_ssorin oder Professx nennt, dieser Tage über Interviews verbreitet, ist entweder grandiose Satire oder kompletter Irrsinn. Allein mit ihrer Antwort bei „Spiegel online“, „Ich möchte mich in der Anrede nicht als Frau oder Mann identifiziert finden“, hat sie sich für den Hohlspiegel qualifiziert – wie die ganze 54-Seiten-starke Broschüre zu „feministischem Sprachhandeln“. Man fragt sich, welche Drogen man nehmen muss, um so einen skurrilen Leitfaden zu erfinden. Und welche Probleme eigentlich ein Land haben muss, das vermeintliche Diskriminierungen in der Sprache zu einem solchen Problem aufbauscht.

Wir zitieren einmal diese Berliner Wissenschaftler, die Sätze von beeindruckender Schönheit und Klarheit geschaffen haben: „So ist es beispielsweise eine diskriminierende Norm, ..., dass ich als ableisierte, d. h. nicht beHinderte Dozen_tin, in einem Gespräch mit einer studentischen Arbeitsgruppe auf eine bestimmte Stud_entin hinweise und mich dabei nicht auf ihre inhaltlichen Beiträge beziehe, sondern auf ihr_e Kommunikationsform – beispielsweise Gebärdensprache – als sie charakterisierendes Kriterium, weil ich mich bislang noch nicht mit dieser Diskriminierungsform beschäftigt habe.“ Wenn Sie nun nicht alles verstehen, könnte das auch – pfui, pfui – daran liegen, dass Sie zumindest latent rassistisch, frauen- oder behindertenfeindlich sind. Der Unterstrich soll die unzumutbare Sichtweise demaskieren, es gäbe nur Männer und Frauen. Und das Binnenversal ein Stolperstein sei, schließlich ist Behinderung „kein pathologischer Zustand von Menschen, sondern ein gesellschaftlicher Prozess, in welchem Menschen an gesellschaftlicher Teilhabe beHindert werden“. Das Anprangern ist nur die halbe Miete – zugleich gibt der Leitfaden groteske Regeln für die schöne neue Sprechwelt. Schließlich sei die „anmaßende Idee, alle könnten einem und nur einem Geschlecht zugeteilt werden, an Irrsinn nicht zu überbieten“. Wie bitte? An Irrsinn nicht zu überbieten? Schön wär’s, wenn das der größte Irrsinn dieser Welt wäre. Aber von Zweifeln in ihrer Mission sind die Überzeugungstäterinnen unbeleckt. Laut beiliegender Argumentationshilfe wird der Einwand, ob das denn wissenschaftlich überhaupt alles bestätigt sei, hochwissenschaftlich und zweifelsfrei mit drei Worten belegt: „Ja, ist es.“
Gut, das überzeugt. Also rotten wir Diskriminierungen mit Stumpf und Stiel aus. Beginnen wir beim unscheinbaren, aber bitterbösen Wörtchen „man“ – geht gar nicht, denn es „re_produziert immer wieder Vorstellungen von weißen ableisierten Männern als prototypisch für das Allgemeinmenschliche“. Und dann dieses Macho-„Er“ - das Wort gehört ausgemerzt: Die „Frauisierung“ der Sprache empfiehlt, es durch ein a zu ersetzen. Heraus kommen Wendungen wie „Unsa Lautsprecha, unsa Türöffna, unsa Mitarbeita“. Durchgeknallta geht’s kaum. Einen anderen Ausweg aus der diskriminierenden Sprache soll das x weisen: Studenten werden zu Studierx, das dazugehörige Fragepronomen heißt wex? Oder Frau greift auf den Unterstrich zurück, den es in drei hübschen Formen gibt – dynamisch (Stu_dentin), als Wortstamm (Stud_entin) oder statisch (Student_ in). Es finden sich noch mehr bizarre Ideen, schließlich wäre sonst der „Referent_innenRat“ der Humboldt- Uni noch enttäuscht gewesen, der den Leitfaden finanziell unterstützt hat.
Wie lange darf man ein Mädchen noch Mandy, eine Stadt Mannheim, eine Frucht Mango nennen? Wann heißt „Gender Mainstreaming“ endlich „Genda“? Man/frau/mensch könnte noch mehr dieser grotesken Beispiele bringen und sich politisch unkorrekt auf die Schenkel klopfen. Aber wirklich lustig ist es nicht.
Der Irrsinn hat längst den Marsch durch die Institutionen angetreten. Nicht nur die Humboldt-Universität hat sich zu einer „geschlechtergerechten“ Sprache verpflichtet, auch der Bund hat längst eine sprachliche Handreichung seiner Antidiskriminierungsstelle aufgelegt, der Senat plant Ähnliches. George Orwell erfand in seinem Roman 1984 „Neusprech“, eine vom Regime künstlich veränderte Sprache, um „Gedankenverbrechen“ von vornherein zu verhindern. Es ist bittere Ironie, dass ausgerechnet Kämpfer gegen Rassismus und Diskriminierung nun Orwell verwirklichen helfen.
https://www.abendblatt.de/meinung/article127371591/So-funktioniert-feministischer-Neusprech.html

  Genderkonforme Namensgebung

Pampers wirbt für geschlechtsneutrale NamensgebungAuswüchse der Gender-Ideologie zeigen sich auch in der Idee einer "geschlechtsneutralen" Namensgebung.

„Pampers“ hat seit neuestem auf ihren Seiten pampers.de, pampers.at und pampers.ch Werbung für „Tolle Namen, die zu Mädchen und Jungen passen“.

In diesem auf den Internetseiten von „Pampers“ veröffentlichten Artikel heißt es: „Ein Vorteil der Wahl eines geschlechtsneutralen Babynamens, der weiblich und männlich sein kann, ist, dass Ihr Kind eines Tages frei von vorgefassten Geschlechterstereotypen zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job oder eine Universität erscheinen kann.“

Dann folgt eine Aufzählung dieser „tollen Namen“, darunter beispielsweise Blair, Cameron, Harley, Hayden, Jordan, Kennedy, Lee, Reagan, usw. Die Autoren haben anscheinend wohl eine gewisse Vorliebe für anglo-amerikanische Politiker und Motorräder, allerdings scheint vor allem beim Namensstifter des letztgenannten Präsidentennamens fraglich, ob dieser auch mit der Verwendung seines Namens als „geschlechtsneutralem Gendernamen“ einverstanden wäre.

Immerhin räumt Pampers ... auch einige Nachteile dieser Namen ein: „Es kann sein, dass Ihre Tochter irrtümlicherweise einen blauen Lastwagen auf ihrer Namenskarte erhält, wenn sie zum ersten Mal den Kindergarten besucht, oder dass Ihr Sohn auf einer Geburtstagsfeier eine rosa Krone überreicht bekommt, weil sich die Gastgeberin geirrt hat.“

Eine Petition von CITIZEN GO hatte Erfolg: Pampers hat auf den Protest tausender Bürger reagiert und den betreffenden Artikel von der Internetseite genommen:

https://www.citizengo.org/de/ec/37060-pampers-soll-sich-von-gender-ideologie-distanzieren

https://www.wuestenstrom.ch/blog/wp-content/uploads/2018/09/images.jpeg

  Sprache der Genderismus-Vertreter

Umwertung traditioneller Wertbegriffe, Newspeak und pseudowissenschaftliches Fachchinesisch   >  Zitate s.u. !

Homoehe
homo bedeutet Lateinisch "Mensch" - vielleicht ist ja der neue Mensch ja in sich selbst verliebt und  mit sich selbst verheiratet ... eigentlich ist der Ehebegriff seit Jahrtausenden auf die Verbindung von Mann und Frau ausgerichtet mit der Möglichkeit der Zeugung von Kindern...

Regenbogenfamilie
Euphemismus für Patchworkfamilie

vgl.
Ein-Eltern Familie für Alleinerziehende
Gute Kita Gesetz für Geld für alles (nur nicht gute Kitas)
Doppelresidenzmodell für Zerrisene-Kinder Modell oder Unterhalts-Sparversuch Modell

Framing durch Neusprech auch in der Familienpolitik: Ein machtvolles bis gefährliches Instrument, wenn wir die Begrifflichkeiten, die wir benutzen, nicht hinterfragen. Denn Worte vernebeln Realitäten.
https://mama-arbeitet.de/standpunkt/neusprech-in-familienpolitik

EPIC - European Platform for Investing in Children
Konstatiert wird zunehmende Kinderarmut - propagiert wird gewissermaßen die "Regenbogenfamilie"
http://europa.eu/epic/about/index_de.htm 

Genderfluid
"Genderfluid zu sein heißt, dass eins nicht immer das selbe Geschlecht hat, sondern immer wieder ein anderes. Das Geschlecht kann sich manchmal ändern oder sehr oft oder nur selten. Bei manchen Menschen ändert es sich mehrmals am Tag, bei anderen alle paar Wochen, wieder bei anderen alle paar Jahre."
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=genderfluid Google Top-Einblendung aus dem "Nichtbinär-Wiki"
https://nibi.space/genderfluid

Cisgender (im Gegensatz zu Transgender]
Personen, deren Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt

Gender Dysphoria
Unzufriedenheit mit dem eigenen Geschlecht, Gender Depression
"... eine sehr sehr kleine Gruppe von Leuten mit psychischen Problemen dominiert bei Twitter eine sehr große Gruppe mit sehr viel häufigeren Problmen (was tatsächlich der Aufmerksamsverteilung in den Mainstream-Medien, die Twitter dominieren, geschuldet ist)..."
http://presselinks.gedaechtnisbuero.de/alltag/gender-dysphoria/

Gendering
Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Geschlecht und geschlechterbewusstem Sprachgebrauch

Doing Gender
Jede Person konstruiert sich als feminin oder maskulin in der Interaktion, hat also eigenen Anteil an der Herstellung von Geschlechtlichkeit

Othering
Abgrenzung der Gruppe, der man sich zugehörig fühlt, von anderen
https://www.nzz.ch/gesellschaft/gender-lobby-kaempfen-am-stehpult-ld.151729


aber:

Gender Mainstreaming RegenbogenfamilieDer Weg der Natur wird verlassen werden und die Familien werden wie Körner sein, die verstreut werden und die nichts mehr einen kann.
J
ohannes von Jerusalem (Jehan de Vezelay) (1042-1119), franzsösischer Tempelritter und Visionär

Die Gesellschaft hat ein hohes Interesse daran, dass Kinder in möglichst stabilen, für sie günstigen Verhältnissen aufwachsen. Das ist am ehesten in Familienverbänden gegeben, in denen die Kinder beim leiblichen Vater und der leiblichen Mutter leben.
Auch für das Sozialkapital ist es wichtig, in welchen Strukturen Kinder aufwachsen. Empirische Untersuchungen zeigen nämlich, "das das Aufwachsen in einer nicht-intakten Familie zu einem signifikanten Rückgang des bürgerschaftlichen Engagements im Erwachsenenalter führen".
Die Behauptung "Beziehung schlägt Herkunft" ist nicht nur durch die
Suche vieler Spenderkinder nach ihrer leiblichen Herkunft
, sondern seit vielen Jahrzehnten auch durch die Adoptionsforschung widerlegt.
Thilo Sarrazin (1945- ), deutscher Volkswirt, Buchautor, ehemaliger SPD-Politiker

Die Argumente gegen den Gendersprech - Sprachökonomie, Verständlichkeit, Sprachlogik, Kritik an der Verwendung von substantivierten Partizipien, Gleichsetzung von Genus und Sexus, Überbetonung des Geschlechtlichen, Ästhetik,   - und Beispiele dazu finden sich unter unter http://de.wikimannia.org/Gendersprech


  Diffamierung von Kritikern und Unterdrückung von kritischen Meinungen zum Genderismus

Diffamierende Etikettierung ihrer Kritiker

engstirnig, intolerant, weltfremd, moralinsauer, reaktionär, ultrakonservativ, stinkkonservativ, ewiggestrig, rückwärtsgewandt, mittelalterlich, rechts
(um nur einige der verwendeten Adjektive im Internet zu zitieren)
Homphober, Homo-Hasser
(lat. homo = Mensch, müsste also eigentlich Menschenhasser heißen, und nicht Homosexueller...)
Der Mechanismus der Diffamierung ähnelt sich: Kritik am jüdischen Staat (z.B. Siedlungspolitik) = Antismemitismus, Kritik am Islam (z.B. Integrationsbereitschaft) = Islamophobie, Kritik am Gendermainstreaming = Homophobie

Diffamierung von Kritikern
ZEIT-Kommentar zur Birgit Kelles "Gendergaga": Im reaktionären Nebel - Das Märchen vom Gender-Wahn schafft es auf die Beststellerlisten
http://www.zeit.de/kultur/2015-03/gender-feminismus-birgit-kelle-kommentar

Die Medien schweigen sich zum Genderismus weitestgehend aus, als ob es einen Schweigebefehl dazu gäbe. Es stellt sich die berechtigte Frage, wie ein so weitreichendes gesellschaftliches Paradigma fast unter Ausschaltung der öffentlichen Wahrnehmung installiert werden konnte. Das Buch "The Gender Agenda" der US-amerikanischen Journalistin Dale O'Leary wurde in Deutschland nicht bekannt. Michael Bock, Professor für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, schrieb 2004 einen Aufsatz mit dem Titel "Gender Mainstreaming als totalitäre Steigerung von Frauenpolitik". Er wurde wegen des Artikels angefindet und mit beruflichen Konsequenzen bedroht. Seitdem schweigt er zum Thema Genderismus. Autoren, die sich in Artikeln kritisch äußern, auch aus dem katholischen Bereich, werden bis heute angefeindet.

"Genderismus ist eine Rechtaushebelungs- und Rechtfertigungsideologie. ... Es geht dabei nicht darum, dass natürlich eine Wissenschaftlerin besser sein kann als ein konkurrierender Wissenschaftler und diesem dann natürlich vorzuziehen wäre, sondern darum, Bewertungskritierien auszuhebeln (wie ist "gleich gut qualifiziert" definiert?) und durch Willkür zu ersetzten. Im Sozialismus wurde dies mit der Klassenzugehörigkeit begründet, im Driten Reich mit der Rassenzugehörigkeit und jetzt mit der Geschlechtszugehörigkeit. Doch ist das alles nur Augenwischerei: Weder war Stalin ein Proletarier noch Hitler blond und blauäugig noch Ursula von der Leyen real benachteiligt.
http://de.wikimannia.org/Genderismuskritik

"So ist und bleibt die klassische Ehe die bevorzugte Lebensform der meisten Menschen - und das ist auch gut so", schrieb der Ministerpräsident Baden-Württembergs in einem Essay für die "Zeit". Kretschmann hat damit heftige Reaktionen in seiner Partei und in der Schwulen-und Lesben-Community provoziert. Der Protest war so stark, das Kretschmann sogar eine öffentliche Erklärung abgeben musste und er auf Facebook mitteilte: "Die Ehe für ale ist und bleibt mein politisches Zielt."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-gruenen-winfried-kretschmann-entschuldigt-sich-fuer-ehe-vorstoss-a-1115432.html

  Diskriminierung von Menschen, die ihre homosexuellen Gefühle verändern wollen 

Menschen die ihre homosexuellen Gefühle verändern wollen, werden heute diskriminiert, sagt Christl Vonholdt im kath.net Interview. Es gibt keine Hinweise, dass Homosexualität angeboren sei, ihre Veränderung ist aber heute ein Tabu. Von Johannes Graf

Homosexualität gilt seit fast vierzig Jahren nicht mehr als emotionale Störung. Wissenschaftliche Untersuchungen zu Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Homosexualität gibt es seither fast nicht mehr. Das diskriminiert Menschen, die sich eine Abnahme ihrer homosexuellen Gefühle wünschen, sagt die Ärztin Christl Vonholdt, Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft. Sie fühlen sich von einer Gesellschaft alleine gelassen, die nur das „Coming-out“ akzeptiert, wenn homosexuelle Gefühle auftauchen. Diese haben ihre Wurzeln oft in seelischen Verletzungen der frühen Kindheit, worauf viele Forschungsergebnisse hinweisen. Die Veränderung homosexueller Neigungen ist möglich, wenn Motivation, Ausdauer, Mut und einfühlsame Therapeuten vorhanden sind.
Homosexualität wurde im Jahr 1973 von der Amerikanischen Psychiatervereinigung von der Liste der emotionalen Störungen gestrichen und gilt seither zumindest in den westlichen Ländern nicht mehr als psychische Störung. Zeigt die Erfahrung der letzten knapp vierzig Jahre, dass diese Entscheidung richtig war?
Christl Vonholdt: Es war eine politische Entscheidung, die in einem bestimmten ideologischen Klima und unter enormem politischem Druck gefällt wurde. Neue wissenschaftliche Untersuchungen, die eine Veränderung in der Einschätzung der Homosexualität aus psychologischer Sicht gerechtfertigt hätten, gab es nicht.
Eine Folge der Entscheidung ist, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Ursachenforschung und Therapiemöglichkeiten von Homosexualität in der Öffentlichkeit fast nicht mehr vorkommen. Das diskriminiert Menschen, die mehr darüber wissen möchten, weil sie sich eine Abnahme ihrer homosexuellen Gefühle wünschen. Homosexualität ist ja weder angeboren noch genetisch festgelegt. Zu Recht befindet der Homosexuellenaktivist und Sexualwissenschaftler Professor Martin Dannecker: „Alle in der Vergangenheit angestellten Versuche, die Homosexualität biologisch zu verankern, müssen als gescheitert bezeichnet werden.“...
kath.net: Sind homosexuelle Neigungen veränderbar? Wenn ja unter welchen Voraussetzungen?
Vonholdt: Menschen, die sich verändern möchten, brauchen eine starke Motivation, Ausdauer und Mut. Sie müssen das feste Vorhaben haben, auf homosexuellen Sex verzichten zu wollen. Veränderung ist kein leichter Weg und Rückfälle sind möglich. Dabei ist wichtig zu wissen: Veränderung homosexueller Gefühle geschieht nicht auf direktem Weg, sondern nur durch eine konstruktive, auch emotionale Auseinandersetzung mit den eigenen Lebenswunden. Nur durch den Schmerz über diese oft sehr tiefliegenden Verwundungen hindurch und durch Trauerarbeit kann es echte Veränderung hin zu einer reifen Heterosexualität geben. Zudem braucht es ein unterstützendes, zugewandtes Umfeld. Oft fühlen sich Frauen und Männer, die sich Veränderung wünschen, alleingelassen. Es braucht einen – wenn möglich gleichgeschlechtlichen – feinfühligen, bindungsorientierten und in der Thematik bewanderten Therapeuten oder Therapeutin.
kath.net: Warum sollen Menschen, die Schwierigkeiten mit homosexuellen Empfindungen haben, diese nicht einfach akzeptieren?
Vonholdt: Vielleicht haben sehr viel mehr Menschen Schwierigkeiten damit, als wir denken. Ein Mann, der seit vielen Jahren offen homosexuell lebt, sagte mir: „Am Anfang war es für mich auch nicht normal.“ Junge betroffene Menschen haben oft ein feines Gespür dafür, dass homosexuelles Verhalten nicht im Einklang mit ihrem Körper steht, dass auch ihr Körper sie auf die Ergänzung durch das andere Geschlecht verweist. Viele spüren intuitiv, dass homosexueller Sex ihre tiefste Identität als geschlechtliche Person, als Frau oder Mann, nicht widerspiegeln kann. Einige hat es depressiv gemacht zu hören, dass sie sich in einem Coming-out auf die Homosexualität festlegen müssten. Jungen Menschen, die uns um Rat bitten, sollten wir deshalb sagen: Du bist kein „Homosexueller“. Das ist eine Ideologie. Auch du bist geschaffen, um dich durch das andere Geschlecht ergänzen zu lassen. Leg dich nicht auf die Homosexualität fest.
Homosexuelle Gefühle sind ja nicht gewählt. Eine homosexuelle Identität ist aber sehr wohl gewählt – vielleicht, weil Menschen nie die Chance hatten zu hören, dass ihre homosexuellen Gefühle auch auf ungelöste Kindheitskonflikte hindeuten können und eine Arbeit an diesen Konflikten zu einer Abnahme homosexueller Neigungen führen kann. Gerade gestern erfuhr ich von Mitgliedern einer Schwulengruppe, denen zwei Männer etwas über die Veränderung ihrer eigenen homosexuellen Neigungen erzählt hatten, dass sie die Informationen wie einen Schwamm aufsogen und unbedingt mehr herausfinden wollten, ob solche Veränderung vielleicht auch für sie möglich sei.
kath.net: Welche Erfolgsrate hat die Therapie zur Veränderung einer unerwünschten homosexuellen Neigung? Wie geht es Personen, die diese Therapien gemacht haben, nach einigen Jahren?
Vonholdt: Studien zeigen, dass etwa ein Drittel der Klienten eine Veränderung ihrer Gefühle hin zur Heterosexualität erreicht, ein Drittel eine gewisse Veränderung (z.B. eine Abnahme der homosexuellen Gefühle, aber keine heterosexuelle Anziehung) und ein Drittel keine Veränderung. Im derzeitigen politischen Klima ist es nicht möglich, umfangreichere Forschungen durchzuführen, wie man denjenigen, die keine Veränderung erfahren, besser helfen kann. Allein schon in diese Richtung zu denken, gilt als „homophob“.
Einige Menschen, deren Gefühle sich nicht verändert haben, entscheiden sich für einen Weg der sexuellen Abstinenz. Homosexueller Sex steht für sie nicht im Einklang mit ihrem Körper, ihrer Leiblichkeit, und macht deshalb für sie keinen Sinn.
Junge Menschen, die noch nicht sexuell aktiv waren, haben gute Chancen auf Veränderung. Auf der anderen Seite: Eine Veränderung der Gefühle wird schwerer, wenn psychische Erkrankungen vorhanden sind.
Ergänzend ist zu sagen: Jugendliche mit homosexuellen Gefühlen erfahren – entwicklungsbedingt – nicht selten eine spontane Veränderung hin zur Heterosexualität. Jede Festlegung eines Jugendlichen auf homosexuelle Gefühle, wie das im Coming-out geschieht, kann diese Entwicklung empfindlich stören und blockieren....
kath.net: Warum lehnen Sie die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe ab?
Vonholdt: Eine homosexuelle Identität ist keine natürliche oder gegebene Identität. Sie widerspricht dem Leib des Menschen. Eine heterosexuelle Identität dagegen ist eine natürliche, gegebene Identität, auch wenn sie verletzt werden kann.
Die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau ist die Verbindung zwischen den Geschlechtern und den Generationen. Damit trägt sie in einmaliger Weise zum sozialen Zusammenhalt und Frieden einer Gesellschaft bei.
Nur die sexuelle Gemeinschaft, die auf der Komplementarität der Geschlechter beruht, kann aus sich heraus Leben weitergeben, hat „Zukunftspotential“ in sich. Es war wohl der Psychoanalytiker Charles Socarides, der sagte: „Eine Gesellschaft, die den Unterschied zwischen Heterosexualität und Homosexualität nicht kennt, ist eine Gesellschaft, die den Unterschied zwischen Leben und Tod nicht kennt.“ – Es gibt übrigens auch homosexuell lebende Menschen, die den Mut haben, sich öffentlich gegen eine rechtliche Gleichstellung zu wenden und von einem „fundamentalen Unterschied“ zwischen homosexueller Beziehung und Ehe zu sprechen.
Dr. med. Christl Ruth Vonholdt, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft (DIJG) in Reichelsheim/Odw. Das DIJG ist ein Arbeitszweig der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen – OJC e.V.
http://www.kath.net/news/37140

  Multiple Geschlechtsidentitäten

Wer bin ich - und wenn Ja wie viele?* -
beim "gendersensiblen" Onlinedienst Facebook kann der User unter "benutzerdefiniert" inzwischen unter 60 Geschlechtsidentitäten wählen ...
 
(*in Anlehnung an den Buchtitel des deutschen Philosophen Richard David Precht)

  • androgyner Mensch
  • androgyn
  • bigender
  • weiblich
  • Frau zu Mann (FzM)
  • gender variabel
  • genderqueer
  • intersexuell (auch inter*)
  • männlich
  • Mann zu Frau (MzF)
  • weder noch
  • geschlechtslos
  • nicht-binär
  • weitere
  • Pangender
  • Pangeschlecht
  • trans
  • transweiblich
  • transmännlich
  • Transmann
  • Transmensch
  • Transfrau
  • trans*
  • trans*weiblich
  • trans*männlich
  • Trans*Mann
  • Trans*Mensch
  • Trans*Frau
  • transfeminin
  • Transgender
  • transgender weiblichl
  • transgender männlich
  • Transgender Mann
  • Transgender Mensch
  • Transgender Frau
  • transmaskulin
  • transsexuell
  • weiblich-transsexuell
  • männlich-transsexuel
  • transsexueller Mann
  • transsexuelle Person
  • transsexuelle Frau
  • Inter*
  • Inter*weiblich
  • Inter*männlich
  • Inter*Mann
  • Inter*Frau
  • Inter*Mensch
  • intergender
  • intergeschlechtlich
  • zweigeschlechtlich
  • Zwitter
  • Hermaphrodit
  • Two Spirit drittes Geschlecht (indianische Bezeichnung für zwei in einem Körper vereinte Seelen)
  • Viertes Geschlecht
  • XY-Frau
  • Butch (maskuliner Typ in einer lesbischen Beziehung)
  • Femme (femininer Typ in einer lesbischen Beziehung)
  • Drag
  • Transvestit
  • Cross-Gender

Facebook gibt seinen deutschen Nutzern mehr Auswahl bei der Beschreibung ihres Geschlechts. Neben „Frau“ und „Mann“ gibt es unter „benutzerdefiniert“ künftig die 60 Auswahlmöglichkeiten, die unten aufgeführt sind. Sie wurden gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband ausgearbeitet. Es seien Begriffe, „die hier in Deutschland im Sprachgebrauch, aber auch im Selbstverständnis der Community verwendet werden“, sagte Verbandssprecher Axel Hochrein der Deutschen Presse-Agentur. Dass einige der Begriffe auf den ersten Blick ein und dasselbe bedeuten, erklärte Hochrein so: „Es gibt momentan noch keine allgemein verbindlichen Bezeichnungen. Es sind für augenscheinlich eine Begrifflichkeit mehrere Begriffe gewählt, damit die Vielfalt im Selbstgefühl zum Ausdruck kommen kann.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/facebook-60-auswahlmoeglichkeiten-fuer-geschlecht-13135140.html

Mit 34 Optionen, die inter/trans zugeordnet sind, wird einer Bevölkerungsgruppe, deren Mengenanteil an der Gesellschaft nicht einmal im Promille­bereich anzugeben ist, mehr als 50 % der Auswahl­möglich­keiten eingeräumt.
...
Pastorin Annette Behnken in Das Wort zum Sonntag (ARD) zum Thema:
"Wissenschaftler sprechen von tausenden unterschiedlichen Geschlechtervarianten bei uns Menschen. [...] Dass in der Bibel steht: "Gott schuf den Menschen als Mann und Frau", darauf haben sich Kirchen und Gesellschaft lange berufen. In der Vergangenheit und bis heute ist damit viel Unheil und Unrecht angerichtet worden. Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierung und die erzwungene Zuordnung zu einem eindeutigen Geschlecht. [...] Schöpfung ist Vielfalt."
Der Zuhörer fragt sich: Schöpfung? Sind die Tiere auch schon gegendert?
http://de.wikimannia.org/60_Geschlechtsidentit%C3%A4ten

Seit Januar ist neben männlich und weiblich im Geburtenregister auch die Option divers für intersexuelle Menschen möglich.
Hamburg.
 In Hamburgs Standesämtern sind bisher nur zwei Anträge von Bürgern auf Eintragung des dritten Geschlechts eingegangen. Seit Januar ist neben männlich und weiblich im Geburtenregister auch die Option divers für intersexuelle Menschen möglich. Den Standesämtern zufolge wurde noch kein Neugeborenes unter divers registriert. Bei den Anträgen in den Standesämtern Altona und Nord handelte es sich nach Behördenangaben um Erwachsene, die eine Änderung wünschten. (07.04.2019)
https://www.abendblatt.de/hamburg/article216848207/Bisher-nur-wenige-Antraege-fuer-drittes-Geschlecht-in-Hamburg.html

In keinem Zeitalter sind die Ansichten über Wesen und Ursprung des Menschen unsicherer, unbestimmter und mannigfacher gewesen als in dem unsrigen … Wir sind in der ungefähr zehntausendjährigen Geschichte das erste Zeitalter, in dem sich der Mensch völlig und restlos "problematisch" geworden ist; in dem er nicht mehr weiß, was er ist; zugleich aber auch weiß, dass er es nicht weiß.
Max Scheler (1874-1928), deutscher Philosoph, Anthropologe und Soziologe
Der moderne areligiöse Mensch nimmt dabei eine neue existentielle Situation auf sich: Er betrachtet sich nur als Subjekt und Agens der Geschichte …; er akzeptiert keine Art von Menschlichkeit außerhalb der menschlichen Verfassung, wie sie sich in verschiedenen geschichtlichen Situationen erkennen lässt. Der Mensch macht sich selbst, und er kann sich nur wirklich selbst machen in dem Maß, als er sich selbst und die Welt desakralisiert… Er kann nicht wirklich frei sein, ehe er nicht den letzten Gott getötet hat.
Mircea Eliade (1907-1986), rumänischer Religionswissenschaftler, Philosoph und Schriftsteller

zitiert in
Richard Schwarz: Humanismus und Humanität in der modernen Welt. Stuttgart: Kohlhammer Verlag 1965

  Genderkonforme Beschilderung und Beflaggung?

Genderkonforme Beschilderung Bauarbeiterin
http://de.dfuiz.net/familienzerstoerer/
ideologien/genderismus/

Genderkonforme Beschilderung Fluchtweg
http://de.dfuiz.net/familienzerstoerer/
ideologien/genderismus/


http://www.katholisches.info/2014/02/lunacek-bericht-angenommen-europaparlament-oeffnet-gender-ideologie-die-tore/

Eine treibende Kraft für die Umsetzung von Gender Mainstreaming stellt die EU dar, welche 1997 im Amsterdamer Vertrag Gender Mainstreaming offiziell als verbindliche Richtlinie für alle Mitgliedsstaaten zum Ziel der EU-Politik gemacht hat. In Deutschland wurde durch die Novellierung der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien durch Kabinettsbeschluss vom 26. Juli 2000 ein wichtiger Schritt zur Verankerung von Gender Mainstreaming getan. Der § 2 GGO stellt alle Ressorts der Bundesregierung vor die Aufgabe, den Gender Mainstreaming-Ansatz bei allen politischen, normgebenden und verwaltenden Maßnahmen der Bundesregierung zu berücksichtigen.
http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/gender-mainstreaming/

  Triumph der Gender-Lobby

Gender im öffentlichen Raum: Beflaggung, Beleuchtung 


Die Regenbogenfahne vor dem Familienministerium in Berlin: Es wurde schon immer die eigene Flagge gehisst, nachdem man eine Festung eingenommen hatte. Damit wurde angezeigt, wer da die Macht übernommen hat.
http://de.wikimannia.org/Homo-Lobby


Ketzerische Frage: Warum hisst as Familienministerium eigentlich keine Flagge der Pro-Life-Bewegung? Aber das passt wohl nicht ins politische Konzept ...
https://denken-erwuenscht.com/frau-ministerin-mags-gern-bunt-und-hisst-ne-fahne/

In Regenbogenfarben angestrahltes Weißes Haus in Washington
Das "Weiße Haus" ist "gay" geworden [angeleuchtet in den Farben der Gender-Lobby]. - Auch in den USA ist klar erkennbar, dass die Gay-Agenda klar von der Regierung unterstützt und vorangetrieben wird.
http://de.wikimannia.org/Ehe_f%C3%BCr_alle

Familienmisterin Giffey Elternteil 1 und 2 statt Mutter und Vater
https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/ministerium-will-mutter-und-vater-durch-elternteil-1-und-2-ersetzen

Anfang Mai startete Bundesfamilienministerin Franziska Giffey das sogenannte „Regenbogenportal“. Unter dem Vorwand der Antidiskriminierung verbreitet dieses BMFSFJ-Portal gezielt die Gender- und LSBT-Ideologie sowie die „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Hauptzielgruppe des Portals sind Eltern und Pädagogen, die Einfluss auf Kinder und Jugendliche nehmen sollen. So kann man u.a. Folgendes auf dem Portal lesen:

  • Eltern wird empfohlen, ihren Kindern Kinderbücher zum Thema Homo- oder Bisexualität vorzulesen oder sie dazu zu „ermutigen (…) einer homo- beziehungsweise bisexuellen Jugendgruppe“ beizutreten. Eltern, deren Kinder unter einer transgeschlechtlichen Empfindung leiden, sollen sich für diese um „Pubertätsblocker“ bemühen.
  • Lehrer sollen u.a. „das Thema sexuelle Vielfalt in unterschiedlichen Fächern in Bildern, Texten und mündlicher Sprache“ aufgreifen, „in Gesprächen selbstverständlich den gleichgeschlechtlichen Partner eines Freundes erwähnen“ und „offen über die eigene gleichgeschlechtliche Lebensweise sprechen.“ In Formularen sollen geschlechtsneutrale Formulierungen wie „Elternteil 1 und 2“ statt „Mutter und Vater“ verwendet werden.
  • KiTa-Erzieher sollen den Kindern Bücher anbieten, „in denen transgeschlechtliche oder gendernonkonforme Personen vorkommen“, Geschichten erzählen, „in denen gleichgeschlechtliche Liebe eine Rolle spielt“, „Familienvielfalt“ und „vielfältige Möglichkeiten des Verliebens und Zusammenlebens“ thematisieren und „bei der Ausgestaltung ihrer Geschlechterrolle (…) unterstützen“.

Das Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DemoFürAlle weist seit Jahren darauf hin, dass die Gender- und LSBT-Ideologien unwissenschaftliche Konstrukte sind und die Sexualpädagogik der Vielfalt“ übergriffig und schamverletzend wirkt. Die Inhalte des „Regenbogenportals“ sind schädlich für Kinder und Jugendliche, da sie auf Verwirrung ihrer Identität und Sexualität zielen und sie in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung stören können.
Das Bundesfamilienministerium missbraucht hier seine Macht und seinen Einfluss, um Klientelpolitik für eine gesellschaftliche Minderheit zu betreiben. Schließlich wachsen 73 Prozent aller Kinder in Deutschland bei ihren verheirateten Eltern auf.
Auf die Kritik von DemoFürAlle am „
Regenbogenportal“ auf Twitter antwortete das Ministerium mit einer neuen Definition von Familie: Familie sei da, „wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen“. Demnach bräuchte es keinen Vater, keine Mutter und nicht einmal Kinder, um eine Familie zu bilden. Das ist die Auflösung des natürlichen Familienbegriffs und vom Grundgesetz nicht mehr gedeckt.
Im Gegensatz dazu hat das Familienministerium als wichtigste Aufgabe, Ehe und Familie (
Art. 6 Abs. 1 GG) zu schützen und zu fördern. Das Ministerium muss gewährleisten, dass Eltern ihre Kinder in Frieden und Freiheit erziehen, ihnen Werte vermitteln und sie auf Familiengründung und Berufsleben vorbereiten können (Europäische Menschenrechtskonvention, Artikel 2, Zusatzprotokoll Nr. 1).
Dieser Verpflichtung kommt das Ministerium nicht nach. Das Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DemoFürAlle fordert daher Ministerin Franziska Giffey zu einem Kurswechsel auf. Wir fordern einen umfassenden Aktionsplan für Ehe und Familie, der im Wesentlichen folgende Aspekte beinhaltet:

  • Freiheit der Eltern in der Wahl der Erziehung und Bildung ihrer Kinder.
  • Finanzielle Entlastung von Familien.
  • Schutz vor ehe- und familienfeindlichen Lobby-Gruppen und Propaganda in KiTas, Schulen und Bildungseinrichtungen.

Ein solcher Aktionsplan ist möglich, wie der Blick in andere europäische Länder zeigt. So sind zum Beispiel der Familienbonus Plus in Österreich, der Sieben-Punkte-Plan zum Schutz der Familien in Ungarn oder der „Baby Bonus“ in Italien erste aktuelle Ansätze für die Förderung von Familien, an denen sich die Bundesfamilienministerin orientieren sollte.
! Petition zum Unterzeichnen !
https://www.citizengo.org/de/fm/171102-familie-ohne-vater-mutter-kinder-niemals-frau-familienministerin

 
Fußgängerübergang_in_Regenbogenfarben_mit_Einbahnstraßenschild
Zebrastreifen mit Regenbogenfarben vor schwarzem Haus und Schild Verbot der Einfahrt in Antwerpen, Belgien

Unwort des Jahres 2017: Genderwahn

Mit dem Ausdruck „Genderwahn“ werden in konservativen bis rechtspopulistischen Kreisen [Kritik am Gender-Mainstreaming wird an den rechten Rand gerückt] zunehmend Bemühungen um Geschlechtergerechtigkeit (von geschlechtergerechter Sprache über „Ehe für alle“ bis hin zu den Bemühungen um die Anerkennung von Transgender-Personen) in undifferenzierter Weise diffamiert.

Die Aktion „Unwort des Jahres“ versteht sich als eine sprachkritische Initiative, die in einer Zeit, in der der gesellschaftliche Konsens über die Grundprinzipien der Demokratie in Gefahr zu sein scheint, die Grenzen des öffentlich Sagbaren in unserer Gesellschaft anmahnen sollte. Es geht dabei nicht um einen Versuch der Zensur oder Sprachlenkung [Mit der Abwertung als "Unwort" wird auch die sachliche Gender-Kritik getroffen], sondern darum, für mehr Achtsamkeit im öffentlichen Umgang miteinander zu plädieren.

http://www.unwortdesjahres.net/index.php?id=112
Interssanterweise verwendet die Akion selbst inhaltlich beliebig füllbare und inflationär verwendetete Schlagworte wie "populistisch" und "Achtsamkeit".

Hat sich die Aktion jemals "sprachkritisch" mit Begriffen des Gender-Mainstreaming auseinandergesetzt?

Google-Lobbying für Gender

Google Doodle 50 Jahre LGBTQ+
https://www.google.de/search?ei=X-r3XN-vBdDZwQKF4bTIAg&q=google+doodle+50+jahre+lgbtg%2B&oq=google+doodle+50+jahre+lgbtg%2B&gs_l=psy-ab.3..33i160.27792.28295..28699...0.0..0.141.226.1j1......0....1..gws-wiz.Nu9DdRQRS_s

Die Suchmaschine Google "feiert 50 Jahre LGBTQ" und sämtliche Mainstream-Medien feiern kräftig mit. Und als ob das Google Doodle nicht reichen würde gestaltet Google gleich auch noch einige poppig-bunte Slide-Shows dazu ... Bei soviel Lobbying für Gender ist es wenig überraschend, dass Gender-kritische Suchworteingaben bei den "Google-Suchwortvervollständigungen" nicht auftauchen (dafür aber der Suchhinweis "Unangemessene Vervollständigungen melden" - ob "gender kritik" auch darunter fiele?

Google Such-tipps Gender
 
Und wer tatsächlich "gender kritik" eingibt findet auffällig viele top-plazierte Beiträge von Kritik an der Genderkritik. Soviel zur "weltanschaulichen Neutralität" von Google.


Wohin führt der Weg?

Die Auflösung der Geschlechter führt zur Zerstörung der Familie und zur Zersetzung der Gesellschaft

Familie als überholte Form des Zusammenlebens - Ehe als Spießertum?

Ehe für alle - Spießertum für alle
Ehe für alle. Ab sofort: Spießertum für alle!
Und die ZEIT ist wieder mal Vorreiter des ZEIT-GEISTES
... und räumt der alleinerziehenden Feministin Silke Burmester, die wenn Ihr mal Altersarmut drohe, einen "alten Sack" heiraten würde, breiten Raum ein...
https://www.zeit.de/kultur/2017-10/ehe-fuer-alle-gleichberechtigung-emanzipation-homosexualitaet-10nach8#comments

Ehe für keinen!

Mit entwaffnender Ehrlichkeit verrät der deutsche Kabarettist Florian Schroeder im SPIEGEL die Marschrichtung: "Ehe für keinen! Die "Ehe für alle" ist ein weiterer Schritt in den Neobiedermeier ... Das Ziel muss Ihre Abschaffung sein, nicht ihre Ausweitung.
https://www.google.com/search?client=firefox-b&ei=jt-TW5pz5KauBMX0o_AN&q=florian+schroeder&oq=florian+schroeder&gs_l=psy-ab.3..0i67k1j0l9.17563.17563.0.17694.1.1.0.0.0.0.107.107.0j1.1.0....0...1..64.psy-ab..0.1.106....0.iZqN2hpWCo8

Wir leben im Jahr 2050 in einer Welt, die keine (Staats)Grenzen mehr kennt…. Das traditionelle Bild der Familie gibt es nicht mehr. Die Menschen werden in großen "Familiengemeinschaften" zusammen leben, ohne unbedingt verwandt zu sein. Kinder werden von mehreren Elternteilen mit unterschiedlichen sexuellen Hintergründen behütet. Die Gleichheit des Liebens, egal von welchem Geschlecht, ist auf allen Ebenen festgeschrieben. Daher wurde die Ehe abgeschafft.
"Vision" "Auf allen Ebenen gegen menschenfeindliche Praxen" des Studenten Marko Böhme (wie er wohl auf diese Ideen gekommen ist) in dem von Angela Merkel ausdrücklich gelobten Studie des Rates für Nachhaltigkeit der Bundesregierung

https://www.nachhaltigkeitsrat.de/wp-content/uploads/migration/documents/RNE_Visionen_2050_Band_2_texte_Nr_38_Juni_2011.pdf

  Die neue Gender-Religion? 

Conchita Wurst

oder wie eine European Song Contest Teilnehmerin zu dem Sieger meinte "der, die, das Wurst", musikalisch eher nicht überragend aber wohl auf der medial propagierten "Gender-Welle" reitend, die der sich selbst inszenierenden, provozierenden "Kunstfigur" (sexuelle Orientierung - alles Wurst = gleich-gültig?, conchita = span. "unbefleckte Empfängnis", vielleicht ein Hinweis auf Entwicklungs-/Sozialisationsprobleme in einem katholischen Umfeld?) zum Erfolg verhalf

Gender Mainstreaming Concita Wurst als neuer Gender-Erlöser?

von der Presse fast unisono als "mutige Kämpferin" für mehr Toleranz im Sinne sexueller Orientierung gefeiert und gelobt, etwa mit der Schlagzeile
"Udo Jürgens verneigt sich vor Conchita Wurst" ...
http://insider.orf.at/stories/song-contest/eurovision-austria-conchita-wurst-rise-like-a-phoenix-video+13467
von einem Historiker gar als eine säkularisierte Heilige "St. Kümmernis" mit transvestitischen Zügen gesehen ...
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2014-20/religion-sankt-kuemmernis-verwurstet-die-weltwoche-ausgabe-202014.html

vielleicht hätte die Homo-Lobby "sie" gleich zu ihrer Patronin wählen sollen ...
 

 Wie Jesus ausgesehen hat weiß keiner - die Vorstellungen gehen im Lauf der Kunstgeschichte weit auseinander
Aurelius Augustinus: Das körperliche Gesicht des Herrn wird mit unendlicher Vielfalt durch zahllose Vorstellungen ins Bild gebracht.
Im "Nazarenerstil" wurde Jesus mit lieblichen, ja femininen Gesichtszügen, Vollbart und rauschendem Haar dargestellt

Gender Mainstreaming Jesus im Nazarenerstil

http://www.joymag.co.za/article.php?id=439


"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"

In Wien hat man sich in einer Gender-Pferde-Studie wissenschaftlich mit der Frage beschäftigt, ob es für ein Pferd einen Unterschied macht, ob es von einem Mann oder von einer Frau geritten wird. Und wissen Sie, was rausgekommen ist? Dem Pferd ist es wurst. Sensationell! Vielleicht ändert sich das ja, wenn man Conchtia Wurst auf das Pferd setzt. Aber solche Studien werden immerhin mit Steuergeldern finanziert.
Birgit Kelle 

 

  Widerstand gegen eine verordnete Ideologie

Gehirnwäsche statt Wissenschaft - Wie ein norwegischer Komiker die Gender-Forschung entlarvte

Norwegens populärster Komiker, der Soziologe Harald Eia hatte 2010 eine mehrteilige TV-Dokumentation über die biologischen Grundlagen von Verhaltensunterschieden zwischen Mann und Frau gedreht, die im norwegischen Fernsehen (NRK) unter dem Titel Hjernevask (Brainwashing, Gehirnwäsche) gezeigt wurde. Das Ergebnis war eine heftige Debatte in der norwegischen Öffentlichkeit über den Realitätsgehalt der Gender Theorien. Die politischen Folgen sind jetzt aktuell.
Harald Eias Ziel war es, das „Gender Paradox“ in Norwegen zu hinterfragen – den Widerspruch zwischen jahrzehntelanger offizieller geschlechtsneutraler Erziehung und der Tatsache, dass auch weiterhin in bestimmten Berufen (z.B. Ingenieure) fast nur Männer vertreten sind, in pflegerischen Berufen dagegen mehrheitlich Frauen arbeiten und der Prozentsatz der Männer in diesen Berufen sogar wieder abgenommen hat.
Zum Hintergrund: Norwegen hat den zweiten Platz im internationalen Gender-Gap-Index inne, verfügt über einen hohen Lebensstandard und nimmt bei der Gleichstellung der Geschlechter eine Vorreiterrolle ein. Als erstes Land der Welt hatte Norwegen 2003 eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte eingeführt; inzwischen müssen alle staatlichen Unternehmen mindestens 40% ihrer Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen.
Über dieses Gender-Paradox öffentlich nachzudenken, war zu einem Tabu in Norwegen geworden. Als Harald Eia das Buch des Psychologen Steven Pinker „Das unbeschriebene Blatt – Die moderne Leugnung der menschlichen Natur“ las, beschloss er, dem Paradox auf den Grund zu gehen. Von einem Kamerateam begleitet, interviewte Eia norwegische Gender-Theoretiker zu Themen wie sexuelle Orientierung, Geschlechtsrollen, Gewalt, Erziehung. Er wollte wissen, ob die empirisch auch weiterhin nachzuweisenden Verhaltensunterschiede zwischen Mann und Frau angeboren oder erworben sind. Er übersetzte dann die Interviews ins Englische und zeigte sie englischen und amerikanischen Experten aus der Gen-, Gehirn-, Verhaltens-, Psychologie- und Sozialforschung wie Robert Plomin, Steven Pinker, Anne Campbell, Simon Baron-Cohen, Richard Lippa und David Buss. Diese reagierten überrascht bis fassungslos auf die Aussagen der Norweger. Harald Eia konfrontierte letztere dann erneut mit Fakten, die zeigen, dass die Lebenswirklichkeit der Menschen mit den Theorien der Gender Theoretiker nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Die Reaktion der Gender-Theoretiker offenbarte ihre Hilflosigkeit, aber auch Faktenresistenz. Vor laufender Kamera mussten sie immerhin zugeben, dass ihre Theorien – z.B. dass Geschlechtsrollenunterschiede nicht angeboren seien – keine empirisch-wissenschaftliche Grundlage haben. Jeder Fernsehzuschauer konnte erkennen, wie ideologiegeleitet und unwissenschaftlich die Gender-Forschung in Norwegen ist. 600.000 Zuschauer (von 4,8 Mio. Einwohnern) sahen die Sendung und entfachten in der norwegischen Öffentlichkeit eine breite und kontroverse Diskussion über die Gender-Forschung. Die Universität Tromsø reagierte auf die heftige Debatte und schaltete sich mit diesem Vortrag in die Diskussion ein: „Ist die Welt wie sie sein sollte? Die Beziehung zwischen Sein und Sollen in der Gender-Forschung.“ Bereits wenige Wochen danach beklagte die Professorin Jorunn Økland, Direktorin des Centre for Gender Research in Oslo, die negativen Auswirkungen dieser Debatte auf die Gender-Forschung: „Stattdessen wurde ein vielfältiger und multidisziplinärer Bereich von dem [Debatten-]Sturm hinweggefegt, aber nicht völlig vernichtet. Das bedeutet, dass ein Großteil dieser äußerst vielversprechenden und qualitativ hochwertigen Forschung noch lange Zeit brauchen wird, bis er sich wieder erholt hat.”
Das politische Ergebnis war erstaunlich: Der Nordic Council of Ministers beschloss die Schließung des Nordic Gender Institute (NIKK) zum 31.12.2011, das seinen Sitz an der Universität Oslo hatte. Der Research Council of Norway hatte die Finanzierung der Genderforschung gestoppt, für die im Vorjahr noch 56 Mio. NOK (ca. 7,6 Millionen €) zur Verfügung standen. ...
Der norwegische Wissenschaftsjournalist Bjørn Vassnes gibt auf dem Blog der European Union of Science Journalists’ Associations (EUSJA) aufschlussreiche Hintergrundinformationen: „In Norwegen sind die Sozialwissenschaften mehr von Ideologie und der Angst vor der Biologie dominiert als in anderen Ländern. Dies hat eine lange Tradition und reicht bis in die 60er Jahre zurück. Die Sozialwissenschaften wurden sehr von der Ideologie der Sozialdemokraten beeinflusst, die darauf stolz waren, dass Norwegen das egalitärste Land der Welt war. … Es gab Diskussionen darüber, weshalb es im egalitärsten Land der Welt hinsichtlich Berufsausbildung und Berufswahl größere Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab als in anderen Industrieländern. Dies nannte man das ‚Geschlechter-Gleichheits-Paradox’, für das niemand eine Erklärung fand. Man reagierte darauf mit noch größeren Anstrengungen, um endlich die Geschlechtergleichheit zu erreichen. Dieses ‚Paradox’ kann man natürlich leicht erklären, wenn man die Evolutionspsychologie berücksichtigt: Da die Frauen in Norwegen aufgrund des hohen Lebensstandards auch mit ‚weiblichen’ Berufen wie z.B. Krankenschwester ein gutes Auskommen haben, entscheiden sie sich jetzt für Karrieren, die ihren psychologischen Bedürfnissen entsprechen. Aber wenn man so etwas laut sagt, erlebt man wahre Spießrutenläufe.“ ...
Die norwegische Organisation Fritt Ord (Freies Wort), die sich für die Unterstützung der Redefreiheit einsetzt, verlieh Harald Eia im Jahr 2010 den Fritt-Ord-Ehrenpreis für die „Auslösung einer der heftigsten Debatten über die Forschung in der letzten Zeit.“ Anlässlich der Preisverleihung sagte die Soziologieprofessorin Grete Brochmann, Harald Eia habe mit seiner ungewöhnlichen Dokumentation „die Aufmerksamkeit auf das Verhältnis zwischen Ideologie und Forschung gerichtet und eine Diskussion über ‚gefährliche Ergebnisse’ und das Verhältnis zwischen Wissen, Werten und Politik eröffnet.“
Andreas Unterberger, österreichischer Journalist und ehemaliger Chefredakteur der Presse und der Wiener Zeitung, hat folgende Antwort auf das norwegische Gender-Paradox gefunden: „Je reicher und freier eine Gesellschaft ist, umso weniger zwingt der ökonomische oder politische Druck zu Lebensentwürfen, die dem eigenen biologischen Programm widersprechen.“...
Eine Übersicht über die TV-Dokumentation (7 Filme) gibt es hier zu lesen mit weiterführenden Links zu den Videos (Norwegisch mit englischen Untertiteln). Den ersten Film über Gender gibt es auch mit deutschen Untertiteln.
http://www.dijg.de/blog/gender-mainstreaming/gehirnwasche-statt-wissenschaft-92

Gender Mainstreaming und Sexualpädagogik der Vielfalt

Es dauerte über ein halbes Jahr seit dem Start der baden-württembergischen Bildungsplan-Petition, dass das eigentliche Thema, wie die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ an den Schulen vermittelt wird, in den Leitmedien aufgenommen wurde. In der Süddeutschen Zeitung vom 24.04.2014 schrieb Christian Weber: „Pflichtgemäß hat man mit dem Kopf genickt, als die Leitartikler die Proteste gegen dieses Lernziel [Akzeptanz sexueller Vielfalt] gegeißelt haben. Wenn man aber nachliest, was unter einer „Sexualpädagogik der Vielfalt“ möglicherweise konkret zu verstehen ist, wird einem doch komisch zumute.“ In einem programmatischen Aufsatz hat der Kieler Professor Dr. Uwe Sielert Gender Mainstreaming im Kontext einer Sexualpädagogik der Vielfalt schon im Jahr 2001 skizziert. Diesen gilt es genauer unter die Lupe zu nehmen. Sielert beschreibt die vier Ziele von Gender Mainstreaming in einer Sexualpädagogik der Vielfalt folgendermaßen:

  1. Flexibilisierung der Geschlechter: Die Entwicklung führt weg vom biologischen Geschlecht „sex“, hin zu dem kulturell-konstruierten „gender“. Sielert wieder im Original: „Wenn Gender in diesem Sinne als omnirelevante Kategorie interpretiert wird und die Struktur aller gesellschaftlichen Bereiche, also auch das sexuelle Begehren und die Formen des Zusammenlebens durchdringt (…), meint Gender Mainstreaming nicht nur die Infragestellung der bipolaren Geschlechterordnung, sondern ebenso der Bipolarität von Homo- und Heterosexualität sowie das Eintreten für vielfältige Elternschaft und eine Pluralisierung der Lebensweisen und Familienformen“ (Sielert 2001:18). Wie aktuell dieses Programm des Entnaturalisierens ist, zeigt die die Einführung von 60 Geschlechterkategorien bei Facebook[4] Anfang September 2014.
  2. Sich nicht mehr als Frau oder Mann definieren zu müssen. Hier geht es nicht nur um  die Dekonstruktion des klassich-männlichen Dominanzmusters. „Es geht nicht nur darum, für die Gleichberechtigung vorhandener (d.h. zugewiesener) Identitäten und Lebensweisen (Mann oder Frau, Heterosexualität oder Homosexualität, Kernfamilie oder Single, mit und ohne Kinder) zu arbeiten, sondern für die potenzielle Vielfalt der Lebensweisen, die auch zwischen den polaren Identitätsangeboten existieren“ (Sielert 2001:23).
  3. Sich einzusetzen für eine Vielfalt der sexuellen Orientierungen, gegen die Dominanz der Kernfamilie. Vielfalt meint eine Perspektive auf das Thema, welche „die Struktur von Norm und Abweichung, von Allgemeinem und Besonderem zu Gunsten einer gleichwertigen Vielfalt verschiebt“ (Sielert 2001:23).
  4. Ausdehnen der Generativität außerhalb der biologischen Elternschaft. Dies soll durch Pflegschaft und Adoption, Leihmutterschaft und verschiedene Formen künstlicher Befruchtung vorangetrieben werden. Hier sieht der Autor im Jahr 2001 noch den größten umkämpften Bereich. Deshalb ist die Eingliederung in ein top-down-Programm (sprich: ein von oben gesteuertes antidemokratisches Vorgehen) absolut notwendig.

In dem Programm des Gender Mainstreaming in der Sexualpädagogik der Vielfalt sieht Sielert „eine lebendige (nicht immer unproblematische) Vielfalt beginnt zu gedeihen, die der potentiell inneren Vielfalt menschlicher Möglichkeiten entspricht“ (Sielert 2001:22). Man ist bei so viel Enthusiasmus bei gleichzeitiger Negierung der biologischen Vorgabe eher an Goethes Faust erinnertDie Geister, die ich rief,…“
Hinter der euphemistischen Sexualpädagogik der Vielfalt steht nichts anderes als das systematische Programm, die Kernfamilie von Frau und Mann mit ihren Kindern abzuwerten. Christian Weber schloss seine Schlussfolgerungen in der Süddeutschen zu Uwe Sielerts Grundsatzüberlegungen und Elisabeth Tuiders Sex-Übungen mit folgendem Statement: „Doch genauso aufdringlich ist es, wenn Pädagogen alle gendertheoretischen Denkübungen aus dem soziologischen Seminar einfach mal so an ihren Schülern ausprobieren – mit dem erklärten Ziel, diese in ihrer Geschlechtsidentität zu verwirren. Eine fahrlässige Pseudo-Aufklärung ist das, wenn Sex als völlig unproblematische, unverbindlich zu nutzende Spaßquelle vermittelt wird, die nichts mit Beziehungen zu tun haben muss. Das ist es nicht, was Mädchen und Jungen benötigen, die erste Erfahrungen mit Liebe und Sex machen. Sie brauchen nicht noch extra mehr Durcheinander, als ohnehin schon in ihren Köpfen herrscht.
Es wäre für die weitere Diskussion und für die Abstimmung über die Petition im Stuttgarter Landtag in einigen Wochen hilfreich, wenn die Vorreiter der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ einige längst überfällige Fragen beantworten würden:
Warum muss man den Schülerinnen und Schülern heraushelfen aus „der Enge eindeutiger polarer Zuordnungen“? Warum wird die polare Zuordnung von Mann und Frau überhaupt mit „Enge“ beschrieben?
Warum werden die seit Jahrzehnten in den Shell-Jugendstudien gemachten Erwartungen an eine vertrauensvolle Beziehung, an Ehe und die Gründung einer Familie, die drei Viertel der Jugendlichen äußern, nicht ernst genommen?
Warum werden kalkulierbare Grenzüberschreitungen bewusst in Kauf genommen, wenn im Unterricht „Erlebnisräume für homosexuelles und heterosexuelles Begehren“ geöffnet werden sollen? Da sind das Basteln eines Bordells für verschiedene sexuelle Vorlieben, das pantomimische Darstellen einer Darkroom-Erfahrung (in der mehrere Männer miteinander Sex haben) sowie das Zwangsouting des „ersten Mals“ vor der Klasse sind die logischen Konsequenzen.
Wieso werden problematische und leidvoll erlebte „Elternschaften“ als gleich zu würdigen hingestellt? Wieso wird ganz offen an einer Dekonstruktion der Familie gearbeitet?
Warum werden der Wunsch Kinder zu zeugen und großzuziehen losgekoppelt von Treue und Zusammenhalt?
Wieso steht die Konstruktion des individuellen Selbst im Vordergrund, in der Liebe von Sexualität entkoppelt ist?
http://www.bildungsplan2015.de/2014/09/17/gender-mainstreaming-und-sexualpaedagogik-der-vielfalt/ 

Vielfalt“ klingt harmlos und nett. Die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ ist aber nicht harmlos, wie zahlreiche Berichte empörter Eltern aus dem realen Schulalltag ihrer Kinder zeigen: 10jährigen Kindern in Baden-Württemberg wird der Geschlechtsakt in einem Animationsfilm 5 Minuten lang gezeigt und detailliert beschrieben. Viertklässler in Hessen müssen Kondome über Holzpenisse und Bananen ziehen. Im Biologieunterricht einer 6. Klasse macht der Lehrer Werbung für Masturbation, usw. Das ist roh, schamverletzend und übergriffig.
Schlüsselfigur der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ ist Prof. Uwe Sielert. Seine Sexualpädagogik fußt auf der Behauptung: „Kinder sind sexuell: Ohne Sexualisierung kein Sexualleben“. Schon Babys seien „ganzkörperlustempfänglich“. Deshalb fordert Sielert „sexuelle Bildung von Anfang an“, die weit über das bloße Benennen von „Penis, Scheide, sexuelle Aktivitäten, vielleicht auch Verletzungsgefahren und verbotene Aktivitäten“ hinaus reichen müsse.
Ihren Ursprung hat die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ in der sogenanntenemanzipatorischen Sexualpädagogik“, die sie mit dem „Gender Mainstreaming“ kombiniert. Begründer dieser Sexualpädagogik war Helmut Kentler, der wahrscheinlich bedeutendste Pädophilenaktivist der Bundesrepublik in den 70er Jahren. Kentler operierte in einem pädosexuellen Netzwerk, das bis zur Odenwaldschule, zu Pro Familia und zum Kinderschutzbund reichte. Er forderte u.a. die Abschaffung der Strafrechtsparagrafen 174 (sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen) und 176 (sexueller Missbrauch von Kindern).
Helmut Kentlers sexualpädagogischer Ansatz steht in der Tradition des Freudomarxismus und des Esoterikers Wilhelm Reich mit der Idee, „
sexuelle Lebensenergie“ freizusetzen als Impulsgeber für eine „fortschrittliche“, linke Politik. In dieser Perspektive erscheint die beim Kind noch ruhende und in der Pubertät sich entwickelnde Geschlechtlichkeit grundsätzlich nicht als schutzbedürftig, sondern diese soll vielmehr angeregt und stimuliert werden, indem Möglichkeiten für Experimente und Grenzüberschreitungen geschaffen werden. Diese Sexualpädagogik zielt bewußt auf das Verschieben, Aufweichen oder Aufbrechen der bestehenden Grenzen und Schutzvorrichtungen, die dem bedingungslosen Ausleben sexuellen Begehrens entgegenstehen.
Die heutigen Protagonisten der Sexualpädagogik führen die von Kentler begründete Tradition unter dem Deckmantel der Vielfalt fort. Kentlers massiven Pädophilie-Lobbyismus reden sie als dessen private Verfehlung schön und sehen sein geistiges Erbe dadurch keineswegs entwertet. Kentlers Meisterschüler heißt Uwe Sielert. Dieser entwickelte Kentlers Ideen weiter. Die beiden waren befreundet. Durch Sielerts unermüdliche Netzwerkarbeit nimmt Kentlers „emanzipatorische Sexualpädagogik“ heute eine monopolartige Stellung bei der Ausbildung von Sexualpädagogen im deutschsprachigen Raum ein.
Sielert erarbeitete bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Sexualpädagogik-Konzept, das in die „Standards zur Sexualaufklärung in Europa“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2011 einfloß. Diese Standards wirken seitdem als Normen der BZgA und der WHO auf die staatlichen Vorgaben zur Sexualpädagogik in Deutschland zurück. Inzwischen ist die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ in unterschiedlich starker Dosierung in die Bildungs- und Lehrpläne aller 16 Bundesländer aufgenommen worden. Dies ermöglicht die verstärkte bundesweite Anwendung ihrer hoch umstrittenen Methoden und ebnet LSBTIQ-Gruppen bundesweit noch stärker als bisher die Wege, um Aufklärungsprojekte an den Schulen durchzuführen.
Diese LSBTIQ-Gruppen (lesbisch, schwul, bi, transsexuell, intersexuell und queer) wollen ihre Lebensweisen vor Kindern „sichtbar“ machen und als gleichwertig mit heterosexuellen Lebensweisen darstellen und akzeptiert wissen. Die persönliche Begegnung mit den Kindern und das Erzählen von sich selbst und der eigenen Sexualität spielt in den Bildungskonzepten dieser Gruppen eine zentrale Rolle. Am liebsten arbeiten LSBTIQ-Gruppen allein mit den Kindern, d.h. ohne Anwesenheit einer Lehrkraft oder Aufsichtsperson. Sie argumentieren, daß die Kinder dann unbefangener und eher bereit seien, auch „heikle“ Fragen ohne „falsche Scham“ zu erörtern.
Seriöse Sexualwissenschaftler warnen schon lange vor dem Einsatz der externen LSBTIQ-Lobbygruppen an den Schulen, denn die didaktischen Methoden der Pädagogik der sexuellen Vielfalt sind nie wissenschaftlich evaluiert worden. „Für die Tendenz, durch spezielle 'sexualpädagogische Methoden' das Thema über den regulären Fachunterricht hinaus zu emotionalisieren und eigenes Erleben von Kindern und Jugendlichen im Unterricht zu aktualisieren, öffentlich zu besprechen und zu beeinflussen, gibt es weder eine wissenschaftlich-pädagogische noch eine gesetzliche Grundlage“, sagt etwa die Sexualerziehungsexpertin Prof. Dr. Karla Etschenberg. Auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Prof. Dr. Jakob Pastötter, wendet sich gegen die „(Gruppen-) therapeutischen Methoden“ der LSBTIQ-Aktivisten: Für eine „weltanschaulich gefärbte Sexualpädagogik oder externe Sexualpädagogen an Schulen“ gebe es keine Legitimation, „weil Schule in Deutschland gesetzlichen Pflichtcharakter hat“.
https://www.citizengo.org/de/ed/165423-uebergriffige-sexualpaedagogik-der-vielfalt-stoppen
 

z.B. Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens
(der Regenbogen als biblisches Symbol für den Bund Gottes mit dem Menschen wurde von der Genderideologie quasi vereinnahmt)

Gender Mainstreaming Petition gegen Genderismus in Schule

https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

Dieter Gieseking, Betreiber der Internet-Plattform krumme13 für Pädophile, ist Deutschlands bekanntester Pädophilen-Lobbyist. 1988 wurde er wegen Verbreitung von Kinder-Pornografie verurteilt. Am 1. März 2014 hatte er Pädophile zur Unterstützung des „Bildungsplans 2015“ der Landesregierung Baden-Württembergs aufgerufen. Von seinem Aufruf zur Unterstützung einer Pro-Bildungsplan-Demo in Stuttgart distanzierten sich LSBTTIQ-Aktivisten erst nach öffentlichem Druck.
http://www.dijg.de/blog/paedophilie/paedophile-werden-langfristig-vom-bildungsplan-profitieren-397

Die deutsche Presseagentur Baden-Württemberg verfälscht die Darstellung der Demonstrationen gegen den Bildungsplan - und machte aus den Gegnern des Bildungsplans gewaltbereite Demonstranten (gewaltbereit waren die Gegendemonstranten)
https://fairemedien.de/uebersicht-der-falschen-darstellungen-zur-demo-fuer-alle-durch-die-dpa-baden-wuerttemberg/

„Zum sechsten Mal protestieren die Gegner des Bildungsplans. Polizisten fanden bei einigen Demonstranten Vermummungsmaterial, Pfefferspray und ein Taschenmesser, das beschlagnahmt wurde. Die Betroffenen wurde des Platzes verwiesen und angezeigt.“
Hier wurden zwei an sich korrekte Fakten in einen falschen Zusammenhang gebracht, sodass der irreführende Eindruck entsteht, es seien Bildungsplangegner bewaffnet des Platzes verwiesen worden. Richtig ist, dass es ausschließlich linke Bildungsplanbefürworter waren, auf die der Platzverweis zutraf. Dies belegen
• der entsprechende Polizeibericht (http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/110977/2977926/pol-s-polizeieinsatz-zur-kundgebung-der-bildungsplangegner) sowie
• die Reaktion aus dem Aktionsbündnis der DEMO FÜR ALLE auf die fehlerhafte Berichterstattung der dpa über die tatsächlichen Gewaltverhältnisse (http://www.bildungsplan2015.de/2015/03/24/ein-blick-auf-die-berichterstattung-der-dpa/)

Theaterstück "Gender"
Theater "Gender" inszeniert von Biologen wie Heinz-Jürgen Voß
https://le-bohemien.net/2014/12/03/gender-studies-oder-die-phrase-von-der-gleichheit-der-geschlechter/

Frankreichts Premier Èdoard Philippe verbietet Gender-Schreibweisen
Mit seiner Anweisung befindet sich Philippe im Einklang mit der Académie française, der obersten Regelungsinstanz für alle Fragen der französischen Sprache, die die feministischen Neuerungen ablehnt. Erst am Montag dieser Woche hatte auch der französische Verband der Blinden und Sehbehinderten ein Ende des neumodischen Sprachmix gefordert. Die inklusiven Schreibweisen brächten „eine unlesbare und unverständliche Sprache“ hervor, die für „unsere Bildschirmleser nahezu nicht zu dechiffrieren“ sei.
https://www.welt.de/kultur/article170857223/Frankreichs-Premier-verbietet-Gender-Schreibweisen.html

Die polnische Bischofskonferenz veröffentlichte einen Hirtenbrief gegen die Gender-Ideologiee http://kath.net/news/44419 - ebenso die Slowakische Bischofskonferenz: Die "Gender-Ideologie" zerstört die Würde der Familien und schafft eine Kultur des Todes http://www.familien-schutz.de/hirtenbrief-die-gender-ideologie-zerstort-die-wurde-der-familien-und-schafft-eine-kultur-des-todes/..
So wie die Familie von Nazareth auf der Flucht nach Ägypten das Kind schützte, so sind auch wir verpflichtet, um jeden Preis die gesunde Entwicklung der Kinder vor der gefährlichen "Gender-Ideologie" zu schützen".
Hirtenbrief der slowakischen Bischofskonferenz zum Advent 2013 https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Wird-Deutschland-zum-Gender-Land;art310,172801

In der griechischen Diözese Kalavryta läutete der Metropolit Ambrosios die Glocken gegen ein neues Gesetz, das es Griechen im Alter von 15 Jahren erlaubt ihr Geschlecht im Ausweis zu ändern.
https://catholicherald.co.uk/news/2017/10/19/greek-orthodox-clergy-ring-church-bells-to-protest-transgender-law/

Einzelne deutsche Bischöfe sprachen sich aber gegen die Gender-Ideologie aus.
Bischor Gregror Maria Hanke OSB aus Eichstätt etwa war Erstunterzeichner der Salzburger Erklärung. Die heutige Bedrohung der menschlichen Geschöpflichkeit und ihre Überwindung. Leben nach dem Schöpferwillen Gottes. Eine theologische Weisung der Internationalen Konferenz bekennender Gemeinschaften (IKBG/ICN) vom 6. September 2015.
Bischof Hanke ist zudem Vorsitzender des Vereins "Kirche in Not", dessen Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert mehrfach auf der "Demo für alle" aufgetreten ist und der einen 16-seitigen Glaubens-Kompass gegen die Gender-Ideologie vertreibt. Darin werden gleichgeschlechtliche Ehen als "Zerstörung der bislang gültigen familiären Ordnung" bewertet und der Begriff Homophobie als "Totschlag-Argument gegen Andersdenkende, die praktizierte Homosexualität nicht als natürliche Form menschlicher Geschlechtlichkeit anerkennen" kritisiert.
https://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/medien-buecher-dvd/2014/05-13-glaubens-kompass-gender-ideologie

Auf große Resonanz ist die „Salzburger Erklärung“ der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) gestoßen. Sie trägt den Titel „Die gute Schöpfung Gottes und ihre Bedrohung“ und wendet sich gegen die Propagierung der Abtreibung als „Menschenrecht“, gegen legalisierte aktive Sterbehilfe und die Erweiterung der traditionellen Ehe durch die „Homo-Ehe“. Kritik übt sie auch an der Gender-Ideologie, die behauptet, dass es nicht nur Mann und Frau gibt, sondern zahlreiche geschlechtliche Orientierungen. Sie bekämpfe Heterosexualität, Ehe und Familie. Das Papier war bei einem Ökumenischen Bekenntniskongress Anfang September in Salzburg verabschiedet worden. „Kein anderes Dokument wird von Zustimmung in dieser ökumenischen Breite getragen“, sagte der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Über 160 evangelische, katholische, orthodoxe und anglikanische Amtsträger und Laien haben unterzeichnet.“ Wie Rüß erläuterte, wendet sich die „Salzburger Erklärung“ gegen kirchliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen, die den Menschen als Geschöpf Gottes bedrohen. Darin sehe sie Verfallserscheinungen des Rechtsstaates. Die Erklärung verweise demgegenüber auf die bleibende Schöpfungsordnung Gottes und auf das Leben nach dem Schöpferwillen Gottes, wie es in der Bibel bezeugt ist.
https://www.ead.de/2015/november/01112015-salzburger-erklaerung-geschoepf-gottes-bedroht/

Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Silvesterpredigt "Das Wesen der Ehe ist weit mehr als eine Verantwortungsgemeinschaft zweier Personen."
https://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/ehe-und-familie-staerken-silvesterpredigt-von-bischof-gregor-maria-hanke/

Von der deutschen Bischofskonferenz gibt es dazu bislang aber keinen Hirtenbrief - nur nicht "anecken" und keinen shitstorm der von der LSBTIQ-Lobby bestimmten Medien erregen. Vielleicht gibt es wegen Finanz- und Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche auch Angst sich zu äußern. Der Vorwurf "Schaut doch bloß Eure Kirche an..." richtet sich nicht nur berechtigt gegen kirchliche Misstände, sondern leider auch gegen missbeliebige, vom Mainstream abweichende kirchliche Meinungen.

  Synopsen zum Gender-Mainstreaming

Gender-Mainstreaming

rotepfsp.gif (841 Byte)  Gender-Mainstreaming - Analyse einer globalen, kulturrevolutionären Ideologie im historischen Kontext


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Antifeminismus, Antigenderismus, Homophobie...

 Zitate zum Gender-Mainstreaming
Es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst!
NT, 2. Timotheus 4,3-5

Die Macht des Menschen, aus sich zu machen, was ihm beliebt, bedeutet ... die Macht einiger weniger, aus anderen zu machen, was ihnen beliebt.
Clive Staples Lewis (1898-1963), irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler

Der Irrtum wird nicht zur Wahrheit, weil er sich ausbreitet und Anklang findet.
Mahatma Gandhi (1869-1948), indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Die Zerstörung der Ordnung beginnt mit einer Verwirrung der Begriffe.
Konfuzius (551-479 v.Chr.), chinesischer Philosoph

Allemal gilt, dass, wer Begriffe und Gedanken bestimmt, auch Macht über die Menschen hat.
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph

Die Feststellung der Begriffe und die Begrenzung der Befugnisse sind die Zügel der Herrschaft.
Lü Bu We (um 300-236/235 v.Chr.), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph

Begriffe, welche sich bei der Ordnung der Dinge als nützlich erwiesen haben, erlangen über uns leicht eine solche Autorität,
dass wir ihres irdischen Ursprungs vergessen und sie als unabänderliche Gegebenheiten hinnehmen.

Albert Einstein (1879-1955), deutscher Physiker

Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedrängte, niemals geprüfte Urteile. Viele einzelne erheben sich in dieser Beziehung nicht über die Masse. Die Leichtigkeit, mit der gewisse Meinungen allgemein werden, hängt vor allem mit der Unfähigkeit der meisten Menschen zusammen, sich auf Grund ihrer besonderen Schlüsse eine eigene Meinung zu bilden.
Gustave Le Bon (1841-1931), französischer Mediziner, Anthropologe, Psychologe und Soziologe

Der Glaube an die unbegrenzte Formbarkeit des Menschen ist natürlich allen Menschen willkommen, für die es vorteilhaft wäre, wenn der Mensch keinerlei angeborene Fähigkeiten und Leistungen besäße und somit unbegrenzt manipulierbar wäre.
Konrad Lorenz (1903-1989), österreichischer Zoologe und Verhaltensforscher, Medizinnobelpreisträger

Die Manipulationsmöglichkeiten haben sich natürlich im Zeitalter der Massenmedien erheblich erhöht.
Arthur Miller (1915-2005), US-amerikanischer Schrifsteller, Pulitzerpreisträger

Was sie heute in den Köpfen der Leute finden, ist oft nicht mehr die Realität, sondern eine von den Medien konstruierte, hergestellte, Wirklichkeit.
Elisabeth Noelle-Neumann (1916-2010), deutsche Kommunikationswissenschaftlerin und Demoskopin, Gründerin des Instituts für Demoskopie in Allensbach

Der Irrglaube, dass man dem Menschen, richtige „Konditionierung“ vorausgesetzt, schlechterdings alles zumuten, schlechterdings alles aus ihm machen kann, liegt den vielen Todsünden zugrunde, welche die zivilisierte Menschheit gegen die Natur des Menschen und gegen die Menschlichkeit begeht. Es muss übelste Auswirkungen haben, wenn eine weltumfassende Ideologie samt der sich daraus ergebenden Politik auf einer Lüge begründet ist.
Konrad Lorenz (1903-1989), österreichischer Zoologe und Verhaltensforscher, Medizin-Nobelpreisträger

Von der Natur des Menschen können wir uns nicht emanzipieren. Wenn ein politisches Programm versucht, die Zweigeschlechtlichkeit zu destabilisieren, sie gar aufzulösen, so ist das dumm und gefährlich. Vordergründige Ziele und hintergründige Strategien des Gender-Mainstreaming bedürfen einer gründlichen öffentlichen Diskussion.
Robert Spaemann (1927- ), deutscher Philosoph

Man muss kein Soziologe sein um zu sehen, dass sich unsere Gesellschaft schleichend, aber sehr konsequent von den traditionellen christlich-bürgerlichen Werten verabschiedet. Heute gelten Verhaltensweisen, die vor 30 oder 40 Jahren völlig unakzeptabel oder sogar strafbar waren, als "normal": "Wilde Ehen", uneheliche Kinder, homosexuelle Partnerschaften oder das faktische "Recht" auf Abtreibung. Jede dieser Neuerungen erscheint dem heutigen Menschen plausibel: Ist es nicht meine Privat­angelegenheit, mit wem ich wie zusammenlebe? Brauche ich "den Schein", der mich als verheiratet ausweist, um eine gute Partnerschaft zu leben? Warum sollten Homosexuelle nicht auch eine Ehe schließen? Gehört "mein Bauch" nicht mir? Dieser Wandel erscheint vordergründig als Anpassung an die heutige Lebens­wirklichkeit. Aber bei näherem Hinsehen ist offensichtlich, dass unsere Lebenswirklichkeit systematisch in eine neue Gesellschaftsordnung überführt wird.
Wolfgang Leisenberg (1942- ), deutscher Ingenieur und Hoschullehrer

Wir dürfen daher die Auseinandersetzung mit Ideologien, die der Ehe schaden, nicht scheuen. Dies gilt insbesondere für die Diskussion über die Genderideologie.
Norbert Geis (1939- ), deutscher Politiker

Den gefährlichsten Weg hin zum Totalitarismus beschreitet die EU durch ihren Gender-Kurs, der in eine fundamentale Konfrontation, in eine anthropologische Revolution gegen das christliche Menschenbild eingetreten ist.
Werner Münch (1940- ), deutscher Politikwissenschaftler, Politiker, ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, aus CDU ausgetreten

Über das, was Gender will, gibt es keine offene Diskussion. Sie kommt nicht als großes Schiff daher, obwohl sie doch in allen politischen und öffentlichen Programmen verankert werden soll, sondern wie ein U-Boot, das keiner genau kennen soll.
Dale O'Leary (1941- ), US-amerikanische Journalistin

Gender Mainststreaming - der Begriff dient dazu, die Geschlechtsrollen von Mann und Frau aufzulösen. Er unterstellt, dass jede sexuelle Orientierung gleichwertig ist und von der Gesellschaft akzeptiert werden muss. Die Gender-Ideologie hat sich hinter dem Rücken der Öffentlichkeit von der EU über die staatlichen Institutionen, die Universitäten und Ausbildungs-einrichtungen bis an die Basis der Schulen und Kindergärten eingeschlichen. Sie zerstört das Wertefundament unserer Gesellschaft. Die Wurzel dieser Entwicklung ist die Diktatur des Relativismus.
Gabriele Kuby (1944- ), deutsche Publizistin und Übersetzeri

Gender Mainstreaming ist die totalitäre Steigerung der Frauenpolitik.
Michael Bock (1950- ), deutscher evangelischer Theologe, Jurist, Kriminologe und Soziologe

Wissenschaftler lassen sich von Frauenpolitikerinnen und Frauenbeauftragten mundtot machen. Eine offene und kritische Auseinandersetzung mit der Gleichstellungspolitik findet an den Universitäten nicht statt.
Alexander Uffig (1962- ), deutscher Philosoph und Autor

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechtsumwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb.
Michael Klonocsky (1962- ), deutscher Journalist und Schriftsteller

Gender ist keine wissenschaftliche Feststellung, sondern ein synthetisches Menschenbild, das zum Herzstück einer neuen globalen Zivilreligion geworden ist. Gender ist eine Art Retorten-Religion, die in ihrer Struktur und Vorgehensweise extreme Ähnlichkeit und sogar gleiche Ursprünge wie Scientology hat. Deshalb wird man auch keine Belege bekommen, weil es keine Belege gibt. Gender ist kein belegbares Faktum, Gender ist ein Hirngespinst, ein Dogma das nicht zu belegen ist.
Hadmut Dansich (1966- ), deutscher Informatiker und Wissenschaftskritiker

Man mag hier das Wort "ver-rückt" für angemessen halten, aber vielleicht wird in dieser Bewegung ja nur radikal zuende gedacht, was der Zeitgeist längst in sich trägt: Wenn die freie, individuelle und subjektive Wahl höchstes Gut ist, wer will dann das Recht eines anderen einschränken, sich selbst und die eigene Geschlechtlichkeit täglich neu zu erfinden?
Dominik Klenk (1968- ), deutscher Verlagsleiter und Autor, erster Prior der ökumenischen Offensive junger Christen

Gender Mainstreaming gilt mittlerweile als Leitprinzip unserer Politik. Aber können Sie sich erinnern, dass wir darüber jemals eine politische Debatte geführt haben? Dass wir öffentlich diskutiert haben, ob wir das überhaupt wollen? Die einzige Legitimation, die ich in Deutschland gefunden habe, ist die Geschäftsordnung des Bundeskabinetts, die diesen Begriff als Leitprinzip aufgenommen hat. Nun ist das Bundeskabinett gar nicht das Gremium, das in Deutschland Politik macht. So etwas gehört wenn, dann in den Bundestag.
Birgit Kelle (1975- ), deutsche Journalistin und Publizistin

Wer nicht auf die Verharmlosungsstrategie der Gender-Ideologen hereinfallen will, sollte sich die Radikalität einiger ihrer Texte vor Augen führen: "Geschlecht, Sexualität und Lebensform als gänzlich gesellschaftlich hervorgebracht begreifend, arbeit ich eine Vorstellung von Handlungsfähigkeit heraus, die die Möglichkeit bewusster Aktivität gegenüber Normen und ein Neuentwerfen von Existenz- und Lebensweisen beinhaltet." Das schrieb Professorin Jutta Harmann im Jahr 2002 in "Vielfältige Lebensweise - Dynamisierungen der Triade Geschlecht - Sexualität - Lebensform. Kritisch-dekonstruktive Perspektiven für die Pädagogik."
http://www.zwiezukunft.de/z15-verschleierung.htm
Man beachte die verharmlosenden und verschleiernden Begriffe "Dekonstruktion" und "Dynamisierung" - Newspeak für "Zerstörung" und "Auflösung"...

Es ist zulässig oder sogar geboten, sich zu fragen, ob nicht hier - vielleicht heimtückischer und verhohlener - wieder eine neue Ideologie des Bösen am Werke ist, die versucht, gegen den Menschen und gegen die Familie sogar die Menschenrechte auszunutzen.
Johannes Paul II. (1920-2005), polnischer Kardinal, Papst (erster slawischer Papst)

  Reaktion der Gender-Lobby auf zunehmenden Widerstand gegen die Gender-Ideologie

"Viele Menschen wehren sich inzwischen dagegen, dass zentrale Einrichtungen unserer Gesellschaft im Namen von Gender-Diversity und Gender-Mainstreaming umgebaut werden. Nun reagieren die Gender-Studies mithilfe verschiedener Stiftungen. Doch dabei entlarven sie sich selbst.
Was macht eine Glaubensgemeinschaft, wenn sie spürt, dass sie Gegenwind bekommt, dass ihre Lehre als autoritäre Anmaßung entlarvt wurde, die das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen gegen deren Willen massiv verändern will?
Nun, eine so demaskierte Glaubensgemeinschaft schlägt zurück. Am besten in einer konzertierten Aktion. Wie man das macht? Ganz einfach: Indem man Tatsachen abstreitet, Kritiker diffamiert und sich bemüht, angeblich falsche Vorwürfe zu entlarven. Und wenn die entsprechenden Vorwürfe gar nicht falsch waren, dann muss man Logik und Wissenschaft so lange strapazieren, bis das keinem mehr auffällt.

Wunderbar studieren kann man dieses Vorgehen anhand der so genannten Gender-Studies. Denn die stehen unter massivem Druck. Zum einen weil ihre Grundannahmen – Geschlecht sei eine von der Biologie unabhängige soziale Konstruktion – zweifelhaft sind. Vor allem aber, weil sich immer Menschen dagegen wehren, dass im Namen von Gender-Diversity und Gender-Mainstreaming zentrale Einrichtungen unserer Gesellschaft wie Kindergärten, Schulen, Universitäten und öffentliche Institutionen systematisch umgebaut werden.
Das kann natürlich nervös machen. Also erfolgte vor genau einem Monat aus dem Lager der Gender-Ideologen der Gegenschlag. Zunächst stellte die Heinrich-Böll-Stiftung unter dem Namen „Agent*In“ ein Online-Lexikon ins Netz, das Informationen über Organisationen und Personen veröffentlichte, die antifeministischer und genderkritischer Positionen angeklagt wurden. Nach heftigen Protesten wurde das Portal wieder geschlossen.
Zeitgleich veröffentlichte die Böll-Stiftung zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Broschüre mit dem unfreiwillig sinnigen Titel „Gender raus! [GWI steht für Gunda Werner Institut. Feminismus und Geschlechterdemokratie], die das Ziel verfolgt, angeblich falsche Behauptungen zu sammeln, richtig zu stellen und Gegenargumente zu entwickeln. Das ganze findet seinen Höhepunkt in einem Abschnitt, in dem die Autorinnen ihren Kritikern vorwerfen, Wissenschaft auf Naturwissenschaft zu reduzieren. Ein entlarvender Vorwurf, denn tatsächlich beruhen die Gender-Studies darauf, geisteswissenschaftliche Pseudo-Gegenstände zu konstruieren („Gender“) und diese so gegen jeder Form empirischer Überprüfbarkeit zu immunisieren. Mit „Freiheit der Forschung“ hat das wenig, mit Gaukelei aber umso mehr zu tun.
Nur ein paar Tage nach ihren beiden Schwester-Organisationen legte dann die Friederich Ebert Stiftung eine ganz ähnliche Broschüre vor. Titel diesmal: „Das Märchen von der Gender-Verschwörung. Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft“.
Zunächst: Auffällig ist, dass man im Gender-Milieu offensichtlich zunehmend Argumentationshilfen zur Verteidigung der eigenen Position braucht. Und auch die infantile Aufmachung der Broschüre mit viel Rosa und buntem Einhorn auf dem Titel scheint von einem eher schlichten Gemüt der Leser auszugehen.
Vor allem aber: Der Inhalt der Broschüre ist nicht viel reifer oder gediegener als ihr Äußeres. Das wird – wie schon bei der Böll-Broschüre – insbesondere in dem Abschnitt deutlich, der zeigen will, dass Geschlechterforschung keine Ideologie ist, sondern Wissenschaft.
Schon der erste Satz – „Geschlechterforschung kritisiert gesellschaftliche Verhältnisse und Missstände mit dem Ziel, Ungerechtigkeiten und Hierarchien zu verändern“ – konterkariert sein Anliegen. Denn ein intellektuelles Unternehmen, das normative Ziele verfolgt, ist niemals Wissenschaft, sondern eben Ideologie. Und auch wenn immer wieder in der Geschichte das Gegenteil behauptet wurde: Es gibt keine wissenschaftliche Ideologie.
Wer jedoch mit den Begriffen „Wissenschaft“ und „Ideologie“ Schindluder betreibt, der verheddert sich schnell in seiner eigenen Terminologie. So kann man auf der schon zitierten Seite weiter lesen: „Geschlechterforschung betreibt Wissenschaftskritik, weil der Blick der Wissenschaften von einer männlichen und weißen Perspektive ausgeht und damit zumeist blind bleibt für Geschlecht und andere Perspektiven.“
Doch schon auf der nächsten Seite wird der verblüffte Leser mit Blick auf den hohen Frauenanteil in der Geschlechterforschung informiert: „Objektivität hängt nicht vom Geschlecht der Forschenden ab, sondern von deren Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion.“ Wir lernen: Von Frauen betriebene Gender-Studies sind objektiv, von Männern betriebene Wissenschaft hingegen nicht, da diese von der männlichen Perspektive eingetrübt wird. Aha.
Diese Nonsense-Qualität zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Broschüre. Nun ist die Friedrich-Ebert-Stiftung eine weltanschaulich gebundene (allerdings von Steuergeldern finanzierte) Organisation und kann insofern für gut befinden, was sie will. Ärgerlicher ist jedoch, dass inzwischen auch die Webseiten vieler Behörden, Ämter und Rathäuser auf diesen Unfug verlinken und ihn so immer mehr zur Staatsdoktrin erheben.
Artikel von Alexander Grau vom 19. August 1917 in Cicero. Magazin für politische Kultur
https://www.cicero.de/kultur/genderstudies-die-glaubensgemeinschaft-schlaegt-zurueck

"Am 08.06.2017 fand die Tagung „Menschlich bleiben – Strategien im Umgang mit antifeministischen Angriffen auf Soziale Arbeit“ des Gunda-Werner-Instituts in Kooperation mit der AWO statt. Der Workshop wurde geleitet von der Bildungsinitiative Queerformat Berlin, die Seminare und Informationsveranstaltungen zu Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Schulen, Jugendämter, Kindertagesstätten, Jugendfreizeiteinrichtungen, Familienzentren und andere Träger der Kinder- und Jugendhilfe durchführt. Sie setzt seit 2010 in öffentlichem Auftrag die Parlamentsinitiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ (ISV) im Bildungsbereich um.,.
Auf Nachfrage wird erklärt, dass die Bildungspläne für alle Kitas gelten, unabhängig von Namen und Träger, auch für Kitas in religiöser Trägerschaft. Dabei kommt es nicht unbedingt zu einem Interessenkonflikt mit dem religiösen Gedankengut, da dieses i.d.R. durchaus mit einem freiheitlich-demokratischen Vielfaltsbegriff kompatibel ist. Oft hat gerade in Berlin eine religiöse Trägerschaft wenig Einfluss auf die praktizierte Pädagogik: es geht weniger um die Vermittlung religiöser Inhalte, sondern um die Erfüllung der fachlichen Aufträge.
https://www.gwi-boell.de/de/2017/09/25/fruehkindliche-bildungkitas-sexuelle-identitaet-im-kontext-von-kinderrechten

Auch die Suchmaschinen versuchen Feministen im Sinne des Gender-Mainstreaming zu nutzen. Das ganze nennt sich dann Suchmaschinenoptimierung gegen rechts
[denn mit "rechts" werden der Einfach heit halber alle gender-kritischen Meinungen zusammengefasst...].

https://feministclickback.org/

Bei der Suche rund um das Thema "Gender" mit "Google" fällt auf, dass gender-freundliche Suchtreffer bei den Top-Treffern vorherrschen - selbst beim Stichwort Genderkritik!
James Damore, ein Softwareingenieur bei Google, kritisiert in einem 10-seitigen Memorandum "Die ideologische Echokammer bei Gootle"  die Vielfaltspolitik der Unternehmes: "... wenn es um Vielfalt (diversity) geht, hat Googles linke Einseitigkeit eine politisch korrekte Monokultur geschaffen, die sich dadurch am Leben hält, dass sie Abweichler durch Beschämung zum Schweigen bringt." Seiene Befürchtungen waren berechtigt, denn Eric Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Alphabet, dem Mutterunternehmen von Google, begründete seine Kündung u.a. mit den Worten "Die Firma wurde auf der Basis der Prinzipien Meinungsfreiheit, Vielfalt, Inklusivität und wissenschaftsbasiertem Denken gegründet." Als Grund seiner Kündigung wurde angegeben, er betreibe die "Aufrechterhaltung von Genderstereotypen". [Auch die Autopcomplete-Funktion von Google kann meinungsbildend wirken - die Eingabe von "gend" liefert z.B. "genderqueer" aber nicht etwas "Genderkritik".]

http://agens.de/google-vielfalt-zensiert-vielfalt/

Auf der Seite der "Open Society Foundation" des ungarischen Millionärs und Gender-Sponsors George Soros wird gegen die Gender-Kritiker Stimmung gemacht.
https://www.opensocietyfoundations.org/voices/gender-ideology-fiction-could-do-real-harm

Fuballer schießt gegen Regenbogenbinde
"Wir stehen als Verein für eine tolerante Gesellschaft. Daher wollen wir uns nicht nur punktuell gegen Diskriminierung positionieren, sondern über die gesamte Saison und in allen unseren Teams ein deutliches Zeichen setzen und so zeigen, dass wir für Vielfalt stehen", hatte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke vor dem Spieltag gesagt.
Der kroatische Fußball-Profi Josip Brekalo wurde für seine Kritik an der Aktioin von der Nachrichtenseite mit den Worten kritisiert: "Bin sehr religiös" - Wolfsburg-Profi schießt gegen Regenbogen-Binde". Leider haben es die anderen auflaufenden Fuballer nicht verstanden, wie Sie sich hier durch die Gender-Lobby instrumentalisieren lassen...
https://www.watson.de/sport/fu%C3%9Fball/112350151-bin-sehr-religioes-wolfsburg-profi-schie-t-gegen-regenbogen-binde-des-vfl

"Was das Nachrichtenportal Watson nicht wiedergibt ist das vollständige Zitat Brekalos: "Ich bin sehr religiös erzogen worden. Wenn jemand eine andere Art zu leben bevorzugt, dann ist das okay für mich, weil das seine Sache ist. Aber ein spezielles Symbol für die Einstellung anderer Leute muss und möchte ich nicht tragen."
Das zitiert Thomas Hahn von der "Süddeutschen" immerhin vollständig - jedoch unter dem präjudizierenden Titel "Vielfalt finden alle gut - alle?" und mit der parteiischen Bemerkung "Dass die VfL-Aktion seiner "christlichen Überzeugung" widerspreche, dementiert er nicht. Die Wolfsburger Toleranz-Fußballgesellschaft muss damit leben, dass nicht jeder im Klub der gleichen Moral folgt."
https://www.sueddeutsche.de/sport/vfl-wolfsburg-vielfalt-finden-alle-gut-alle-1.4105611

Lesben- und Schwulenverband startet Mission gegen kritische Christen

Als Gegner hat der LSVD Christen ausgemacht, die er unter dem Begriff "Ex-Gay-Bewegung" aufführt. Der LSVD: "
In Deutschland gibt es eine handvoll Gruppierungen, die sich offen für die Umpolung Homosexueller einsetzen". Als solche Gruppierungen nennt der LSVD:

  • Fachverbände des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V., beispielsweise „Weißes Kreuz e.V." (Verantwortlicher: Rolf Trauernicht)
  • die „Offensive Junger Christen e.V." (OJC) - Kommunität in der Evangelischen Kirche - mit dem „Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft" (DIJG, Verantwortliche: Christl Ruth Vonholdt).
  • die Beratungsorganisation „Wüstenstrom e.V."
  • das JASON Ex-Gay Ministry...

Unterstützer seien mehrere Verbände aus dem evangelikalen Spektrum - Deutsche Evangelische Allianz (DEA), Campus für Christus (CfC). Der LSVD wirft ihnen vor, als "Propagandaschmiede für den Umgang mit Homosexuellen in der christlichen Jugendarbeit" zu dienen. Getragen werde das Ganze von homophob-konservativen Christen, die weitgehend der evangelikalen Strömung des Protestantismus, aber teilweise auch erzkonservativen Katholiken zuzuordnen seien....
Der LSVD bedient sich bei seiner "aufklärerischen" Mission einer bereits vielfach bekannten Methode. Mit Hilfe der Begriffe "homophob", "evangelikal" und  "erzkonservativ" werden christliche Organisationen und Personen, die sich kritisch mit homosexuellen Lebensweisen und dem lobbyistischen Druck der Homosexuellenorganisationen auseinandersetzen, als "fundamentalistische" Vertreter "homophober Ideologien", als  "menschenfeindlich" und als "Homohasser" verunglimpft. Die "menschenfeindlichen Ansichten und Ziele solcher Organisationen" seien schwer zu durchschauen. Daher gelinge es ihnen immer wieder, Unterstützung oder sogar Förderung mit öffentlichen Geldern zu erlangen, so der LSVD. Ausdrücklich genannt werden Kongresse in Graz 2007 und Marburg 2009 sowie das Christival 2008 in Bremen. Große aktivistische Bedeutung gewann diese Methode zuletzt beim Marburger Kongreß im Mai 2009, bei dem der LSVD versuchte, das Auftreten mehrerer Referenten zu verhindern, die sich mit Fragen der Veränderung homosexueller Lebensweisen und therapeutischer Hilfen auseinandersetzen. Sympathisierende Aktionsbündnisse hatten sogar versucht, den gesamten Kongreß mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu verhindern.
http://nix.nainokami.net/content/lesben-und-schwulenverband-deutschlands-startet-mission-gegen-kritische-christen

Wegen Kritik an Sexualerziehung wird Prof. Winterhoff nicht zum Verfassungsrichter ernannt

Wenige Tage vor seiner Wahl zum Landesverfassungsrichter in Schleswig-Holstein wurde die Nominierung des Hamburger Rechtsanwaltes und Jura-Professors Christian Winterhoff vom Richterwahlausschuß wieder zurückgezogen. Grund seien ein von ihm verfaßtes Rechtsgutachten zur Sexualerziehung in Schleswig-Holstein und sein Vortrag zum hessischen Sexualerziehungslehrplan auf unserem Symposium 2017 in Wiesbaden (siehe Video unter diesem Artikel) ...
Im Mai 2017 untersuchte Prof. Winterhoff den umstrittenen Hessischen Lehrplan für Sexualerziehung in seinem vielbeachteten Vortrag auf dem vom Aktionsbündnis DemoFürAlle und CitizenGO organisierten Symposium „Sexualpädagogik der Vielfalt – Kritik einer herrschenden Lehre“ im Kurhaus in Wiesbaden. Winterhoff kam zu dem eindeutigen Ergebnis, daß der Lehrplan sowohl gegen das Grundgesetz als auch gegen das Hessische Schulgesetz verstoße. Das elterliche Erziehungsrecht habe im Bereich der Sexualerziehung Vorrang vor dem Erziehungsauftrag des Staates....
Diese Erkenntnisse scheinen den Jamaika-Koalitionären nicht zu schmecken. Nachdem Winterhoff von der CDU vorgeschlagen worden war, wurde seine Nominierung nun zurückgezogen. Der Grünen-Landtagsabgeordneten Rasmus Andresen erklärte, dass der Kandidat „unter keinen Umständen mehr wählbar“ sei: „Wer sich um ein so herausragendes Amt im Land bewerbe, dürfe sich nicht im Vorfeld schon zum Sprachrohr von Menschenfeinden und Rechten machen“,  so die Lübecker Nachrichten.
https://demofueralle.blog/2018/07/02/wegen-kritik-an-sexualerziehung-wird-prof-winterhoff-nicht-zum-verfassungsrichter-ernannt/ 

  Kinderrechte als Vehikel zur staatlichen Durchsetzung der Gender-Idologie gegenüber dem Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder

Art 6. Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Und was, wenn der Staat die "für das Kindeswohl erforderlichen Bildungsinhalte" auf Druck mächtiger Lobbygruppen gegen das durch das Grundgesetz verbriefte natürliche Elternrecht auf Erziehung ihrer Kinder durchsetzt, indem er die Erziehung in der Familie als defizitär kennzeichnet und über seine "Überwachungsfunktion" die Erziehungsziele zuvörderst vorgibt? (s. Artikel 6 GG)

Von Gegnern einer Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz wird immer wieder ins Feld geführt, auf diese Weise würden die Rechte der Eltern geschwächt. Dies ist jedoch eine unzulässige Gegenüberstellung. Es geht nicht darum, Eltern und Kinder gegeneinander auszuspielen. Vielmehr wollen die Befürworter der Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz Kinder als eigenständige Subjekte Rechnung tragen und die Verantwortung der Eltern wie des Staates im Hinblick auf das Kindeswohl deutlicher machen. Staat wie Eltern haben gemäß der Kinderrechtskonvention dieselbe Verpflichtung: die Verwirklichung der Kinderrechte im Sinne des Kindeswohls. Das Bundesverfassungsgericht hat in vielen Entscheidungen immer wieder ausgesprochen, dass das Elternrecht aus Art. 6 kein Recht am Kind ist, sondern ein Pflicht-Recht der Eltern zum Wohle des Kindes (u.a. in 1 BvR 1620/04, 01.04.2008).
https://kinderrechte-ins-grundgesetz.de/

Auch wenn man mit einzelnen Formulierungen nicht einverstanden sein mag, so bringt der folgende Artikel die Problematik der Nutzung der "Kinderrechte" als trojanisches Pferd zur Einschleusung eigener ideologischer Vorstellungen in seltener Deutlichkeit auf den Punkt:

"Die sogenannten Kinderrechte sollen in das Grundgesetz aufgenommen werden.
Das gehörte bereits vor der Bundestagswahl 2017 zum parteiübergreifenden Konsens zwischen Christ- und Sozialdemokraten. Es gibt keinen Grund daran zweifeln, dass die Regierungsparteien dieses Wahlversprechen ausnahmsweise umsetzen werden.
Gender-Aktivisten sehen in Kinderrechten die Möglichkeit, ihrer Ideologie endgültige Deutungshoheit im politischen Raum zu verschaffen.
Zu verlieren hat die Regierung nichts dabei, wenn sie Kindern mithilfe eines Zusatzartikels einen besonderen Rechtsstatus zuweist. Ganz im Gegenteil, denn ein solches Gesetz wäre für den Staat ein willkommenes Werkzeug, mit dem die natürliche und auch gesetzlich verbriefte Vormundschaft von Eltern gegenüber ihren Kindern ausgehebelt werden könnte – je nach politischer, juristischer und gesellschaftlich erwünschter Zielstellung.
Kinderrechte sind wie ein unbeschriebener Bogen Papier, auf dem sich jeder gern verewigen würde, der für die jeweils eigene Gruppierung politische Lobbyarbeit betreibt. Es sollte demgemäß besonders mißtrauisch stimmen, wenn im Reigen der Kinderrechte-Unterstützer ausgerechnet Gender-Aktivisten mittrommeln. Im Windschatten der eher als unverdächtig geltenden Vereinten Nationen versuchen sie, mithilfe des gesetzlichen Vehikels „Kinderrechte“ ihre gesellschaftspolitische Ideologie von der sogenannten Geschlechtervielfalt in die Köpfe kleiner Menschen einzupflanzen. Ein Hinweis darauf findet sich in der hoch umstrittenen Kita-Broschüre des Berliner Senats „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“. Unter anderem erhält darin die Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte ein Forum.
Dieses Institut fungiert in Deutschland als eine Art Kinderrechte-Polizei, die die Umsetzung der UN-Kinderrechte kontrolliert und behördliche Organe bei ihrer praktischen Auslegung berät. Offenbar haben sich die Mitarbeiter der Monitoring-Stelle gründlich Gedanken gemacht, wie sie die Gender-Ideologie möglichst harmlos im immer weiter anwachsenden Katalog der Kinderrechte unterbringen können. Das erfolgt über die Konstruktion eines sogenannten „Recht des Kindes auf Information“. Zu diesem Informationsrecht gehört für die Leiterin der Monitoring-Stelle, Claudia Kittel, selbstverständlich auch der tiefe Einblick in die sogenannte Geschlechtervielfalt. Nach Meinung von Frau Kittel kann die Aufklärung rund um Transsexualität und gleichgeschlechtliche Partnerschaft bei Kindern „gar nicht früh genug beginnen“. So soll die Theorie der Geschlechtervielfalt spielerisch, das heißt „mittels einer inklusiven pädagogischen Praxis“ an die Kinder vermittelt werden, damit diese „von Anfang an einen sicheren Umgang mit Vielfalt“ erlernen. Diese Vielfalt sieht Frau Kittel in den unterschiedlichen Geschlechtern, ihrem „Rollenverhalten“, ihrer „Geschlechtsidentität“ und ihrer „sexuellen Orientierung“. Die Rede ist hierbei – man kann es nicht oft genug betonen – von Kindern im Kita-Alter zwischen mindestens einem bis sechs Jahren.
Gender-Aktivisten ist es bereits erfolgreich gelungen, ihre Ideologie hinter den Karren „Aufklärung“ zu spannen, für den sich immer nützliche Esel haben finden lassen, die ihn durch die deutsche Bildungslandschaft ziehen: Schulminister, Erzieher, Lehrer, Professoren, Autoren von Unterrichtsmaterial, Psychologen, Sozialpädagogen, Gewerkschaftsvertreter, Mitglieder von privaten Initiativen und andere Berufsstände mehr, die sich entweder vom dröhnenden Toleranz- und Gleichheitsgeschwafel blenden oder sich vom allgegenwärtigen Homophobie-Vorwurf einschüchtern lassen. Nun soll die bislang unsystematisch wuchernde, als „queere Bildung“ an Schulen und Kitas firmierende Gender-Doktrin mit dem geplanten Kinderrecht ein gesetzliches Rückgrat erhalten. Mit einem willkommenen Nebeneffekt für Gender-Aktivisten: Denn sollte die Gender-Ideologie mithilfe eines „Rechts auf Information“ Eingang in den geplanten Grundgesetzartikel „Kinderrecht“ finden, würde dies faktisch das individuelle Erziehungsrecht der Eltern neutralisieren. Der Staat und seine Organe werden bestimmen können, was zum notwendigen Kenntnisstand der Kinder in öffentlichen Betreuungs- und Bildungsanstalten gehört. Gegen die weltanschauliche Indoktrination ihrer Klein- und Schulkinder, die sich jederzeit aus einem Informationsrecht von Kindern ableiten und in jederlei gesellschaftspolitische Richtung interpretieren ließe, werden Eltern dann nichts mehr ausrichten können.
Das individuelle Erziehungsrecht und der staatliche Erziehungsauftrag stehen seit jeher in einem Spannungsverhältnis. Doch seit der Sozialdemokratisierung der Familienpolitik dehnt es sich immer weiter zugunsten des Staates und seiner öffentlichen Organe aus. Es besteht keine Pflicht, sein Kind fremdbetreuen zu lassen, für die meisten Eltern jedoch ein ökonomischer Zwang, das außerhäusliche Erziehungsmodell zu „wählen“. Jugendämter entziehen immer öfter Eltern das Sorgerecht, obwohl keine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Schulen mißbrauchen die Teilnahmepflicht der Kinder, um sie über homo- und transsexuelle Lebenswelten „zwangszubilden“. Von öffentlichen Bildungsanstalten und Behörden wird das elterliche Erziehungsrecht immer weiter in Richtung Abstellgleis gedrängt. Die Politik läßt es nicht nur zu, sondern hilft durch die familienfeindliche Ausgestaltung gesellschaftlicher und ökonomischer Rahmenbedingungen kräftig dabei mit. Die Verankerung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz wäre ihr bisher letzter großer Coup gegen die Familien."
https://www.familien-schutz.de/2018/03/08/pflicht-zur-geschlechtervielfalt-im-windschatten-der-kinderrechte-formieren-sich-auch-gender-aktivisten/
Früher gab es noch mehr kritische Stimmen dazu in der CDU.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article163581225/Gehoeren-Kinderrechte-wirklich-ins-Grundgesetz.html 

Galt der Anspruch, die Hoheit über die Kinder haben zu wollen, lange als Zeichen totalitärer Staaten, so scheint diese Sichtweise inzwischen in der Mitte des Parteienspektrums der Bundesrepublik angekommen zu sein.
Christoph Raedel (1971- ), evangelisch-methodistischer Theologe und Professor an der Freien Theologischen Hochschule Gießen

  Zu guter Letzt ... gegen den Strom schwimmen

Willst du wertvolle Dinge sehen, so brauchst du nur dorthin zu blicken, wohin die große Menge nicht sieht.
Laotse (6. Jh. v.Chr.), chinesischer Philosoph

Wer ein Mensch sein will, muss eine Antikonformist sein.

Ralph Waldo Emerson (1803-1882), amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

Was heute jeder als wahr nachplappert oder stillschweigend passieren lässt, kann sich morgen als falsch erweisen ...
Henry David Thoreau (1817-1862), amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

Zu wissen, was Du willst, anstatt unterwürfig zu allem Ja und Amen zu sagen, von dem dir die Welt vorschreibt, dass du es wollen sollst, bedeutet, dass du deine Seele lebendig gehalten hast.
Robert Louis Stevenson (1850-1894), schottischer Schriftsteller

Was tot ist, schimmt mit dem Strom. Nur was lebt, kann gegen den Strom schimmen.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller und Journalist

Was ich erstrebe, ist einfach, mit meinen schwachen Kräften der Wahrheit und Gerechtigkeit zu dienen, auf die Gefahr hin, niemand zu gefallen.
Albert Einstein (1879-1955), deutscher Physiker


Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Schriftsteller und Journalist

Nicht zu denken wie die anderen bringt einen in eine unangenehme Situation. Nicht zu denken wie die anderen, das heißt einfach, dass man denkt.
Eugène Ionesco (1909-1994), französich-rumänischer Schriftsteller


Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.

George Orwell (1903-1950), englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist

Erzieh' deine Kinder so, dass sie wissen, dass ihre Familie anders ist als andere - und das das nichts ist, wofür man sich entschuldigen muss.
Rod Dreher (1967- ), US-amerikanischer Schriftsteller

  Quellen

Volker Zastrow: Politische Geschlechtsumwandlung, 20.06.2006 http://www.faz.net/aktuell/politik/gender-mainstreaming-politische-geschlechtsumwandlung-1327841.html
René Pfister: Der neue Mensch, Spiegel 1/2007 http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html
Gabriele Kuby: Gender Mainstreaming - Die (un)heimliche Revolution http://www.gabriele-kuby.de/wortmeldungen/gender-mainstreaming/
dieselbe: Die Ideenlieferantin http://www.gabriele-kuby.de/wortmeldungen/judith-butler-die-ideenlieferantin/
Manfred Spreng: Gender Mainstreaming - Eine Ideologie greift Glaube und Familile an https://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/gender-mainstreaming-eine-ideologie-greift-glaube-und-familie-an-847.html
Edith Pekarek: Gender Mainstreaming - Der Generalangriff auf die christliche Kultur http://www.horst-koch.de/kulturrevolution-106/gender-angriff-aufs-christentum.html
Bettina Röhl: Der Sündenfall der Alice Schwarzer http://bettinaroehl.blogs.com/mainstream/2005/04/cicero_online_d.html
Giuseppe Nardi: Lunacek-Bericht angenommen – Europaparlament öffnet Gender-Ideologie die Tore
http://www.katholisches.info/2014/02/04/lunacek-bericht-angenommen-europaparlament-oeffnet-gender-ideologie-die-tore/
Genderkonforme und reaktionäre Lebens- und Sprachformen http://www.medrum.de/content/gender-konforme-und-reaktionaere-lebens-und-sprachformen
Der norwegische Soziologe und Komiker Harald Eia hat das Gender-Mainstreaming in Frage gestellt. Die FAS hat ihn interviewt.
http://agensev.de/wp-content/uploads/F-A-S-_vom_23-09-12_Seite11-Copy.pdf
Ich bin die Mutter, nicht Elternteil 1 http://kath.net/news/45237
http://www.gender-kritik.com/
Blüm greift Verfassungsgericht an [zur Übertragung des Ehegattensplittings auch auf die Homoehe] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/urteile-zur-homo-ehe-bluem-greift-verfassungsgericht-an-12737166.html
Agens e.V. Mann und Frau MITeinander http://agensev.de/  Kurzinfo http://agensev.de/content/gender-ist-mitten-unter-uns-kurzinfo
Genderprech http://de.wikimannia.org/Gendersprech
Gender - Theorie oder Ideologie http://www.gender-ideologie.de/
Brauchen wir Professuren für Genderforschung an Universitäten und Hochschulen? https://sciencefiles.org/2013/08/09/brauchen-wir-professuren-fur-genderforschung-an-universitaten-und-hochschulen/

Die Unwissenschaftlichkeit der Gender-Studies https://www.blauenarzisse.de/die-unwissenschaftlichkeit-der-gender-studies/

Gleichgeschlechtliche Elternschaft auf dem Prüfstand - eine Analyse aktueller Studien (Deutsches Instit für Jugend und Gesellschaft DIJG) https://www.dijg.de/homosexualitaet/adoptionsrecht/gleichgeschlechtliche-elternschaft/
Umfassende Genderstudie verwirft Argumente der LGBT-Lobby http://www.kath.net/news/56558
Gender-Mainstreaming - auf dem Weg zum neuen Menschen https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=11191
Die Auflösubg der heterosexuellen Norm https://www.dijg.de/homosexualitaet/gesellschaft/aufloesung-heterosexuelle-norm/
Gender-Ideologien als gezielte Vereitelung von Selbstwerde-Prozessen https://www.dasmili.eu/art/gender-ideologien-als-gezielte-vereitelung-von-selbstwerde-prozessen/
Gender-Ideologie. Ein Leitfaden https://www.kirche-in-not.de/downloads/glaubens-kompass-gender-ideologie.pdf
Gender-Trash-Ranking https://sciencefiles.org/gender-trash-ranking-3/
Fließende Identität? Ein Blick auf Gender https://www.dijg.de/gender-mainstreaming/fliessende-identitaet-gender/
Gender-Neusprech gegen Bibel und Biologie https://www.idea.de/spektrum/detail/gender-neusprech-gegen-bibel-und-biologie-107920.html

  Literaturempfehlungen und Videoclips

Gabriele Kuby: Die globale sexuelle Revolution. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit. Kißlegg: fe-Medien 2016
Interview mit Gabriele Kuby https://www.youtube.com/watch?v=6KG497C2ln4
Birgit Kelle: Gendergaga - wie eine absurde Ideologie unsern Alltag erobern will : Aßlar: adeo 1915
Interview mit Birgit Kelle https://www.youtube.com/watch?v=w4XRQ6dNh84,
https://www.youtube.com/watch?v=jnhHyd5-BGw, https://www.youtube.com/watch?v=FrxMPsTtsFI
Christoph Raedel: Gender. Von Gender-Mainstreaming zur Akzeptanz sexueller Vielfalt. Gießen: Brunnen 2017
Klaus F. Rittstieg: Die stille Gegenrevolution. Haben wir mit dem Gender-Mainstreaming über das Ziel hinausgeschossen? Wien: Braumüller 2017
Interview mit dem Naturwissenschaftler Dr. Rittstieg https://www.youtube.com/watch?v=DkT0ai-fyYc

 


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